Mittwoch, 18. Juni 2008

Krisenzeit

Ich glaube jetzt beginnt der Showdown unserer Regierung. Ich sage voraus: im Herbst haben wir Neuwahlen.

Es war ja im Februar fast schon so weit. Da hat uns nur die bevorstehende Europameisterschaft vor den Neuwahlen bewahrt. Jetzt ist unsere Nationalmannschaft ausgeschieden, die Euro ist in 2 Wochen vorbei und nun nehmen die Dinge ihren Lauf. Die Konflikte beginnen sich schon wieder aufzuschaukeln und ich sehe nichts mehr was sie bremsen könnte.

Grundsätzlich kann bei Neuwahlen zwar alles passieren, aber wenn man zu überlegen beginnt was wahrscheinlich ist, dann schaut es für die SPÖ gar nicht gut aus.
Zuerst entziehen sie Gusenbauer als Parteivorsitzenden das Vertrauen, sagen aber gleichzeitig dass er Spitzenkanditat bleiben soll. Wie will man der Bevölkerung erklären dass sie Gusi vertrauen soll wenn das nicht einmal die eigenen Leute tun? Dann setzen sie Werner Faymann als Parteiobmann ein und am Tag nach der Bekanntgabe gibt der zweitwichtigste Mann der SPÖ Michael Häupel öffentlich bekannt, dass er diese Lösung für schlecht hält.



Mit diesem Krisenmanagement beweisen sie wie recht die ÖVP mit ihren Klagen über die SPÖ-Arbeitsweise hat. Zuerst wird was ausgemacht, dann wird dies öffentlich als Lösung präsentiert und dann meldet sich plötzlich wieder wer, der damit überhaupt nicht einverstanden ist. Wieso reden sie sich das nicht zuerst intern aus und treten dann einheitlich auf? So kann man doch Österreich nicht führen!!!

Die anderen Parteien reiben sich schon die Hände in Erwartung auf die zu vergebenden roten Wahlmandante.

Milchmädchenrechnung

Heute gibt es auf ORF-Online diese Meldung. Lt. einer Studie sind eine Million Österreicher impotent.



Darauf hin begann ich zu rechnen. Österreich hat 8 Millionen Einwohner. Wenn meine Erinnerungen an den Biologieunterricht korrekt sind, leben hier zwei Arten von Menschen und eine der beiden Hälften kann man ohne weitere Kontrolle abziehen. Bleiben 4 Millionen Männer.

4 Millionen Männer...
1 Million davon ist zu jung, 1 Million zu alt. Eine Million ist schwul und die letzte Million ist lt. dem Artikel impotent.

Schaut nicht gut aus, meine Damen :(



Aber zurück zum Artikel. Streichen wir die Kinder von der Liste und es bleiben 3 Millionen Männer. Von denen soll also eine Million impotent sein. Für wen soll ich einspringen? Bitte melden :))

Da kommt mir ein Gedanke. Das würde ja bedeuten dass jeder 3. männliche Österreicher einschlägige Schwierigkeiten hat. Wir arbeiten zu dritt im Büro. Die anderen beiden sind verheiratet. Welche von den beiden Ehefrauen ist die Arme?


Irgendwie haben solche Studien bei mir ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Carpe Diem

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