Vom Wollen und vom Möchten
Gestern traf ich wiedermal eine alte Bekannte. Wir hatten uns schon länger nicht mehr gesehen und daher viel zum reden.
Bei dieser Gelegenheit schüttete sie mir auch ihr Herz aus. Das alte Thema. Sie ist schon über 35 Jahre alt und eigentlich hätte sie sehr gerne Mann, Heirat und Kind (in dieser Reihenfolge)... und die Zeit läuft ihr schön langsam davon usw.usw. Sie hat auch einen Freund und der wäre grundsätzlich solchen Plänen ja gar nicht abgeneigt. Auf meine Frage "ja, und wo ist dann das Problem" kam das "Ja, aber..." und es folgte eine lange Aufzählung der Dinge, die irgendwie nicht passen und wie es sein müsste, damit sie... und so fort.
Ich hörte eine Weile zu und dann sagte ich ihr auf dem Kopf zu, dass sie meiner Meinung nach Ehe und Kind zwar ganz gerne möchte, das aber gar nicht wirklich will. Etwas erstaunt blickend fragte sie mich wie ich das jetzt meine. Ich erklärte ihr meine Definition dieser Worte.
Wenn man etwas nur möchte, dann hängt die Entscheidung ob man auch tut, von eventuellen Nachteilen ab "ich tue aber nur, wenn das so oder so ist".
Wenn man jedoch etwas wirklich will, dann handelt man. Über eventuelle Nachteile und Konsequenzen wird zwar meist auch nachgedacht, aber nur zu dem Zweck dass man gegen sie gewappnet ist. Sie haben aber keinen Einfluss auf die Frage "tun oder nicht tun".
Danach schien sie etwas nachdenklich. Ich glaube, da habe ich einen wunden Punkt getroffen.
Bei dieser Gelegenheit schüttete sie mir auch ihr Herz aus. Das alte Thema. Sie ist schon über 35 Jahre alt und eigentlich hätte sie sehr gerne Mann, Heirat und Kind (in dieser Reihenfolge)... und die Zeit läuft ihr schön langsam davon usw.usw. Sie hat auch einen Freund und der wäre grundsätzlich solchen Plänen ja gar nicht abgeneigt. Auf meine Frage "ja, und wo ist dann das Problem" kam das "Ja, aber..." und es folgte eine lange Aufzählung der Dinge, die irgendwie nicht passen und wie es sein müsste, damit sie... und so fort.
Ich hörte eine Weile zu und dann sagte ich ihr auf dem Kopf zu, dass sie meiner Meinung nach Ehe und Kind zwar ganz gerne möchte, das aber gar nicht wirklich will. Etwas erstaunt blickend fragte sie mich wie ich das jetzt meine. Ich erklärte ihr meine Definition dieser Worte.
Wenn man etwas nur möchte, dann hängt die Entscheidung ob man auch tut, von eventuellen Nachteilen ab "ich tue aber nur, wenn das so oder so ist".
Wenn man jedoch etwas wirklich will, dann handelt man. Über eventuelle Nachteile und Konsequenzen wird zwar meist auch nachgedacht, aber nur zu dem Zweck dass man gegen sie gewappnet ist. Sie haben aber keinen Einfluss auf die Frage "tun oder nicht tun".
Danach schien sie etwas nachdenklich. Ich glaube, da habe ich einen wunden Punkt getroffen.