Krank

Donnerstag, 14. Februar 2008

Besserung

Es wird wieder.... die vielen Besserungswünsche haben gewirkt*g*

Kein Vergleich mehr zu vorgestern. Ich kann meinen Arm schon wieder halbwegs normal bewegen und ich schaffe es inzwischen Mantel und Sakko ohne allzuarge Verrenkungen anzuziehen. Die Schmerzen sind zwar noch nicht ganz weg, haben sich aber auf ein durchaus erträgliches Maß reduziert.

Das gestrige Abendprogramm hat mir offensichtlich wirklich gut getan*grins*

Dienstag, 12. Februar 2008

Jammerbeitrag

Ich habe mir eine Entzündung in der linken Schulter zugezogen, und zwar an jener Stelle wo der Oberarmmuskel in die Schulter mündet.

Das tut höllisch weh, vor allem wenn man den Arm heben muss. Ich kann kaum mein Sakko anziehen und heute morgen musste ich beim Wäscheaufhängen eine absolut lächerliche Figur gemacht haben. Die rechte Hand hob den linken Arm, der das Hemd hält, bis zur Schnur hoch. Die Finger der linken Hand krallten sich, den Hemdrand haltend, an der Schnur fest, während die rechte Hand zur Wäscheklammer greift und das Hemd fixiert. Dann befördert die rechte Hand den linken Arm wieder herunter und drückt ihr das nächste Hemd in die Hand. Auf eine Schilderung meiner Gesichtsminik verzichte ich.

In Anbetracht dieser Behinderung musste ich sogar für heute meine Teilnahme am Gitarreabend absagen... ich kann nicht mal den Arm hoch genug heben um spielen zu können.


Aber zumindest kann ich arbeiten. So eine verdammte gequirlte Kacke! Ich glaube, ich werde alt.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Grippe-Nachwehen

Jetzt muss ich doch noch etwas herumjammern.


Ich war zwar schon gestern großteils fieberfrei, aber komischerweise hatte ich dennoch meinen schlechtesten Tag. Nicht nur wegen der mißglückten Arztaktion. Auch so war ich alles andere als gut drauf.

Die letzte Nacht war irgendwie schrecklich. Als ich gestern mittag von der Arztpraxis zurückkam, war ich definitv erschöpft. Ich schlief bald darauf ein und verpennte Teile des Nachmittags und Abends. Dies hatte bittere Folgen. In der Nacht war ich komplett wach. Nicht die Spur von Müdigkeit.

Mein Pflegeengel schlief gut und fest und aus Gründen die jeder Berufstätige kennt, soll dies auch so sein. Um dies ja nicht zu ändern, waren meine Beschäftigungsmöglichkeiten sehr begrenzt. Bis 2h früh wälzte ich mich herum, dann drehte ich das Licht auf und begann zu lesen. Um 5h früh war das Buch zu Ende und ich wälzte mich weiter bis zum Morgen. Natürlich verschlief ich den heutigen Vormittag.


Irgendwie hat sich mein Lebensrhythmus gedreht. Ich hoffe nur, dass mir nicht wieder eine neue "Herum-Wälz-Nacht" bevorsteht...

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Ärzte - Ärgernis

Irgendwie dachte ich heute daran, dass ich mich gelegentlich auch mal offiziell krankschreiben lassen sollte.

Das erste Telefonat mit einer in der Nähe befindlichen Arztpraxis zeigte schon die ersten bürokratischen Hürden auf, wenn sich ein Oberösterreicher erdreist in Wien zu erkranken. Irgendwie erfuhr ich was von einem Erste-Hilfe-Dienst, den ich aber nur einmal in Anspruch nehmen kann. Na gut, sollte reichen.

Mein Pflegeengel machte sich auf und besorgte mir eine Wartenummer, damit ich nicht allzulang im Wartezimmer sitzen musste. Es hieß, dass ich in ca. einer Stunde kommen soll. Ok, also war ich um Punkt 10h30 dort.

Und dort wartete ich, ich wartete, und wartete, ja und dann wartete ich wieder, ich wartete und wartete...


Um es kurz zu machen: knapp vor zwölf bin ich gegangen. Ohne Untersuchung. Bei mir hat sich zwischenzeitlich wieder etwas Fieber eingestellt und mein Körper revoltierte mit den grippeüblichen Symptomen gegen die Tatsache, dass ich das Bett verlassen habe.
Außerdem war ich ziemlich sauer. Ok, ich verstehe, dass sich die Zeit, wann man drankommt, nicht so genau schätzen läßt. Eine Viertelstunde, eine halbe Stunde kann das schon differieren. Aber eineinhalb Stunden (und immer noch kein Ende absehbar), das ist etwas viel. Zu viel.

Ich bin jetzt zumindest offiziell krank geschrieben und werde mich nun wieder dem sichersten aller Heilungsmittel hingeben: ins Bett legen, Tee trinken und schwitzen. Das kann ich auch ohne Doktor.

auf dem Wege der Besserung

Die letzten Tage pendelte ich ständig zwischen 37,5 und 38,4 Grad und habe den Pyama inklusive Bettwäsche nicht nur einmal durchgeschwitzt. Es ging mir nicht schlecht, aber auch nicht gerade gut.

Heute morgen bin ich zum ersten Mal fieberfrei. Auch sonst scheine ich wieder einen guten Eindruck zu machen, wie folgende, soeben gehörte Bemerkung zeigt: "Er beschäftigt sich wieder mit seinem Computer. Gott sei Dank. Es geht also doch nicht ans Sterben."

hahahahaha.

Montag, 3. Dezember 2007

Grippe

Ja, leider. Ich liege darnieder.

Gestern nachmittag verspürte ich ein leichtes Halskratzen und mich fröstelte etwas (was für mich ziemlich ungewöhnlich ist). Am Abend, auf der Fahrt nach Wien, bemerkte ich leichten Schwindel, das Halsweh nahm zu, gelegentlicher Husten stellte sich ein, Schweiß und Schüttelfrost wechselten sich ab und ich spürte, wie meine Stirn warm wurde. Das ging ziemlich schnell, es spielte sich innerhalb von einer Stunde ab.

Die spätere Temperaturkontrolle ergab 38,6 Grad. *hmpf*. Heute sind unsere Kunden in unserer Firma zu einer kleinen Weihnachtsfeier eingeladen und ich hätte mit meiner Gitarre etwas aufspielen sollen. Das war mich schnell klar, dass das nix werden wird.

Die heutige Nacht war ziemlich unruhig, ich rollte mich viel herum und schwitzte meinen Pyama durch. Aber jetzt geht es mir recht gut. Ich habe momentan wenig Fieber (37,6) aber ich habe die beste Pflege der Welt*g*. In ein paar Tagen werde ich sicher wieder auf den Beinen sein.

Montag, 1. Oktober 2007

1.10.1997

Vor ein paar Tagen wurde im Standard daran erinnert, dass vor 10 Jahren an diesem Tag der Briefbomber Franz Fuchs entlarvt wurde.

In mir weckt das Datum eine andere Erinnerung, welche mit Franz Fuchs absolut nichts zu tun hat. An diesem Tag begann die Zeit, welche jene ich als die bislang Schlimmste in meinem Leben ansehe und die nur mehr schwer getoppt werden kann.

Ich steckte schon zuvor in massiven Problemen, aber es waren Auswege zu sehen. An dem Tag jedoch ging ich ins Krankenhaus, weil ich Schmerzen im Unterleib hatte. Die Diagnose lautete "Sigmadivertikulitis". Man machte bei mir eine Darmspiegelung, welche so aussah, dass man mir ein Kontrastmittel einführte und mich dann unter dem Röntgenapparat legte. Als plötzlich Spuren des Kontrastmittels in der Bauchhöhle sichtbar wurden, war höchste Alarmstufe gegeben. Dies bedeutete nicht mehr und nicht weniger, als dass die entzündete Darmwand bereits durchlässig war und Darminhalte in die Bauchhöhle drangen. Es drohte eine massive Bauchfellentzündung und damit Lebensgefahr.

Ein paar Stunden später lag ich im OP. Die Ärzte entfernten mir ca. 30 cm meines Dickdarms. Danach lag ich rund eine Woche an allen möglichen Schläuchen angeschlossen auf der Krankenstation (Katheter, künstliche Ernährung, extrem starke Antibiotika, Schmerzmittel, Drainage usw.). Mein Bauch wurde von einer ca. 12 cm langen Operationswunde verziert, welche nicht genäht sondern geklammert war.


In der zweiten Woche wurden schön langsam die Schläuche entfernt und ich durfte aufstehen und bekam erstmals wieder weiche Nahrung. Als ich mich am 3. Tag der zweiten Woche zu Tisch setzte, dachte ich mir, dass jemand auf dem Sessel etwas ausgeschüttet hat. Mein Nachthemd war plötzlich nass. Es dauerte eine kurze Zeit bis ich bemerkte, dass eine rosarote Flüssigkeit aus meiner Wunde herausfloss. Ich legte mich wieder ins Bett und rief nach dem Doktor.

Der daraufhin gerufene Doktor sah sich die Wunde an und begann zu meinem Entsetzen direkt vor meinen Augen wortlos die Klammern zu öffnen, welche die Wunde zusammenhielten. Auf meine Frage, was los ist und überhaupt warum meinte er, dass mein Körper wegen dem vielen Antibiotika derart viel Wundwasser produziert, dass man die Wunde aufmachen muss. Auf meine Frage, wann sie wieder geschlossen wird bekam ich nur die lapidare Antwort: "Gar nicht. Das wächst von selbst wieder zusammen".

Jetzt lag ich da... und wenn ich auf meinem Bauch blickte, sah ich die lange, offene und auseinander klaffende Operationswunde und konnte mir selbst einige Zentimeter tief ins Fleisch hineinsehen.
Gleich danach bekam ich von der Schwester den Auftrag duschen zu gehen. Ich reagierte entsetzt: "was ist wenn da Wasser in die Wunde kommt?". Die wiederum lapidare Antwort: "Nehmen sie den Duschkopf und spritzen sie das Wasser in die Wunde hinein". Zuerst dachte ich, ich hätte mich verhört... dem war aber nicht so.

Es war eine Überwindung... aber ich machte so wie geheissen. Es war dann in der Praxis nicht ganz so schlimm, wie man im ersten Moment annimmt. Es tat zu meiner Überraschung kaum weh und überhaupt konnte ich mich mit dem offenen Bauch (natürlich war er gut verbunden) verhältnismäßig gut bewegen.

Nach einer Woche durfte ich nach Hause und es dauerte noch weitere 2 Wochen bis die Wunde halbwegs zugewachsen war. Leider bekam ich ein Abzess und der Bauch musste mir nochmals geöffnet werden. Im Klartext... ich lief wieder mit einem offenen Bauch herum und es dauerte wiederum ca. 4 Wochen bis er erneut zusammengewachsen war.

In Summe bedeutete dies über 3 Monate Krankenstand und bezüglich der schon vor der Operation existierenden Schwierigkeiten konnte ich nur noch mehr Schadensbegrenzung betreiben und hatte an den Folgen noch viele Jahre zu knabbern.

Heute, 10 Jahre später erinnert mich noch die lange Narbe an meinem Bauch an die Zeit und ich kann sagen, dass trotz vieler Schwierigkeiten die Sache noch halbwegs glimpflich abgelaufen ist... denn ich weiß: es hätte alles auch noch viel schlimmer kommen können.

Montag, 2. Juli 2007

rausgeschraubt

Ich war heute früh im Krankenhaus und bekam die Platte inklusive Schrauben aus meinem Oberkiefer. Bezüglich dieser Prozedur gab ein Doktor letzte Woche die Erwartungshaltung "das wird bloß ein bisserl kitzeln" vor.

Also setzte ich mich frohen Mutes in den Sessel der Zahnambulanz des Krankenhauses und harrte gespannt der nun folgenden Dinge. Als erstes fragte die Fr. Doktor die Assistentin, ob die Köpfe der Schrauben geschlitzt oder gekreuzigt sind und besorgte sich die entsprechenden Werkzeuge. Dann begann sie auf der Platte zum kratzen. Als Erklärung dafür gab sie an, dass über den Schraubenkopf etwas darübergeklebt worden ist. Da dieses Material ziemlich fest hielt, kratzte sie ziemlich kräftig. Das tat nicht weh. Nur die Vorstellung dass da wer in meinem Mund herumkratzt, war etwas unangenehm.

Dann begann sie mit der eigentlichen Prozedur. Sie setzte den Schraubenzieher an (das Ding sah tatsächlich so aus) und begann zu drehen. Ich stellte fest, dass der Doktor durchaus recht hatte. Es kitzelte etwas, als ich die Schraubendrehung spürte. Schmerz verspürte ich keinen. Bei der zweiten Schraube war dies ebenso.
Leider blieb dies aber nicht so. Bei der dritten Schraube war die Platte schon etwas locker und begann sich etwas hin- und herzubewegen. Dies begann weh zu tun. Leider war dies bei der letzten Schraube noch schlimmer. Ok, das war ein kurzer Moment, wo ich mich im Sessel ziemlich verkrampfte.

Aber ich überlebte es unbeschadet an Körper und Geist und durfte sogar die Schrauben mit nach Hause nehmen.
schrauben


Nun tritt auch das Zweite ein, was der Doktor letzte Woche voraussagte. Nach der Entfernung der Platte wird es kurz wieder etwas schlechter werden. Ich habe die letzten Tage fast schon wieder normal gegessen, aber ich glaube ich werde jetzt wieder eine Zeitlang auf Weichnahrung zurückgehen.

In Summe bin ich aber recht froh, dass sich die ganze Sache nun dem Ende zuneigt... obwohl ich jetzt schon weiß, dass dies nicht die letzte Operation in meinem Kiefer gewesen sein wird. Bis dahin werden aber noch etliche Monate vergehen.

Samstag, 30. Juni 2007

Krankenstandsaktivitäten

Was tut ein PeZwo, wenn er zuhause ist... wenn er ausgeruht und nicht ausgelastet ist, .... wenn ihm langweilig ist, ... wenn er versucht sich die Zeit totzuschlagen, damit sie irgendwie schneller vergeht, ..... wenn er in einigen Tagen "hohen" Besuch erwartet....

Er schmeisst die U2-DVD "Vertigo-Tour 2005" in den DVD-Player und beginnt endlich einmal seine Wohnung aufzuräumen... nicht nur oberflächlich... sondern etwas gründlicher. In der Praxis heißt dies, das sogar das Bett wiedermal komplett zur Seite geschoben wurde, um den darunter angesammelten Staub wegzusaugen.


Und die Belohnung für so viel Fleiss sendete Gott sofort. Ich hielt plötzlich ein Buch ("Bestie Mensch" von Thomas Müller) in der Hand... ein Buch welches ich seit ca. 2 Jahren vermisse und ich mir sicher war, dass ich es damals mal im Schwimmbad vergessen hatte... *freu*

P.S. dies heißt aber jetzt nicht, dass ich 2 Jahre lang nicht den Staub unter meinen Bett gekehrt hatte... dies heißt nur, dass ich das Bett sonst nie völlig weggeschoben habe*grins*

Donnerstag, 28. Juni 2007

verschoben

Eigentlich sollte ich heute meine Schrauben mit der Platte aus dem Oberkiefer rausbekommen.

Aber irgendwie ahnte ich es. Ich hatte in den letzten beiden Tagen doch immer wieder leichte Schmerzen und ich fühlte, dass im Oberkiefer/Nasenbereich eine leichte Schwellung vorhanden war. Nix Schlimmes, war ganz locker zum Aushalten... aber halt doch.

Ein Blick des Doktors bestätigte mein Gefühl. Er meinte, dass an ein paar Stellen der Heilungsprozess der Wunde doch noch nicht ganz abgeschlossen ist. Meine Frage, ob es sich nach Entfernung der Platte alles etwas schlechter wird, bejahte er... "in jedem Fall". Also einigten wir uns auf eine Verschiebung, was für mich überhaupt kein Problem ist.

Solange keine Schraube bei mir locker ist, kann es noch ohne weiteres einige Zeit so dahingehen. Montag ist der nächste Kontrolltermin.

Carpe Diem

Nutze (und pflücke) den Tag

derzeit billigste Tankstelle in OÖ

1,337: Huber Petrol GmbH, 5141 Moosdorf
Elling 395141 MoosdorfPreismeldung: Am 23.07. (gestern)...
24. Jul, 07:39

zuletzt geschrieben

Island(4) 22.7.2008
Heute machten wir eine Bus-Rundfahrt durch Reykjavik...
PeZwo - 23. Jul, 02:15
ja, Miss Hasenfrau......
ja, Miss Hasenfrau... das haette dir auch gefallen......
PeZwo - 23. Jul, 02:12
ow!
NEID :D also mehr quellen und heiß und natur...
fr. hase - 22. Jul, 14:44
Ich bin auch sehr iteressiert....
Ich bin auch sehr iteressiert. Bitte verwöhne...
blume (anonym) - 22. Jul, 14:19
Island(3), Mo, 21.7.2008
Ich bin nun in Reyklajik, der Hauptstadt von Island. Leider...
PeZwo - 21. Jul, 22:25

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Zuletzt aktualisiert: 23. Jul, 02:15

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