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Ich

Montag, 12. Oktober 2009

Schlafparalyse

Vorhin lese ich auf ORF-Sience einen Artikel über das Schlafen. Darin ist u.a. auch die Rede von der Schlafparalyse. Dabei wurde mir bewußt, dass ich dieses Phänomen aus eigener Erfahrung kenne.

Dann und wann kommt es vor, dass ich erwache und ganz normal denken kann. Ich versuche mich umzudrehen, aber ich kann mich aber nicht bewegen. Ich versuche es wieder, aber es geht erneut nicht. Ich kann weder die Hände, Füße oder Zehen rühren. Das löst in mir aber weder Angst noch Panik aus. Ich werde eher ärgerlich, weil es nicht klappt. Ich konzentriere mich und versuche es immer wieder. Plötzlich funktioniert es und mein Bein bewegt sich ruckartig. Ich bin erleichtert... "na bitte, warum nicht gleich so"... drehe mich um und schlafe weiter.

Aha, so was nennt man also Schlafparalyse.

Freitag, 25. September 2009

Herbst

Mann, war das bisher ein toller Herbst. Diese Jahreszeit ist nicht umsonst meine Lieblingsjahreszeit. Der Winter ist mir zu kalt, zu finster und zu nass. Im Frühling plagen mich die diversen Pollen und im Sommer leide ich unter der Hitze.

Aber der Herbst ist genau richtig. Mich friert nicht, ich schwitze nicht. Ich brauche auf keinen Asthma-Spray zu denken, wenn ich das Haus verlassen will und das Farbenspiel der Wälder ist teilweise atemberaubend. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass das Wetter im Oktober auch noch so hält wie es jetzt im September war.

P1010153


Ich bin ein Herbst-Fan.

Sonntag, 21. Juni 2009

Little PeZwo

Es ist schon längere Zeit her, als ich Tilak in dem Beitrag ein Foto von Little PeZwo ankündigte. Manchmal dauern die Dinge lange, aber irgendwann mache ich doch.

Hier ist er, der kleine PeZwo. Ich kann leider nicht mehr rekonstruieren wie alt ich genau auf dem Bild war... ich schätze irgendwo so um 3 Jahre. Interessanterweise hatte ich damals rötliche Haare, diese hatte ich von meiner Mutter, die voll Sommersprossen und noch heute rotblond ist. Später dunkelten meine Haare nach und heute sind sie ohnehin großteils weiß*g* In der Hand hielt ich eine alte Holzratsche, die mich - so meine Mutter - damals unendlich fasziniert hatte. Sie gehörte dem Fotographen und diente nur als Utensil für das Foto. Ich gab sie damals angeblich nur unter lautstarken Protest zurück, weil man mit ihr so schön Lärm machen konnte... *g*

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Mittwoch, 17. Juni 2009

Symbolkraft

Ich habe heute meinen 20 Jahre alten, kaputten und zerkratzten Schlafzimmerkasten entsorgt. Objektiv gesehen waren es nur einige Holzbretter, die ich bei der Abfallsammelstelle in den Container geworfen haben.

Die Symbolkraft dieser Tätigkeit war jedoch gewaltig.

Freitag, 29. Mai 2009

Schlafzimmerpuzzle

Anfangs waren es rechteckige, schwere Schachteln, die in meinem künftigen Schlafzimmer herumlagen. Nach deren Öffnung waren es ein unüberschaubarer Haufen Bretter, ein Plastiksack voll mit den verschiedensten Schrauben, Holzdübeln und sonstigen Tischlereiutensilien, die nun am Boden herumlagen. Irgendwo dazwischen lag ein dünnes Heft mit vielen Zeichnungen.

Ich erinnerte mich zwar ungefähr daran, wie meine beiden Schlafzimmerkästen im Geschäft ausgesehen hatten... aber dennoch kann man sich in dem Moment einfach nicht vorstellen, dass so ein wilder Haufen einmal diese Kästen ergeben sollten. Aber irgendwie muss man ja beginnen. So schlug ich das Heft auf der Seite 1 auf. Die Leute bei IKEA hatte wohlweislich ihre Anweisungen nicht in Wort sondern in Form von Zeichnungen hinterlegt. Keine schlechte Idee. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. So versuchte ich einfach mal die hier abgebildeten Bretter und Schrauben zu identifizieren und sie in der gezeichneten Weise zusammenzusetzen.

Es war erstaunlich und fast wie bei einem Puzzlespiel. Innerhalb relativ kurzer Zeit begannen sich die Gegenstände zu jenen Kasten zu formen, den ich im Gedächtnis hatte. Es begann Spaß zu machen. Allerdings stellte ich schnell fest, dass das Zusammenbauen viel anstrengender war als ich dachte. Jeweils kurze Zeit nach Beginn der Arbeiten war mein Hemd durchgeschwitzt. Gott sei Dank spielte mein Rücken mit. Ich habe derzeit überhaupt keine Schmerzen. Es kam nur einmal zu einem kleinen Unfall, wo mir die Kante eines herabfallenden Brettes die Haut etwas wegschrammte.
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Der Zusammenbau der beiden Kästen verteilte sich zeitlich auf mehrere Tage, da ich dies ganz alleine machte und ich nicht immer Zeit hatte. Am Dienstag war ich so gut wie fertig. Heute kam ein Freund zu mir und half mir noch die Türen anzuschrauben und nun stehen sie da... die beiden Kästen. Es war schon ein verdammt gutes Gefühl, als ich vorhin meine Anzüge, Hosen und Sakkos erstmalig hineinhängte. Und es wird noch einmal ein verdammt gutes Gefühl werden, wenn ich demnächst den alten und schon ziemlich kaputten Kasten in seine Einzelteile zerlegen und zur Altstoffsammelstelle zwecks Entsorgung bringen werde.

Das sind die kleinen Momente des Lebens wo man sich für viele zuvor gemachte Anstrengungen belohnt fühlt und man das Gefühl hat, dass sich das Leben sich wieder ein klitzekleines Stück vorwärts bewegt hat.

Dienstag, 14. April 2009

Osterspaziergang

Ich nutzte das wunderbare Osterwetter und unternahm am Sonntag einen Ausflug zum Almsee. Dabei experimentierte ich etwas mit meinem Fotoapparat herum und knipste wie wild durch die Gegend auf alles was sich rührte. Zuhause angekommen sichtete ich das Fotomaterial, wählte einige Bilder aus und verwandelte sie in ein Video.

Da mir dies ohne Musik etwas fad vorkam, habe ich mich heute Abend in mein kleines Studio zurückgezogen, ein kurzes und fröhliches Stück aufgenommen, was ich mal vor einigen Jahren komponiert hatte und unterlegte damit das Video. Also kann man sagen, dass das Ergebnis 100% PeZwo darstellt.


Hier ist es:

Freitag, 27. März 2009

So begann es

Meine Eltern hatten damals in den 70-er Jahren in ihrem Wohnzimmer eine Wandverkleidung stehen, wo an so einer Art Sprossenwand Kästchen aufgehängt waren. In einem dieser Kästen war ein Radio mit Schallplattenspieler eingebaut. Das war das Gerät, wo ich meine ersten Schallplatten abspielte und wo ich meine erste Gitarre dranhängte.

Gestern entdeckte ich zufällig in die Garage meiner Mutter, dass diese alte Wandverkleidung immer noch existiert.
alter_schallplattenspieler-1-


Mich überkamen nostalgische Gefühle. Hier begann sich mein musikalisches Interesse zu entwickeln. Der Radio hatte jeweils eine Taste für Langwelle, Mittelwelle, Kurzwelle und UKW und der darunter befindliche Schallplattenspieler hatte die einstellbare Drehgeschwindigkeit von 33 upm (Langspielplatte), 45 upm (Single) und 78 upm (Shellack-Platten). Was war das für eine Gaudi, als ich mal versehentlich eine Langspielplatte mit der 45 upm abgespielt hatte! Mich würde interessieren, wie viele tausende Male ich den Arm mit der Nadel hochgehoben und auf die Schallplatte gelegt habe.
Auf dem Gerät liefen meine ersten Singles und Langspielplatten, da entstand meine Begeisterung für Led Zeppelin, Deep Purple und Co. und begleitet von diesen Klängen erlebte der junge Pezwo die ersten heißen Küsse seines Lebens :))
alter_schallplattenspieler-2-


Der schwarze Stern im Vordergrund war so etwas wie ein Adapter und diente zum Abspielen der Singles. Es könnte durchaus sein, dass dieses alte Röhrengerät noch funktioniert. Ich habe mir vorgenommen, es irgendwann einmal auszuprobieren.



P.S. Übrigens, es existieren von meinem Vater immer noch ein paar alte Shellack-Platten.

Samstag, 21. März 2009

Schnellschreiben

Bei der Wildrose gefunden... ein Schreibtest. Natürlich habe ich ihn sofort gemacht und folgendes Ergebnis erreicht:


Du hast 269 Punkte erreicht, damit befindest du dich auf Platz 158508 von 1300633


Du schreibst 362 Zeichen pro Minute
Du hast 65 korrekt geschriebene Wörter und
Du hast 2 falsch geschriebene Wörter


65 Wörter

Speedtest


Ok, mit etwas Training ginge noch was... aber für einen ersten Versuch bin ich durchaus zufrieden.

Montag, 16. März 2009

gruselige, komische Heimfahrt

Gestern befand ich den ganzen Tag lang im nördlichen Teil der wunderschönen St. Eiermark. Dort befindet sich ein Profi-Musikstudio, wo ein lieber Freund und Profimusiker über das Wochenende seine nächste CD aufgenommen hat.

Zu meiner großen Freude durfte ich am Sonntag mit dabei sein und der sehr erfahrene Tontechniker ließ sich über die Schulter schauen und beantwortete geduldig und sehr kompetent meine vielfältigen Fragen. Viele Wissenslücken wurden geschlossen, aber für jede beantwortete Frage taten sich zwei neue auf. Das ist ein gutes Zeichen... wenn man in der Lage ist neue Fragen zu formulieren, zeigt dies von Wissensfortschritt.

Um Mitternacht setzte ich mich alleine ins Auto und begann bei leichten Regen und etwas Nebel die 90-minütige Heimfahrt. Mir ging es aufgrund des sehr gut verlaufenen Tages sehr gut, ich fühlte mich wohl. Aber komisch, trotzdem konnte ich eigenartige Gedanken einfach nicht abschütteln.

Zuerst war da die Autobahnraststätte bei Trieben. Ich wollte mir etwas zu Essen und Trinken kaufen und fuhr zu ihr hin. Sie liegt etwas abseits ein paar 100 Meter von der Autobahn entfernt... um 00h30 war alles menschenleer, der einzige Mensch weit und breit war der in der Autobahnstation beschäftigte Mitarbeiter. In dem Moment schoss mir folgendes Szenario durch den Kopf: "was wäre, wenn da jetzt einer mit einer Pistole hereinkommt und die Kassa ausrauben würde". Wir wären diesem Menschen hilflos ausgeliefert. Ich wartete fast schon drauf, dass es jetzt passiert. Aber niemand kam. Ich kaufte mein Leberkäsesemmerl und Mineralwasser, setzte mich in das Auto und setzte meine Heimfahrt unbehelligt fort.

15 Minuten später gab es eine Überholschlacht von zwei Lastkraftwagen. LKW1 auf der rechten Spur war mit ca. 95 km/h unterwegs, der überholende LKW2 mit ca. 96 km/h blockierte locker 5 km weit die linke Spur. Hinter mir war auch ein LKW. So war ich zwischen 3 solchen Fahrzeugen einige Minuten lang regelrecht eingekeilt. Der leichte Regen und das von den vielen Zwillingsreifen aufwirbelte Wasser erzeugte zusätzlich einen regelrechten Wasservorhang. Da kam mir der Gedanke: "was wäre, wenn mir jetzt ein Reifen platzen würde? Vorne ein LKW, rechts ein LKW, hinter mir eine LKW, links ein Betonband. Ich hätte vermutlich kaum eine Chance". Es gab aber kein Problem.

Dann kamen wir zum Bosrucktunnel. Er ist 5,5 km lang und da nur eine Röhre existiert, gibt es Gegenverkehr. Ich fuhr mit den erlaubten 80 km/H ca. 10 Minuten lang hinter 3 LKW her. Nach ca. 2/3 der Strecke schoss mir der Gedanken durch den Kopf: "was wäre, wenn da jetzt vor mir einer der LKW's einen Unfall hätte und zu brennen beginnen würde. Vor mir wäre die Feuerwand und hinter mir liegen ca. 4 km. Für diese Distanz würde ich laufend fast eine halbe Stunde brauchen, bis ich wieder im Freien wäre... genug Zeit um an den Rauchgasen zu ersticken oder gegrillt zu werden"... und schon begann meine Phantasie das Szenario auszuschmücken. Ich war froh, als ich unbeschadet wieder ins Freie kam. Danach riss ich mich etwas zusammen und brachte mein Gefühlsleben wieder unter Kontrolle.

Diese Heimfahrt war fast so etwas wie ein mit der eigenen Phantasie hergestellter Horrorfilm. Ich neige nicht zu solchen schwarzen Gedanken und so etwas passiert mir auch sehr selten. Komisch, dass gerade gestern - wo es mir persönlich sehr gut ging - mir immer wieder solche negativen Szenarien recht intensiv durch den Kopf gingen.

Sonntag, 1. Februar 2009

Geschafft

Ich habe sie überstanden... die "schlimme" Zeit.

Carpe Diem

Nutze (und pflücke) den Tag

derzeit billigste Tankstelle in OÖ

0,969: Tankstelle Bauchinger, 4910 Ried
Magerlstr. 14910 RiedPreismeldung: Am 07.12. (heute)...
7. Dez, 11:29

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