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Urlaub und Reisen

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Disneyland

Wir sind wieder wohlbehalten zuhause angekommen. In diesen 6 Tagen legten wir mit dem Auto ca. 2700 km zurück, besuchten 2 Tage den Disney Park, einen Tag die Disney Filmstudios und einen Tag Paris. Es klappte alles gut, keine erwähnenswerten Pannen und das Wetter war bis auf einen Tag auch ideal für so eine Reise.

Wie schon geschrieben. Das Disneyland ist eine einzige Kitschorgie,

wo kein Heile-Welt-Klischee auslassen wird. Aber ich mag den Ort dennoch.

Die Manager von Disney verstehen ihr Handwerk. Oberflächlich betrachtet betritt man dort einen Vergnügungspark. Tatsächlich wird eine heile Welt verkauft. Man wird umhegt und gepflegt. Das oberste Gesetz lautet: der Kunde muss sich wohl fühlen.

Alles ist perfekt auf Massentourismus ausgerichtet und entsprechend durchorganisiert. Man weiß immer wo man ist, wo der Eingang für die Attraktion ist und wie die Warteschlange verläuft. Während die einen aus den diversen Fahrzeugen und Wagen aussteigen, stehen die nächsten Besucher bereits bereit um unmittelbar danach den Wagen wieder zu betreten. Es gibt immer noch lange Warteschlangen vor beliebten Attraktionen, aber sie haben seit meinen letzten Besuch ein Fastticket eingeführt mit dem allzulange Wartezeiten vermieden werden können.

Aus den Lautsprechern ertönt ständig Musik im Stil der Disney-Musicals und - filme, die verschiedenen Attraktionen sind mit sehr viel Phantasie und Liebe zum Detail ausgestattet,
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immer wieder standen Schauspieler in der Maske von bekannten Disney-Figuren zum Angreifen am Weg und mehrmals am Tag gab es Paraden, wo die Figuren in einer Art Revue zur Musik tanzen und sich feiern ließen.
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Erwähnenswert sind auch die vielen Shops mit perfekten Merchandising, die bei meinen Mitreisenden im Angesicht der Kostüme kleine Schreie des Entzückens auslösten.
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Die 3 Tage waren durchaus anstrengend. Es gibt ein paar Attraktionen, die sowohl physisch als auch psychisch spürbare Ansprüche an die Kondition bzw. die Stimmbänder stellten... allen voran das Hollywood Tower Hotel und Space Mountain.


Die Fahrten mit den Achterbahnen bedingten minutenlanges Anspannen der Körpermuskulatur, manchmal hatte man längere Wartezeiten (30 Minuten und länger) und schließlich ist man es auch nicht gerade gewohnt sich den ganzen Tag in der frischen Luft aufzuhalten. Aber ich will da jetzt nicht beginnen auf hohem Niveau herum zu jammern.... a) schön und b) wie immer zu kurz war es trotzdem ;

Dienstag, 20. Oktober 2009

Paris ruft!

Ich habe es geschafft.

Der überwiegende Teil meiner Arbeit ist getan, der Rest kann auch nächste Woche vollendet werden. Die Koffer sind gepackt, die Hotelzimmer sind gebucht und das Auto ist vorbereitet (Winterreifen und frische Bremsbacken). Somit steht dem Urlaub in Paris inklusive Disneyland von morgen bis Montag nichts mehr im Wege. Morgen fahren ich, Cheri und ihre beiden Töchter die 1000 km hin (reine Fahrzeit 10 Std., Reisezeit ca. 12 Stunden) und am Montag wieder zurück. Dazwischen haben wir 4 volle Tage, die wir zwischen Disney und Paris aufteilen werden.

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Es wird mein zweiter Besuch werden. Ich war bereits im Februar 2005 eine Woche lang dort (die Fotos stammen von diesem Besuch). Wir besuchten 3 Tage lang Disneyland und sahen uns zwei Tage Paris selbst an.

Ich mag Disneyland. Der Ort ist zwar eine einzige Kitschorgie, aber trotzdem fühlte ich mich in dieser Art von heilen Welt wohl. Mann ist manchmal ganz gerne für ein paar Tage wieder ein Kind.
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Der Verkehr in Paris war brutal und der Kreisverkehr rund um den Triumphbogen war noch brutaler.... 7-spurig und keine Bodenmarkierungen. Wenn man als Autofahrer das überlebt hat, fürchtet man sich vor nichts mehr :)
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Die Heimfahrt gehörte zu jenen Autofahrten, die mich definitiv an meine Grenzen brachte. Wir fuhren am Samstag Abend gegen 20h los. Ich rechnete mir aus, dass wir in der Nacht auf den deutschen Autobahnen wenig Verkehr haben würden und daher sollten wir rasch vorankommen. Leider konnte ich nicht wissen, dass ausgerechnet genau dieses Wochenende das schneereichste Wochenende dieses Winters werden würde.

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Um ca. 23h überquerten wir die Grenze nach Deutschland. Bis dahin war alles ok. Aber dann begann es zu schneien. Und wie! Dicke und schwere Schneeflocken. Die Fahrbahn war innerhalb kurzer Zeit schneebedeckt. An ein schnelles Fahren war nicht zu denken. So tuckelte ich die ganze Nacht bei schlechter Sicht und Schneefahrbahn 600 km weit quer durch Deutschland. Es war sehr anstrengend, wenn durch die Windschutzscheibe die Schneeflocken scheinbar ständig auf einem zukommen. Manchmal blieb ich bei Raststationen stehen, trank Kaffee und schlief etwas. Um ca. 6h früh (eigentlich hätten wir da schon zuhause sein sollen) musste ich dann noch zwischen Regensburg und Passau als Draufgabe ca. 100 km weit zwei nicht überholbaren Schneepflügen mit ca. 50 km/h hinterherfahren. Da werden die Minuten zu gefühlten Stunden und die Stunden zu gefühlten Tagen. Das war hart, wirklich hart.

Wir kamen um 11h Vormittag wohlbehalten zu Hause an, 5 Stunden später als geplant.


Ich freue mich schon auf die nächsten 6 Tage :)))

Dienstag, 4. August 2009

Abschluss Urlaub 2009

Ich bin wieder zuhause.

Wir verbrachten ein schönes Wochenende in Berlin. Es war mein dritter Besuch in dieser Stadt und ich sah sie wieder mit ganz anderen Augen. Unglaublich.


Am Montag fuhren wir wie geplant weiter nach Gelsenkirchen, wo wir am Abend in der Veltins-Arena das U2-Konzert besuchten (das einen eigenen Beitrag bekommt). Die Anreise zu dem Konzert war problemlos, es war alles gut organisiert und wir bekamen neben der Arena sofort einen Parkplatz. Aber die Abreise wurde problematisch. U2 spielten von 21h15 bis 23h15. Dann dauerte es ca. 30 Minuten bis wir uns durch die Menschenmassen zum Auto kämpften. Leider war die Abreise nicht mehr so gut wie Anreise organisiert... eigentlich war sie gar nicht mehr organisiert. Wir standen bis fast 2h früh am Parkplatz bis wir wieder auf die Autobahn kamen... um unsere 850 km lange Rückreise anzutreten. Ich habe viel Erfahrungen mit lange Nachtfahrten. Manchmal fühlt man sich gut, manchmal ziemlich müde.

Diese Nacht war anstrengend. Ich blieb jede Stunde bei einer Raststation stehen um etwas zu schlafen und mich dann mit Kaffee und frischer Luft zu dopen. So kämpfte ich mich durch und zu Mittag kamen wir gut und ohne Probleme und Staus wieder zuhause an.

Heute treffe ich mich in Wien noch mit SingleMama und das war's mit meinem Urlaub 2009. Ab morgen geht wieder die ganz normale Arbeit los.

Donnerstag, 30. Juli 2009

Fortsetzung Urlaub 2009

Ich habe ja kürzlich 2 Wochen lang einen für mich recht untypischen Erholungs- und Strandurlaub in Italien verbracht.

Nach einer Woche Arbeit findet mein Sommerurlaub 2009 seine für mich eher typische Fortsetzung. Zurzeit befinde ich mich im Waldviertel auf einen Gitarrenkurs. Gestern spielten wir ein Konzert, wo ich auch mit zwei meiner Instrumentalstücke etwas zu dem Gelingen des Abends mit beigetragen habe.

Heute ist der Kurs zu Ende und ich plane morgen mit einem lieben Freund nach Westkärnten zu fahren, wo dieser einen Auftritt bei Musikfestival hat. Nach dem Ende (Mitternacht?) fahren wir wieder zurück. Sofort nach meiner Rückkehr (irgendwann in den frühen Morgenstunden des Samstags) liefere ich meinen Freund zuhause ab, es steigt ein enges Familienmitglied zu und unsere Fahrt nach Berlin beginnt.

Wir werden die deutsche Hauptstadt das Wochenende über besichtigen und am Montag Vormittag fahren wir weiter nach Gelsenkirchen in die Veltins Arena, wo ich mir nochmals U2 - Live geben werde. Unmittelbar nach dem Konzert beginnt die Heimreise nach Oberösterreich und ich fahre dann gleich weiter nach Wien. Dort werde ich am Nachmittag die Freude und Ehre haben, endlich den schon lange vereinbarten Kaffee mit Fr. Nicht-mehr-Single Mama inklusive einem gemütlichen Plauscherl trinken zu dürfen.

Dann ist ist mein Sommerurlaub 2009 definitiv zu Ende und am Mittwoch beginne ich wieder mit meiner Arbeit, vermutlich mit dem Gefühl dass ich nach diesem ähhhh.... Urlaub??? eigentlich einen Urlaub benötigen würde.


Aber so bin ich nun mal*gggg*

Dienstag, 21. Juli 2009

Strassenverkehr in Italien

Der Strassenverkehr in Italien ist definitiv ein eigener Beitrag wert.

Im eher nördlich gelegenen Mailand ging's ja noch einigermaßen. Dort sind mir nur die ungewöhnlichen Parkgewohnheiten aufgefallen... so kann es schon mal vorkommen, dass sich die Fußgänger auf der vielbefahrenen Fahrbahn bewegen müssen, weil der reguläre Gehsteig mit Autos vollgeparkt ist.... sogar direkt vor einer Carabinieri-Station.



Je weiter man in dem Süden kommt, desto weiter weichen die dort üblichen Gepflogenheiten von den in Österreich gepflegten Fahrgewohnheiten ab. Ich bin mit dem Auto schon in ganz Europa herumgekommen, aber dies hat mich auch gefordert.

Ganz krass war es auf der Amalfitana, jener berühmt-berüchtigen engen Küstenstrasse, wo unser Ferienort lag. Auf der einen Seite geht es -zig Meter senkrecht hinunter ins Meer... nur geschützt durch eine hüfthofe Steinmauer. Auf der anderen Seite befindet eine senkrecht nach oben verlaufende Felswand. Die Strasse ist sehr eng und extrem kurvenreich. Aber damit nicht genug. Sie ist - besonders in Ortschaften - immer wieder mit Autos oder Motorräder (trotz Parkverbotsschildern!!!) vollgeparkt. Man kann sich vorstellen was das heißt, wenn an einer solchen Engstelle zufällig zwei Linienbusse begegnen:
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Da ist Millimeter-Arbeit gefragt und auch ich kam dann und wann in Situationen wo ich auch so das eine oder andere Mal mein fahrerisches Können erfolgreich unter Beweis stellen konnte... wie z.b. jene mehrere Kilometer lange "Strasse" in der Ortschaft in Sorronto, wo links und rechts für meinem überbreites Fahrzeug gerade ein paar Zentimeter frei blieben und ich wegen Gegenverkehr dann auch noch den Rückwärtsgang einlegen musste:
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Am extremsten sind die Motorradfahrer. Davon gab es eine Menge. Was dem Amsterdamer sein Fahrrad ist, ist dem Italiener sein Motorrad. Es war unglaublich, was die so aufführten. Es wurde ununterbrochen überholt... egal wie eng es war oder ob es gerade Gegenverkehr gab oder nicht. Sie agierten so, als ob es für sie keine Fahrgesetze geben würden. Aber niemand beschwerte sich. Alle nahmen diese fahrerischen Exzesse recht gelassen hin und auch den Carabinieri schien es egal zu sein, was z.B. da so manche Motorradfahrer auf ihrem Gefährt transportierten:
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Der dortige Verkehr war so richtig nach meinem Geschmack und mir ist hier auf Österreichs Strassen seit diesem Urlaub fast etwas fad :))

Montag, 20. Juli 2009

Der Augenblick des Todes

Am Freitag bekamen ich endlich wieder mein Auto (sogar korrekt repariert!) zurück und wir fuhren nach Pompeji, der verschütteten Römerstadt.

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Pompeji hat mich schon als kleiner Junge interessiert und fasziniert. Ich habe schon unzählige Dokumentationen über diese Stadt gesehen und wartete schon sehr lange darauf, einmal persönlich die Strassen von Pompeji entlang zu schlendern. Nun war es soweit und es war fast wie ein kleiner Zeitsprung... unwillkürlich wartet man ständig darauf, dass irgendein Römer mit seiner Stola um die Ecke kommt.
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Leider erwischten wir mit unserem Besuch einen sehr heissen Tag, die Temperatur war > 30 Grad und es gab nur wenig Schatten. Da waren die 4 Stunden Spaziergang zwischen die teilweise wirklich gut erhaltenen Gebäude nicht wirklich leicht. Aber diese Anstrengung lohnte sich. Es war irgendwie genial, so nahe an der Geschichte zu sein.

Am meisten haben mich die Gipsabdrücke der Opfer beeindruckt.... der dokumentierte Augenblick des Todes.
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Ich habe mir nun wieder einen seit vielen, vielen Jahren langersehnten Wunsch erfüllt. Das ist ein gutes Gefühl.

Samstag, 18. Juli 2009

Urlaubsende *edit*

Die Koffer sind gepackt und tlw. schon im Auto verstaut. Morgen sehr bald in der Früh geht es los.... ca. 1500 km Fahrt warten auf uns.

Das war's. Der Urlaub ist zu Ende.

*edit 00h15*: Wir sind wieder zurück. Die Autofahrt dauerte von 7h30 bis 23h55 und diesmal ist alles gut gegangen.

Dienstag, 14. Juli 2009

Teilzeit - Aussteiger

Unser kleines, familiäres, Hotel mit der unschlagbaren Aussicht wird von einem sehr netten und freundlichen Italiener geführt. Der recht jung wirkende Mann (ich schätze ihn etwas über 30 Jahre) macht aber nicht den Eindruck eines klassischen Hotelmanagers.

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Gestern Abend fragte ich ihn, ob er hier Angestellter ist. Seine Antwort war recht überraschend. Er ist eigentlich ein Rechtsanwalt, der das Jahr über in Rom arbeitet. Das Haus ist ein alter Familienbesitz und wurde von seinen Eltern (ebenfalls Rechtsanwälte) jedes Jahr für ein paar Wochen als so eine Art Sommerresidenz genutzt. Er hat seiner Mutter den Vorschlag gemacht das Haus in ein Hotel umzubauen und dies dann auch getan. Seit 8 Jahren betreibt er nun in der Sommersaison sozusagen als Teilzeit-Aussteiger sein Hotel (Originalaussage: "die Arbeit ist nicht schwer und das Leben hier ist sehr ruhig") und geht nachher wieder zurück nach Rom um für den Rest des Jahres seine Arbeit als Rechtsanwalt wieder aufzunehmen.

Irgendwie gefällt mir dieses Lebenskonzept. Schade, dass meine Mutter kein Haus an irgendeinen Strand oder See besitzt.

Capri

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Sonntag, 12. Juli 2009

Frühstück

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Carpe Diem

Nutze (und pflücke) den Tag

derzeit billigste Tankstelle in OÖ

0,969: Tankstelle Bauchinger, 4910 Ried
Magerlstr. 14910 RiedPreismeldung: Am 07.12. (heute)...
7. Dez, 11:29

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