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Gedanken

Mittwoch, 4. November 2009

Zeitvarianten

Ich glaube, ich habe irgendwann schon mal darüber geschrieben... über die verschiedenen Varianten der Zeitsprache.

15h ist fünfzehn Uhr. Egal wo man im deutschsprachigen Raum ist.

Aber bei 15h15 scheiden sich schon die Geister. Während wir in Oberösterreich "viertel nach drei" sagen, sprechen die Wiener von "viertel vier" (was immer zu tollen Wortgefechten führt). Die Deutschen (und somit die Mehrheit) sind klar auf der Seite der Oberösterreicher.

Bei 15h45 sind sind die Oberösterreicher und Wiener wieder mit "dreiviertel vier" einig. Aber hier in Duisburg komme ich mit einer ganz neuen Variante in Berührung. Hier heißt es "viertel vor vier".


Aber wenigstens ist man sich im deutschen Sprachraum mit 15h30 einig. Das ist halb vier. Auch egal wo man ist.*g*

Montag, 23. März 2009

Frauen über 40

Frauen über 40 wissen, wie wichtig es ist, sich auf jemanden ganz und gar verlassen zu können.


Frauen über 40 wissen, dass Kinder manchmal besonders süß sind, wenn sie nicht da sind.


Frauen über 40 wissen, dass man ohne Handy überleben kann aber niemals ohne gute Freunde.


Frauen über 40 wissen, dass die Universalferndienung nur von einem Mann erfunden worden sein kann.


Frauen über 40 wissen, wie man richtig küsst.


Frauen über 40 wissen, dass der Einfluss von Badezimmerwaagen auf die weibliche Psyche maßlos überschätzt wird.


Frauen über 40 wissen
, dass Champagner zu jeder Tageszeit schmeckt.


Frauen über 40 wissen, wie man eine Wohnung so einrichtet, dass sie ein Zuhause wird.


Frauen über 40 wissen genau, wie sie einen Mann beim Sex um den Verstand bringen und selber nicht zu kurz kommen.


Frauen über 40 wissen schon fast alles! FAST!





Eine Frau über 40 ist wie ein buntes Blatt Papier,
eng beschrieben, in vielen Stilen; manches davon
ist schwer zu lesen..anderes gestochen scharf,
manches ist am verblassen und anderes verschmiert;
Zeilen ganz eng geschrieben, hastig, fahrig.......


Dann wieder groß und mit Bedacht auf dem Blatt eingedrückt.

Du fängst an zu lesen, ein Wort,
einen Satz, eine Zeile ......... dann Absätze.

Es nimmt Dich gefangen ..........



Du liest Dich fest – willst alles erfahren...
Du nimmst das Blatt in deine Hände, befühlst es
und schaust auf jeden Fleck....jeden Knick;


Du tastest nach jeder Unebenheit und
versuchst Risse nicht zu vergrößern,

du behandelst es behutsam, mit Bedacht,

aufmerksam und mit Vorsicht..........

denn Du erkennst wie kostbar es ist...........

Und doch möchtest Du es an Dich drücken,
drehen, wenden, mit ihm spielen........
und du suchst nach einer FREIEN Stelle.......
um selbst ein paar Worte oder Zeilen darauf
zu hinterlassen........

DIESES BLATT legst Du so schnell
nicht aus den Händen.......................

Montag, 20. Oktober 2008

Definition

"Die Musik drückt das aus,was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist"



Wunderschöne Definition... habe ich irgendwann irgendwo aufgeschnappt.

Montag, 13. Oktober 2008

Laienhafte Finanzkrisenbetrachtungen

Ich gebe es zu. Ich bin - was die nationalen und internationalen Finanzmarktgebaren betrifft - ein definitiver und blutiger Laie. Keinerlei Fachkenntnis, nur ein Hausverstand, der die eine oder andere Frage aufwirft.

Derzeit lese ich davon, dass die Regierungen für die Banken gleichzeitig diverse xxxxxxx Milliarden Euro/Pfund/Dollar - Pakete schnüren. Unvorstellbare Beträge. Ich verstehe dies so, dass die Banken von ihren Regierungen Geld bekommen damit sie ihren normalen Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten können... weil sie sich untereinander nichts mehr leihen.

Gut, das ist noch einsehbar. Aber... die Regierungen sind doch selbst alle ziemlich verschuldet. Verschuldet heißt: sie haben in der Vergangenheit eine Menge Geld auf Pump aufgenommen. Wer hat ihnen dieses Geld damals geliehen? Das können doch nur die Banken... also die internationale Finanzwelt gewesen sein. D.h. genau die Finanzwelt, die jetzt selbst Geld braucht.

Woher bekommt die jeweilige Regierung nun diese Unmengen von Gelder her die sie den gefährdeten Banken geben wollen? Haben sie derart viel auf der Kante? Wenn ja, dann stellt sich wieder die Frage warum sie das Geld gehortet hatten und damit nicht ihre Kredite zahlten damit die Zinsenlast verringert wird.

Oder nehmen sie das Geld für ihre Rettungsaktion jetzt selbst irgendwo auf? Das erhöht zwar ihren Schuldenstand aber dafür retten sie ihre Banken. Nur woher bekommen sie das Geld dafür? Doch sicher nicht von jener internationalen Finanzwelt, die jetzt selbst was braucht. Wer hat so in Zeiten wie diesen so viel Geld zum Verleihen? China? Die reichen Araber?

Fragen über Fragen.

Samstag, 11. Oktober 2008

Jörg Haider ist tot

Auch wenn ich ihn nie persönlich gesehen oder getroffen habe, auch wenn ich ihn nicht gewählt habe.... ich bin dennoch zutiefst betroffen und kann's nicht nicht glauben, was ich vorhin auf ORF-Online lesen musste. Durch die permanente Medienpräsenz über die vielen Jahre hinweg ist er mir vertraut geworden, wie ein guter Bekannter.


Jetzt wird wieder die typische österreichische Mentalität zum Vorschein kommen. Alle seine Kritiker, die ihn bisher verdammt hatten, werden nun in Scharen erklären, dass er ja eigentlich gar nicht so böse war... und dass er eigentlich ja alles recht gut gemacht hat... und dass er so ein guter Mensch war...

Jetzt werden in Österreich politisch die Karten wieder neu gemischt.

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Die verscheuchten Elefanten

Ein Mann klatscht alle 10 Sekunden in die Hände. Nach dem Grund für dieses merkwürdige Verhalten befragt erklärt er: "Um die Elefanten zu verscheuchen".

"Elefanten? Aber es sind doch hier gar keine Elefanten?"

Darauf er: "Na also! Sehen Sie?"


aus dem genialen Buch von Paul Watzlawick "Anleitung zum Unglücklichsein".

Danach führt er diesen Gedanken noch weiter aus, indem er von einem Pferd schreibt, welches nach einem Summton einen elektrischen Schlag in einem seiner Hufe bekam (Originaltext steht am Ende des Beitrages). Es lernt den Huf zu heben wenn es den Ton hört und vermeidet so den elektrischen Schlag. Diese logische Handlung hat jedoch einen Nachteil: wenn das eigentliche Problem, der elektrische Schlag, vielleicht irgendwann nicht mehr existent ist, wird dies das Tier auf diese Art und Weise nie erfahren. So bestünde das Problem trotzdem weiter, obwohl es eigentlich schon weg wäre.


Als ich diese Beispiele gelesen hatte... warum musste ich unwillkürlich an den Umgang unserer Gesellschaft mit den politischen Ereignissen vor über 60 Jahren denken?




*Originaltext:
Die Moral von der Geschichte ist, dass Abwehr oder Vermeidung einer gefürchteten Situation oder eines Problems einerseits die scheinbar vernünftigste Lösung darstellt, andererseits aber das Fortbestehen des Problems garantiert. Und darin liegt der Wert der Vermeidung für unsere Zwecke. Zur besseren Erklärung ein weiteres Beispiel: Wenn einem Pferd durch eine Metallplatte im Stallboden ein elektrischer Schock in einem Huf zugeführt wird und kurz davor ein Summerzeichen ertönt, so bringt das Tier sehr rasch diese beiden Wahrnehmungen in scheinbar ursächlichen Zusammenhang. Das heißt, jedesmal wenn der Summer ertönt wird das Pferd nun den betreffenden Huf anheben, um den Schock zu entgehen. Ist einmal die Assoziation zwischen Summer und Schock hergestellt, so ist der Schock nicht mehr nötig. Der Summer allein führt zum Anheben des Hufs. Und jeder dieser Akte der Vermeidung verstärkt im Tiere (so dürfen wir annehmen) die "Überzeugung", dass es damit die schmerzvolle Gefahr erfolgreich vermieden hat. Was es nicht weiß und auf diese Weise auch nie herausfinden kann, ist, dass die Gefahr schon längst nicht mehr besteht.

Sonntag, 21. September 2008

das Sims-Spiel

Zum ersten Mal kam ich vor ca. einem Jahr mit diesem Computerspiel in Berührung. Ich sah einige weibliche Wesen (jung genauso wie etwas reifer), wie sie wie geradezu gefesselt vor dem PC sassen, resistent gegenüber eventuelle Störungen von einem absolut Sims-unkundigen Mann.

Nach einiger Zeit wurde ich über dieses Computerspiel aufgeklärt. Die Sims ist ein Simulationsgame, wo man eine virtuelle Familie sozusagen erschaffen kann und dann für ihr "Leben" und Wohlergehen verantwortlich ist.... also für die typischen weiblichen Interessenslagen geradezu geschaffen. Es ist also kein Zufall, dass dieses weltweit erfolgreichste Computerspiel besonders gut bei Frauen ankommt.

Man schafft also eine Familie und bestimmt weitestgehend über das Schicksal die einzelnen Gestalten. Es stehen Bedürfnisse der virtuellen Figuren zu jeder Zeit am Bildschirm... Hunger, Hygiene, Schlaf, Spassfaktor usw. und der Spieler sorgt dafür, dass die Bedürfnisse erfüllt werden.


Ich kann den Erfolg des Spieles gut verstehen. Es hat schon so seinen Reiz ab und zu mal lieber Gott spielen zu können. Allerdings gibt es seit dem etwas was mir nicht mehr aus dem Kopf will. Wenn ich spüre, dass sich meine Blase gefüllt hat und ich mich soeben zu einem Toilettenbesuch entschlossen habe, dann frage ich mich: hat da irgendwer im Universum vor einem PC-Bildschirm sitzend gerade auf den entsprechenden Button gedrückt?

Sonntag, 6. April 2008

Prager Frühling 1968

Ich habe gerade im Sender 3SAT eine Doku über den Einmarsch der Russen in die Tschechoslowakei gesehen. Bekanntlich haben die sowjetischen Streitkräfte auf diese Art und Weise im Spätsommer des weltweit so schickalshaften Jahres 1968 den sogenannten Prager Frühling gewaltsam beendet.

Ich war damals ein Kind, bin zur Schule gegangen und habe gerade im September 68 ein neues Schuljahr begonnen. Natürlich habe ich mitbekommen, dass sich da irgendetwas ganz Schlechtes gerade abspielt... schließlich war der Einmarsch seit Wochen DAS Gesprächsthema schlechthin. Meine Eltern bzw. uberhaupt alle Erwachsenen (so emfand ich das damals) sprachen von nichts anderem und zeigten sich sehr besorgt.

Wie ich nun diese Doku so sehe, wurde eine Szene gezeigt wo in mir eine Erinnerung aus diesen Kindheitszeiten hochkam. Ich sah Aufnahmen von Demonstrationen, wo die Menschen im Chor zum Zeichen der Solidarität mit Parteichef Alexander Dubček und Staatspräsident Ludvík Svoboda: "Dubček Svoboda Dubček Svoboda Dubček Svoboda Dubček Swoboda " riefen.
Am Beginn des Schuljahres war es durchaus üblich, dass der Stundenplan anfangs noch nicht feststand und unsere Klasse manchmal bis zu einer Stunde lang unbeaufsichtigt war. Ein paar meiner Klassenkameraden dürften in der damaligen Fernseh-Berichterstattung diese Demonstrationen gesehen haben und dieser Chor hat auf sie offensichtlich einen großen Eindruck gemacht. So begannen sie in so einer unbeaufsichtigten Stunde mit diesen "Dubček Svoboda Dubček Svoboda..."-Rufen. Wie es nunmal bei einem Haufen von gelangweiligten Buben so ist, haben die anderen Kinder schnell in dem Chor eingestimmt.... so wie ich auch. Ich hatte natürlich absolut keine Ahnung was diese beiden Worte bedeuteten. Aber das Schreien und Krach-machen in der Schule ist halt in diesem Alter schlicht und einfach toll. Bald schlugen alle im Takt auch auf die Bänke und mit den Sesseln ... mit anderen Worten es war die Hölle los und wir strahlten um die Wette.

Natürlich kam was kommen musste. Nach ein paar Minuten kam ein völlig entsetzter Direktor die Türe hereingestürmt und zeigte im Angesicht dieser "spontanen politischen Kundgebung" von 30 männlichen Dreikäsehochs echte Panikreaktionen. Ich verstand sein Entsetzen überhaupt nicht und mir war auch nicht klar, warum deswegen ein Elternabend einberufen wurde ... und wenn ich heute so darüber nachdenke, ich verstehe dies immer noch nicht. Aber egal, es war so und unsere Klasse stand wegen dieser Aktion danach noch lange, lange Zeit schulintern am Pranger.

Da ich ja beruflich 2005 ein halbes Jahr in Prag zubrachte, ist mir die Stadt recht gut bekannt. Ich entdeckte in der Doku so manche mir wohlbekannten Plätze und diese Bilder machten für mich posthum so manche Reaktion der Tschechen verständlich über die ich mich vor 3 Jahren noch gewundert habe.

Es dauerte noch 21 Jahre bis das Sowjetsystem entgültig zusammenbrach und die Tschechen endlich ihre Freiheit bekamen... und heute brauche ich nicht einmal mehr meinen Pass an der Grenze herzuzeigen wenn ich nach Prag fahren will. Die Welt dreht sich...

Freitag, 18. Januar 2008

Tod einer Schach-Legende

Der Schachweltmeister Bobby Fischer ist tot.

Er hat damals mit dem legendären WM-Kampf gegen Boris Spasski das Leben des sehr jungen PeZwo einige Jahre beeinflusst. Er hatte etwas an sich, was mich faszinierte und so war es nur logisch, dass ich mich für Schach begeisterte und bei jeder nur denkbaren Gelegenheit spielte. Ich habe Bobby Fischer fast wie einen Popstar bewundert, alle damals über ihn verfügbaren Informationen verschlungen, seine Partien analysiert bzw. nachgespielt und bin sogar für kurze Zeit einem Schachklub beigetreten.

Leider hat er sich nach seinem Sieg vom aktiven Schach zurückgezogen und meine Haupt-Interessen verlagerten sich im Laufe der Zeit vom Schach weg dorthin wo sie auch heute noch sind: (Gitarren)Musik, Frauen, und Computer. (kleine Anmerkung am Rande: die Reihenfolge ist zufällig! *gggg*)


Heute spiele ich nur mehr sehr selten Schach, immer dann wenn sich durch Zufall etwas ergibt. Eigentlich schade, denn dieses Spiel hat etwas... auch wenn es - bedingt durch die hochentwickelten Computerschachprogramme - seinen Mythos etwas verloren hat und aus der Mode gekommen ist.

Manchmal nehme ich mir vor wieder öfters (und nicht nur zufällig) zu spielen... aber es scheitert einfach an meiner dafür verfügbaren Zeit. Oder anders ausgedrückt: es gibt andere Dinge in meinem Leben die mir noch wichtiger sind. Schade, aber so ist es.

Samstag, 1. Dezember 2007

alienkompatible Beschreibung

...sollte ich je in meinem Leben einmal mit einem Alien zusammentreffen und dieser bittet mich anhand von Beispielen den weiblichen Teil der Menschheit zu beschreiben....

... dann wird in dieser Schilderung der Satz: "... ich habe überhaupt nichts zum Anziehen..." SICHER nicht fehlen

Carpe Diem

Nutze (und pflücke) den Tag

derzeit billigste Tankstelle in OÖ

0,969: Tankstelle Bauchinger, 4910 Ried
Magerlstr. 14910 RiedPreismeldung: Am 07.12. (heute)...
7. Dez, 11:29

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PeZwo - 7. Dez, 07:57
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PeZwo - 6. Dez, 20:07
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silmanja - 6. Dez, 17:27
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