Musik

Freitag, 6. Mai 2011

Songcontest

Die beiden Semifinale des Songcontest werde ich verpassen und muss mich über das Internet informieren... aber für das Finale werde ich rechtzeitig wieder zurück sein.

Ich verfolge seit einigen Tagen die internationale Meinung zu unserem Songcontest-Beitrag und stelle fest, dass sich diese von meiner wenig unterscheidet: der Song selbst stellt jetzt nicht die große Komposition dar, die einmal in einem Atemzug mit Beethoven und Mozart genannt werden wird. Aber so eine außergewöhnliche Sängerin wie Nadine macht aus dieser Ballade etwas Besonderes. Die Gesangsqualitäten der "österreichischen Whitney Houston" (Copyright Bild-Zeitung) werden durch die Bank als außergewöhnlich bezeichnet. Auch das Aussehen und das Auftreten von Nadine wird deutlich positiv bewertet. Auf die Frage auf einer Pressekonferenz, ob ihre Frisur eine Hommage an Mirelle Mathieu ist, antwortete Nadine mit viel Humor "no, it's France Gall" (die französische Songcontestsiegerin von 1965).

Ich lehne mich jetzt etwas aus dem Fenster und wage zwei Vorhersagen:
Lena, die deutsche Vorjahrssiegerin, wird heuer abstürzen. Ihr Song "Taken by a stranger" ist zwar nicht so schlecht, ist aber imho nicht songcontestkompatibel. Ich gebe ihr einen Platz im hinteren Mittelfeld.

Nadine Beiler wird das Semifinale problemlos überstehen, aber sie wird den Bewerb nicht gewinnen. Ich schätze, dass sie im vorderen Mittelfeld landet und einen Achtungserfolg erzielen wird. Und: sie wird vor Lena sein!*g*


Wetten werde ich aber keine eingehen*g*

Freitag, 8. April 2011

When All Is Said And Done

Heute Abend, auf der Heimfahrt von Wien, nach langer Zeit wiedermal gehört... Abba...



Here's to us one more toast and then we'll pay the bill
Deep inside both of us can feel the autumn chill
Birds of passage, you and me
We fly instinctively
When the summer's over and the dark clouds hide the sun
Neither you nor I'm to blame when all is said and done

In our lives we have walked some strange and lonely trips
Slightly worn but dignified and not too old for sex
We're still striving for the sky
No taste for humble pie
Thanks for all your generous love and thanks for all the fun
Neither you nor I'm to blame when all is said and done

It's so strange when you're down and lying on the floor
How you rise, shake your head, get up and ask for more
Clear-headed and open-eyed
With nothing left untried
Standing calmly at the crossroads, no desire to run
There's no hurry any more when all is said and done

Standing calmly at the crossroads, no desire to run
There's no hurry any more when all is said and done

Sonntag, 6. März 2011

Deutschland sucht die Super-Zicke

Ich schaue mir die diversen Musikcasting-Shows ganz gerne an und halte sie für besser als ihr Ruf ist.

Letztes Jahr stand DSDS wegen der Teilnahme von diversen erziehungs- und beratungsresistenten Knacki's in der Kritik. Heuer achtete man darauf, dass die Teilnehmer ein korrektes Leumund-Zeugnis vorweisen können und man hatte Hoffnung, dass sich das Niveau wieder hebt. Aber weit gefehlt.

Was sich derzeit bei "Deutschland sucht den Superstar" abspielt, sprengt alle Grenzen und ist definitiv indiskutabel. Da geht es nicht mehr um Musik, nicht mehr ums Singen. Das ist Reality-Seifenoper der tiefsten Kategorie pur. In der ersten Sendung eine Attacke gegen einen angeblichen Macho-Kandidaten, dann die "ich hasse Sarah Engels"-Affäre... als Folge flog die beste von den Sängerinnen gleich in der ersten Runde raus.

Danach sollte man meinen, dass sich die Emotionen wieder beruhigen und man sich wieder auf das Wesentliche, auf das Singen konzentriert. Weit gefehlt. Das war erst der Auftakt. Danach ging's so richtig los.
Zickenkrieg pur. Brüll- und Schreiduelle ("Schmutzige Lügnerin", "Asoziale Schlampe"), Eltern mischen sich ein, reihenweise Ohnmachtsanfälle, auch während der Sendung... bitte, was geht da ab? Das Bild, was die "Damen" gerade von der Castingshow und ihrer eigenen Geschlechterzunft zeichnen, ist denkbar schlecht. Wäre ich Dieter Bohlen, bei mir würden alle inneren Alarmglocken schrillen.


Im Vergleich dazu merkt man erst jetzt, wie gut die kürzlich gelaufene ORF-Castingshow "Helden von morgen" wirklich war. Gute Stimmung unter den Kandidaten, die auch Freude am Singen ausstrahlten, keine persönlichen Untergriffe weder von der Jury noch von den Teilnehmern, musikalische Horizonterweiterung der Sendung durch die Teilnahme von Rappern und es wurde die Möglichkeit geschaffen, auch mit eigenen Kompositionen in der Sendung anzutreten. Bravo, ORF. Gut gemacht.

Freitag, 25. Februar 2011

großartiger Schmachtfetzen

Ich freue mich für Nadine Beiler, die heute die Ausscheidung für den Song-Contest in Düsseldorf gewonnen hat.

Ich hörte den Song vor ca. einem Monat zum ersten Mal im Radio. Zuerst wurde ein kleines Interview gesendet, wo sie über ihren Song sprach. Ich gebe zu, ich war damals noch etwas von ihren ersten Liedern geschädigt, die sie unmittelbar nach dem Starmania-Sieg herausbrachte und wo ich schon einmal darüber sehr skeptisch schrieb. Daher stand ich der Idee "Nadine Beiler für Düsseldorf" sehr skeptisch gegenüber. Allerdings änderte sich dies rasch, als ich dann das Lied hörte. Da dachte ich mir "Gott sei Dank, endlich mal ein Song der dieser gewaltigen Stimme Rechnung trägt". Danach hörte ich den Song immer wieder und ich begann ihn immer mehr zu schätzen.

Aber heute, live, war ich hin und weg von ihrer Performance. Aber nicht nur von ihrer Stimme. Sie war auch mit ihrer Mirelle Mathieu-Frisur, ihren großen brauen Augen und dem eher schlichten Kleid optisch eine richtige Augenweide, was hervorragend zu dem Song passte. So und nicht anders stelle ich mir einen Songcontestbeitrag vor: keine Traktoren, keine Akrobatikeinlagen, keine angedeuteten Orgasmen... nur eine Sängerin, die ganz schlicht und einfach auf der Bühne steht und ganz alleine mit ihrer Stimme für Gänsehaut sorgt.


Ich kann nur dem Radiomoderator Andi Knoll zustimmen, der vor einigen Tagen im Ö3-Wecker den Song mit den Worten: "was für ein großartiger Schmachtfetzen" äußerst treffend kommentierte.

Songcontest-Ausscheidung Österreich

Heute Abend beim Schauen der Songcontest-Ausscheidung habe ich meine verschiedenen Gedanken live festgehalten.
  1. Band WG: ich weiß nicht so recht, eher nichtssagender Song mit einem bisschen komischen Text
  2. Leo Aberer & Patricia Kaiser: netter Song, gefällt mir... aber vielleicht etwas zu brav und unauffällig für den Songcontest
  3. Oliver Wimmer: was ist das für ein Auftritt?!?!?! Der Song erstaunt mich. Aber sein Sex-Twighlight-Vampir-Styling passt nicht wirklich zu ihm.
  4. Alkbottle: eher primitiv wirkender Metal-Rock Song, der vielleicht gut für ein grölendes Bierzelt passt, aber nicht zum Songcontest gehört.
  5. Eva K. Anderson: sehr schöne Ballade, der nur der gewisse Aufmerksamkeits-Aha-Effekt für so einen Bewerb wie in Düsseldorf fehlt
  6. Trackshittaz/Lukas Plöchl: ein Stimmungs- und Powersong, der unterhält und mitreißt. Einziges Problem: ein nicht unwesentlicher Teil der Unterhaltsamkeit macht der Text... und den wird beim Songcontest außer Österreicher leider niemand anderer verstehen.
  7. Charlee: das klingt gut. Guter Rhythmus, gute Stimme, gutes Aussehen der Sängerin. Ein eindeutig Songcontest-kompatibler Song.
  8. Klimmstein feat. Joe Sumner: der Song ist schlicht und einfach nicht gut genug für so ein Event.
  9. Nadine Beiler: sie hat seit Starmania sich zu ihrem Vorteil verändert... sie wirkt nicht mehr wie ein kleiner Teenager, sondern wie eine junge Frau. Optisch eine entzückende Erscheinung, eine ins Ohr gehende Melodie und da ist immer noch diese Wahnsinnsstimme, die einem wegbläst. Gänsehautstimmung. Mein Favorit.
  10. Richard Klein: auffällig, komisch und skurril... aber der Song ist zu schwach.
Für mich sind die heißen Kandidaten Trackshittaz, Nadine Beiler und Charlee.

Ich persönlich würde das Lied von Nadine Beiler wählen, ich bin gespannt wie das ausgehen wird... und werde es in ein paar Minuten erfahren.


1. Update: Trackshittaz, Nadine Beiler und Klimmstein sind in der engeren Auswahl. 2 von 3 richtig erraten. Naja, nicht so schlecht. Aber ich fürchte, dass Lukas ein Dejavu haben wird... er wird wieder einer ganz großen Frauenstimme unterliegen. Ich denke (und hoffe), dass Nadine zum Songcontest fahren wird.

2. Update: Tatsächlich. Lukas wurde wieder hinter einer Ausnahmesängerin Zweiter. Jetzt tut er mir schon etwas leid*g*

Samstag, 18. Dezember 2010

Scrambled Eggs

Ich bin oft beruflich im Auto unterwegs. Da man während dem Autofahren so schlecht lesen kann, habe ich mir angewöhnt Hör- und Audiobücher zu hören.

Kürzlich lauschte ich einem Audiobook über die Geschichte der Beatles. Es wurde dabei nicht einfach nur ein gedrucktes Buch vorgelesen. Es enthält auch alte Interviews der Fab-Four aus der Zeit des Beginns der Beatlemania, Aufnahmen von Radio- und Fernsehprogrammen und Interviews von Menschen, die mit den Beatles während ihrer Hamburger Zeit zu tun hatten.


Dabei wurde unter anderem auch die Entstehungsgeschichte der wohl berühmtesten Paul McCartney Komposition "Yesterday" erläutert. Es war für mich sehr erfrischend, dass er anfangs fürchtete, dass er diese Melodie unbewusst woanders schon mal gehört zu haben. Diese Reaktion kenne ich nur zu gut. Diese Ängste habe ich auch immer, wenn ich glaube eine neuen Songmelodie gefunden zu haben.

Ich war auch sehr darüber amüsiert, dass der Text dieser Jahrhundertmelodie anfangs wie folgt lautete: "“Scrambled eggs, oh, my baby, how I love your legs” („Rühreier, oh, mein Liebling, wie liebe ich deine Beine“). Köstlich.

Hier der kleine Ausschnitt:
Scrambled Eggs by pezwo

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Helden von morgen

Ich habe letzten Freitag die erste Sendung verpasst. Aber noch bin ich zuhause und so konnte ich mir heute Vormittag die Wiederholung ansehen.

Das erste positive Erlebnis hatte ich nach einer Minute. Arabella Kiesbauer ist nicht mehr dabei. Aber gleich darauf der Dämpfer. Die Schwuchtel (man möge mir den politisch unkorrekten Ausdruck verzeihen) aus der Jury ist auch in der Sendung. Na gut... auch wenn ich seine übertriebene Art nicht besonders mag... seine fachliche Meinung konnte ich immer nachvollziehen und meistens teilte ich sie auch.

Das geänderte Konzept finde ich erfrischend. Gott sei Dank ist das idiotische Friend-Shit-Ticket weg, die freie Auswahl der Songs und Musikstile wirkt auf mich befreiend und die einwöchige Betreuung der Kandidaten durch 2 Stars aus der Szene hat Charme.

Es sind ganz gute Teilnehmer dabei... aber überstrahlt wurden sie alle von einer Person... ihr Auftritt drückte auch bei mir schwer auf die Tränendrüse... oh, Mann... der Song und ihre Performance ging bei mir ungebremst ins Herzilein... schluchz...

Donnerstag, 16. September 2010

Stille

Bekanntlich verfolge ich seit vielen Jahren den Langzeitplan, mir in meiner Wohnung ein kleines Tonstudio aufzubauen, wo ich meine CD mit meinen eigenen Songs und Instrumentals aufnehmen möchten.

Anfang 2000 wollte ich in ein professionelles Studio gehen. Aber die marktüblichen Stundensätze haben mich schnell dazu genötigt, mir eine Alternative zu überlegen. Diese wurde mir durch die steigenden Möglichkeiten und die sinkenden Preise für das Equipment eines digitalen Studios in Form des immer häufiger werdenden Homerecording förmlich aufgedrängt.

Ich informierte mich und es klang in der Theorie für mich als IT-Mensch und Musiker recht einfach. Aber........

Ich bereitete mir über die Jahre hinweg Schritt für Schritt darauf vor, kaufte mir Geräte, besuchte Kurse, kaufte mir Bücher, teste Software und machte Aufnahmen. Ich kam aber nie nicht so richtig voran, was teilweise an den verwendeten PCs, der verwendeten Studiosoftware, aber vor allem an meiner verfügbaren Zeit (Stichwort Duisburg) lag.

Nachdem ich Ende Juni meinen Job kündigte, habe ich mir vor Antritt bei meiner neuen Firma einen Monat Auszeit ausgehandelt (der momentane Krankenstand ist eine willkommene Zugabe). Das ist natürlich die Chance mit meinem Plan weiter zukommen. Also machte ich Nägel mit Köpfen und kaufte mir letztes Monat einen der ganz neuen iMacs, dazu die Studiosoftware Logic 9 inklusive ein dickes Buch um selbige zu erlernen.

Ich bin mit dem iMac als Arbeitsgerät und mit Logic 9 sehr zufrieden und ich dachte mir ich hätte es geschafft. Aber leider steckt der Teufel im Detail. Ein permanentes Rauschen und Brummen in meinen Studioboxen störte meine Arbeit sehr. Ich machte die verschiedensten Versuche: Geräte auf Steckdosen umstecken, Kabel austauschen, Klinken bzw XLR-Kabel verwenden, Boxen weg von Bildschirm, Soundkarte weg von PC, USB-Festplatten ausschalten, Signal über einen Mixer ziehen, Signal direkt an die Aktivboxen usw. Nichts half. Bis ich gestern Dr. Google befragte.

In irgendeinem Forum für Homerecording stieß ich auf einen Eintrag von einem User, der das gleiche Problem hatte wie ich. Unterhalb stand eine Antwort von einem Kundigen und es wurde auf ein kleines Gerät, eine Stereo-Direkt Box verwiesen. Ich fuhr heute Vormittag in die Stadt, kaufte es mir und steckte es an. Und... es erklang aus den Lautsprechern plötzlich: Stille. Nur die abgespielte Musik und Stille. Kein Brummen, kein Rauschen, keine sonstigen Nebengeräusche mehr... nichts. Herrlich.

Das dürfte der letzte kleine Baustein für ein funktionstüchtiges Homestudio gewesen sein. Jetzt habe ich 6 Wochen Zeit mich mit meiner CD zu beschäftigen.

Samstag, 11. September 2010

Highland

Letzte Woche brachten Blackmore's Night ihre neue CD "Autumn Sky" heraus, die ich mir natürlich umgehend besorgte.

Derzeit hat es mir der Titelsong der CD ziemlich angetan, eine Cover-Nummer (Original von One More Time) namens Highland. Ich war in den 80-er Jahren in dem schottischen Highlands und meine Erinnerungen an die Landschaft decken sich mit Emotionen dieses Songs:

Sonntag, 22. August 2010

Klaviermusik

... Klaviermusik kann so wunderbar entspannend sein ...

Carpe Diem

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derzeit billigste Tankstelle in OÖ

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??? sicher ??? wenn ich...
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steppenhund - 21. Okt, 12:53

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