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Musik

Sonntag, 1. November 2009

Befriedigung

Am 7.11. haben wir wiedermal ein Konzert in unserem Bergstollen. Mittlerweile ist schon ein Tradition, dass ich bei diesem Event immer ganz neue Songs von mir zum ersten Mal auf der Bühne live spiele... sozusagen als "Uraufführung". Diesmal sind sogar 2 Songs dran, die in den letzten Wochen entstanden sind, wobei mir einer der beiden schon beim Schreiben irgendwie ans Herz gewachsen ist.

Ich bin generell ein Fan von Musicals und ganz besonders bewundere ich das Werk von Andrew Lloyd-Webber. Dieser Song ist so etwas wie meine persönliche Hommage an diesen genialen Komponisten. Er beginnt mit einem langsamen und sehr gefühlvoll romantischen Teil und wechselt dann in der Mitte sowohl die Tonart (von Dur auf Moll) als auch das Tempo sowie den Rhythmus (von langsam auf schnell und rockig). Am Ende wird der ruhige Teil noch einmal wiederholt.


Am Freitagabend hatten wir eine Probe und dort haben wir zum ersten Mal diesen einen Song gespielt... und was soll ich sagen? Er klang genauso wie ich es mir immer vorgestellt hatte. Das erfüllt einem mit wirklicher Befriedigung.

Freitag, 2. Oktober 2009

Der quietschende Stuhl

Wie schon mal geschrieben, haben die Beatles ihr Gesamtwerk digital überarbeitet auf den Markt gebracht. Zwischenzeitlich habe ich mir ihr epochales "Sgt. Pepper"-Album besorgt und die CD läuft bei mir seit zwei Tagen im Auto auf und ab.

Die Techniker hatten bei der Präsentation dieser Überarbeitung darauf hingewiesen, dass sie sehr viel Wert auf Authentizität gelegt haben und die Songs zwar klanglich aufpolieren, aber nicht verfälschen wollten. Ich würde dies - zumindest bei diesem einen Album - als gelungen bezeichnen.

Eines jedoch irritiert mich: im Internet wird als Beispiel für die angestrebte Authentizität immer wieder ein quietschender Stuhl erwähnt, der im Song "A Day In The Life" deutlicher denn je zu hören sein soll. Seit dem ich dies gelesen habe lausche und lausche ich immer wieder ganz genau... aber ich kann einfach keinen quietschenden Stuhl hören! Manche schreiben er soll "gegen dem Ende", manche schreiben "am Ende" des Songs sein. Der Song endet mit einem mächtigen Klavierakkord, der lange ausklingt. Ich kann mir nur vorstellen, dass das Quietschgeräusch irgendwo in diesem Ausklingen sein sollte.

Lässt mein Gehör schon nach oder baue ich das Quietschgeräusch so sehr in den Song ein, dass ich es gedanklich nicht identifiziere? Falls es jemand hört, vielleicht kann er mir mitteilen an welcher Stelle es sein soll damit ich wieder ruhig schlafen kann ;).

Freitag, 11. September 2009

Hei Vieh

Wer mein Blog verfolgt oder mich näher kennt, der weiß welch große Rolle Musik in meinem Leben spielt. Und so ist es für die meisten schwer vorstellbar, dass ich zuhause eigentlich noch nie eine hochwertige Hi-Fi Stereoanlage hatte. Ich höre zuhause üblicherweise über eine schon etliche Jahre alte (damals schon ziemlich billige gewesene) Stereoanlage, normale durchschnittliche alte CD-Tragegeräte oder meinen kleinen Radiowecker. Schon lange träume ich von einer hochwertigen Hi-Fi Anlage mit guten Boxen, aber es kam irgendwie nie dazu.

Nun habe ich mir vorgenommen bis zum Ende dieses Jahres mir jetzt endlich so eine Anlage anzuschaffen. Sie muss nicht das Allerallerteuerste sein, sie sollte aber schon eine über den Durchschnitt gehobenen Qualität haben. Es soll auch möglich sein, dass ich den Ton meines Fernsehers über die Anlage abspiele... d.h. sie soll auch in der Lage sein, Videos mit Dolby Surround Sound zu verkraften.

Ich muss gestehen, dass ich eigentlich keine Ahnung und auch keine Erfahrung mit diesbezüglichen Geräten bzw. Preisen, Händler und Hersteller habe. Wenn jemand Erfahrungen auf dem Gebiet gemacht hat und mir ein paar Tipps geben kann, würde ich mich darüber sehr freuen :))

Mittwoch, 9. September 2009

Die binären Beatles

Ich war am Sonntag Abend, von Südtirol kommend, noch auf der A1 irgendwo zwischen Linz und Wien unterwegs. Im Radio lief die Ö3-Oldiessendung "Solid Gold". Hier hörte ich zum ersten Mal davon, dass die Beatles digitalisiert und remastered wurden. Als Beispiel wurde "A Day In The Life" von dem berühmten Sgt. Peppers-Album gespielt. Der Moderator kündigte an: "sie werden den Unterschied hören".

Ja, in der Tat. Da war ein Unterschied zu hören. Der Song klang wesentlich prägnanter, besonders der psychodelische Orchesterteil in der Mitte war wesentlich intensiver. Ich freute mich schon auf seine Wiederholung am Schluss... und war stinkesauer, als der Song knapp davor wegen den 21h-Nachrichten abgebrochen wurde.


Ich kann mir gut vorstellen, dass ich mir diese digitale Edition besorgen werde.

Montag, 17. August 2009

Woodstock

Gerade läuft auf ORF2 seit 3 Stunden der Kinofilm über das berühmte Woodstock-Festival 1969.

Ich weiß nicht mehr genau, wann ich den Film zum ersten Mal gesehen habe... es war irgendwann Mitte der Siebziger Jahre in einem Kino. Ich war ein junger Teenager, naiv, weltfremd, langhaarig, Hardrockfan mit einem verbotenen Hang zu ABBA*g* und gemeinsam mit meinen besten Freunden betrachteten wir die Bilder auf der Leinwand als wären sie aus einer anderen Welt. Danach sprachen wir tagelang von den damals propagierten Lebensbotschaften, die speziell durch diesen Film verbreitet wurden. Ich hatte zu jener Zeit meine erste richtige Gitarre, kämpfte schon mit den Grundakkorden und versuchte - frustriert, weil meine Töne um so viel anders klangen als wie jene von Ritchie Blackmore oder Jimmy Page - endlose Stunden lang erfolglos die Musik von Woodstock nachzuspielen. Ich weiß noch, dass ich mir den Film öfters ansah und er wurde für mich, meine Einstellung und meine Musik fast wie eine Bibel.

Heute, ca. 30 Jahre später, sehe ich den Film zum ersten Mal seit damals wieder. Zwischenzeitlich hat sich so viel verändert. Meine Haare sind nicht nur sehr viel kürzer, sie haben die Farbe und teilweise auch sich selbst verloren. Woodstock sehe ich nun viel nüchtener. Der aus dem Festival gemachte Mythos ist wesentlich größer als das Festival selbst. Kaum jemand weiß, dass es gar nicht in der Stadt Woodstock stattfand. Die Bürger wollten damals nicht, dass so viele Hippies in ihren Ort kamen, so spielten sie ca. 100 km von der Stadt entfernt (was aber die heutigen Bürger in Woodstock nicht davon abhält mit dem Namen des Festivals gutes Geld zu machen :))

Ich empfinde jedoch heute die damalige Musik viel ehrlicher als wie das Meiste der heutigen Szene. Die Gitarren waren zwar teilweise grausam verstimmt und die damalige Analog-Technik machte im Gegensatz zu den heutigen digitalen Möglichkeiten keine Fehler wieder gut. Aber sie machten alles mit unglaublichen Enthusiasmus und unbändigen Einsatz wieder wett.... auch wenn viele von ihnen vollgepumpt mit Drogen auf der Bühne gestanden sind. Und hier wurde so manche Weltkarriere gestartet, wie z.B. jene vom Raubein Joe Cocker, der damals mit der wirklich genialen Version von "With A little Help from my friends" berühmt wurde.


Auch wenn sich seit damals meine Haare und überhaupt mein ganzes Aussehen sehr stark verändert hat, von meinen damaligen Idealen sind allerdings doch ein paar übrig geblieben... wenn auch in einer modifizierten, der Realität angepassten Form.

Meine Freunde, mit denen ich damals im Kino war, habe ich schon viele, viele Jahre nicht mehr gesehen. Das wäre eigentlich ein lohnendes Vorhaben, sie wieder mal zu treffen. Mal schauen, vielleicht setze ich diese Idee irgendwann in die Realität um :)

Mittwoch, 13. Mai 2009

The Circle

Ich schrieb schon öfters von Blackmore's Night, dem musikalischem Betätigungsfeld des Ex-Hardrockers und Deep Purple-Gitarristen Ritchie Blackmore. Sie brachten kürzlich die CD "Secret Voyage" heraus. Kürzlich besorgte ich sie mir und hörte mir die Songs natürlich voll Interesse an.

Ich kann nur sagen: Wow!! Für jene, die schwungvolle mittelalterlich angehauchte Folklore, gekreuzt mit Romantik und harten Gitarrenriffs (das ist KEIN Widerspruch. Wirklich nicht!) mag, ist die CD ein "Must Have".


Hier mein Lieblingssong daraus:

Mittwoch, 29. April 2009

Konzertalarm!

Wie ich heute morgen hörte, sollen Green Day gegen Ende des Jahres nach Österreich kommen *jubel*jubel*. Auf diese Band warte ich schon lange, sie fehlt mir noch auf meiner "Abschussliste". Das wird ein Pflichttermin!

Dienstag, 21. April 2009

Austrian Music

... heute seit langer Zeit wiedermal gespielt... eines der schönsten Lieder die ich kenne....

Dienstag, 17. Februar 2009

Last Day Of Our Acquaintance

Ein Gänsehautsong von Sinead O'Connor... er beginnt sehr langsam und leise... nur eine akustische Gitarre und ihre gefühlvolle Stimme... dann die langsame Steigerung.... bis in der Mitte des Songs die ganze Band einsetzt und aus der Ballade einen Rocksong macht... den Song möchte ich einmal live von ihr hören.

Montag, 9. Februar 2009

Machine Head

Heute, im Biography Channel... eine Dokumentation über die Entstehung von "Machine Head" des berühmtesten und besten Album von Deep Purple.

Ich liebte und liebe dieses Album... es machte mich zum Rock-Fan und ich höre es heute noch gerne. Die damaligen Mitglieder der sogenannten Mark II Besetzung von Deep Purple und der Toningenieur wurden getrennt voneinander befragt und gaben diverse Anekdoten über die 3 Wochen von sich, in denen das Album entstanden ist.

Teilweise war mir die Geschichte dazu bekannt, speziell jene von dem Brand die in dem Song "Smoke On The Water" erzählt wird. Aber es war ziemlich interessant für mich, dass das Album sozusagen live in einem Gang eines leerstehenden Hotels eingespielt wurde. Da war nix mit "einzelne Spuren nacheinander aufnehmen" und dann zusammenmixen... die haben die meiste Zeit wie bei einem Konzert alle gleichzeitig gespielt. Das war neu für mich.

Es war auch sehr interessant etwas über den Prozess des Songwriting bei Deep Purple zu hören. Bisher dachte ich, dass Ritchie Blackmore fast alles gemacht hat. Aber ich muss meine Meinung revidieren. Die anderen Musiker waren wesentlich aktiver als ich bisher dachte. Ich wusste z.B. nicht, dass das Orgelsolo auf "Highway Star" auf eine Akkordsequenz von J.S.Bach basiert, was auf den Klassikfan Jon Lord zurückzuführen ist.

Die Musiker sprachen alle ziemlich begeistert und informativ über diese Zeit, wo sie in der Schweiz am Genfer See mitten im Winter in dem ungeheizten Gang des leerstehenden Hotels 3 Wochen lang Musikgeschichte produzierten. Erst am Schluss kamen in dem einen oder anderen Kommentar indirekte Hinweise auf die zwischenmenschlichen Spannungen in der Band, welche dann 2 Jahre später auch zur Auflösung dieser Besetzung von Deep Purple führte. Aber offensichtlich hatten sie es unter den damals unwirtlichen Bedingungen geschafft, ihre persönlichen Animositäten im Zaum zu halten und sich der Sache und der Musik unterzuordnen. Die alte Künstlerleier... es darf nicht zu gut laufen, dann entstehen die besten Leistungen.

Carpe Diem

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1,048: Speed Diskont, 4600 Wels
Reitschulg. 94600 WelsPreismeldung: Am 08.01. (heute)...
8. Jan, 10:28

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was ist wenn die inflation kommt und das geld auffrißt;-) grüße
turntable - 7. Jan, 22:31
mir ist auch gerade das...
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PeZwo - 7. Jan, 14:20
hm, weiß ich nicht,...
hm, weiß ich nicht, finde grad keinen 500er schein!
creature - 7. Jan, 14:17
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dann tätowier ich doch gleich einen 500ter, der...
creature - 7. Jan, 14:13
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PeZwo - 7. Jan, 14:12

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