Montag, 12. Dezember 2005

Erlebnisreisen per U-Bahn

Ich war heute in Wien und hatte am Abend in der U-Bahn gleich 2 erwähnenswerte Erlebnisse. Da war zuerst meine allererste Fahrscheinkontrolle, die ich je hier in Wien erlebt habe. Genau zu dem Zeitpunkt, als der Kontrolleur sein "die Fahrscheine bitte vorzeigen" von sich gab, entdeckte ich eine Ex-Arbeitskollegin. Ich stand auf und ging zu ihr hin - und bewegte mich somit weg vom Kontrolleur. Der glaubte, ich habe keinen Fahrschein, schoß auf mich zu und wollte sofort meinen sehen. Grinsend hielt ich die Streifenkarte vor seine Augen. So ein damischer Jahrgang.

Nach der netten Plauderei mit Monika setzte ich mich wieder nieder und da kam dann während der Fahrt per Lautsprecher die Ansage des Tages, nein des Monats, vielleicht sogar des Jahres. Ich versuche sie wortgetreu wiederzugeben:

"Meine sehr geehrten Fahrtgäste, ich möchte Sie darauf hinweisen, dass Rollerfahren auf den Bahnsteigen verboten ist. Wenn Sie nur kurz darüber nachdenken, sollte der Grund dafür auf der Hand liegen. Wenn sie aber nach längerem Nachdenken immer noch keine Antwort gefunden haben, dann bedenken Sie, dass auf dem Bahnsteig in beiden Richtungen Züge durchfahren, welche beim Rollerfahren vielleicht sogar als störend empfunden werden könnten".

Was ich hier nicht wiedergeben kann, ist der sarkastische und witzige Tonfall, in dem dies gesprochen wurde. Ich lachte lauf auf und ein Wiener gegenüber von mir meinte in dem typischen Wiener Slang: "Des is a Poet". Wie wahr...

Samstag, 10. Dezember 2005

Beweis für die globale Erwärmung

Globale-Erwaermung

Überzeugend, nicht wahr?

Freitag, 9. Dezember 2005

ab Montag generelles Tempolimit in Wien 50 kmh

da kann man nur noch sagen: selbst schuld, die Wiener. Ihr habt ihn ja alle gewählt.
Die untenstehenden Fotos bekam ich übrigends von einem Polizisten gemailt, dessen Meinungen über dieses Thema ich besser hier nicht weitergebe...

Polizei-1

Polizei-2

Donnerstag, 8. Dezember 2005

John Lennon

Er wurde vor 25 Jahren erschossen. Normalerweise kümmere ich mich wenig um solche "Jubiläums". Aber bei IHM möchte ich eine Ausnahme machen.

Für mich war er einer der genialsten Songwriter der Popgeschichte. Seine Art zu komponieren spricht mich schlicht und einfach an. So beginnt für mich jeder Jahr innerlich genau dann die Weihnachtszeit, wenn ich sein "Merry Christmas and A happy new Year" erstmals im Ö3-Wecker höre.
Leider sind für mich aber seine Nummern nur schwer zum Nachspielen. Er hatte eine derart hohe Stimme, ein so umfangreiches Stimmvolumen, dass es mir kaum möglich ist die Stücke nachzusingen. Entweder es wird mir zu hoch oder zu tief.

Aber dafür stammt einer meiner Lieblingssprüche, welche meiner Denkweise sehr nahekommen, von ihm: Life is what happens to you while you are busy making other plans.

Ich glaube nicht wirklich an die Wiedergeburt oder daran, dass Verstorbene vom Himmel "runterblicken". Für den Fall, dass ich mich irre, möchte ich John hier ein: "John, you was great" zukommen lassen...

Sonntag, 4. Dezember 2005

Green Day

Ich hatte kürzlich mit einer Bekannten eine längere entspannte Plauderei. Sie studiert Psychologie und dabei kamen wir auch auf Menschen und ihr Verhalten zu sprechen. Sie sprach davon, dass man Menschen ganz grob in 2 Hauptgruppen einteilen kann --> in die Rationalen, welcher eher nach dem Verstand urteilen und die Emotionalen, welcher eher nach ihrem Bauchgefühl gehen. Ich fragte sie, wo sie mich den hintun würde.
Die Frage kam wohl nicht unerwartet, aber sie wurde kurz still und begann dann etwas zu herumzustottern um dann zu gestehen, dass sie nicht so recht weiß, wohin wie sie mich einteilen soll. Auf meinen Einwand, dass sie mich erstens ja doch schon einige Zeit kennt und zweitens doch Psychologie studiert meinte sie, dass sie sich trotzdem bei mir ziemlich hart tut eine bevorzugte Richtung zu erkennen. Sie erkennt bei mir gleichermaßen sehr rationale Züge als wie viel Emotionen.

Ich gestehe, es hat mich amüsiert und ich fühle mich sogar etwas geschmeichelt, dass mich eine "Expertin" nicht so recht einschätzen kann.

Meine etwas widersprüchlichen Seiten spiegeln sich auch in der Musik wieder. Vor ein paar Tagen habe ich intensiv der gefühlvollen Musik von Keane gefröhnt. Derzeit dröhnt eine ganz andere Musik aus den Lautsprechern meines Heimes. Ich bin seit einiger Zeit von der Punk-Gruppe "Green Day" fasziniert. Seit den besten Tagen von Deep Purple habe ich keinen so melodiösen aber doch harten, durchdachten, mitreissenden und rockigen Sound mehr gehört. "Genial" ist das einzige Wort, was mir dazu einfällt.
Allerdings betrifft dies in erster Linie das neue Album. Von den früheren Nummern gefällt mir nur "Good Riddance(Time Of Your Life)" so richtig.

Mit "American Idiot" haben die Jungs musikalisch einen riesigen Sprung nach vorne gemacht. Dies ist nicht einfach nur so eine CD mit 14 einzelnen Songs. Eigentlich handelt es sich hier um eine Rockoper, ein Konzeptalbum. Alle Stücke - vom ersten bis zum letzten Track - gehörten zusammen, haben eine durchgehende Handlung und sprühen nur so von musikalischen Einfällen. Zwei 10-Minuten-Stücke haben fast schon einen epischen Charakter.
Entsprechend gut sind auch die CD-Kritken der Fachwelt ausgefallen (hier nachzulesen).

Leider waren Green Day vor gar nicht allzulanger Zeit in Europa (und u.a. auch in Österreich) auf Tour. Dies heißt, dass sie vermutlich so schnell nicht wieder hierherkommen werden. Schade. Sollte ich mich jedoch irren, würde so ein Konzert ganz sicher nicht ohne mich über die Bühne gehen...

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