Nachricht aus dem Jenseits
Nein, natürlich nicht Jenseits. Ich hab's getan.... es doch überlebt... und auch durchgehalten. Und unser großes Ziel haben wir auch erreicht. Wir wurden NICHT Letzte.
Es war ein Sie & Er-Lauf, d.h. es waren nur gemischte Pärchen am Start... Ehepaare, befreundete Paare, Eltern mit Kinder, Geschwister, Arbeitskollegen usw.

Der Lauf fand an der langen Praterallee statt. Start und Ziel waren in der Höhe des Ernst-Happel-Stadions. Der Parcour ging zuerst auf der rechten Fahrbahnseite einen Kilometer in Richtung Lusthaus, dann auf der anderen Strassenseite wieder zurück. Anschließend ging es einen Kilometer in die andere Richtung und auch wieder zurück.

Zwischen Start und Ziel war der Übergabebereich, wo ich auf sie wartete. Es war interessant hier die Menschen zu beobachten. Was da bei den Übergaben geküsst und geknuddelt wurde....
Cheri lief zuerst. Sie ist die wesentlich geübtere Läuferin mit viel mehr Trainingskonsequenz und war auch entsprechend schnellauch wenn sie wie immer mit sich unzufrieden ist.
Dann war ich dran. 4 km können lang sein, sehr sehr lang sein. Es sieht man mir zwar nicht mehr an, aber ich war mal vor vielen, vielen Jahren in einem Leichtathletik-Verein. Aus dieser Zeit wusste ich noch ein paar grundlegende Dinge.
Aber trotzdem.... den Preis der schlechten Vorbereitung werde ich noch bezahlen müssen. Dem fürchterlichen Muskelkater, den ich die nächsten Tage spüren werde, werde ich nicht entkommen. Da muss ich durch. Aber vielleicht lerne ich daraus... dass ich nächstes Jahr doch rechtzeitig mit dem Training beginnen sollte.
Es war ein Sie & Er-Lauf, d.h. es waren nur gemischte Pärchen am Start... Ehepaare, befreundete Paare, Eltern mit Kinder, Geschwister, Arbeitskollegen usw.

Der Lauf fand an der langen Praterallee statt. Start und Ziel waren in der Höhe des Ernst-Happel-Stadions. Der Parcour ging zuerst auf der rechten Fahrbahnseite einen Kilometer in Richtung Lusthaus, dann auf der anderen Strassenseite wieder zurück. Anschließend ging es einen Kilometer in die andere Richtung und auch wieder zurück.

Zwischen Start und Ziel war der Übergabebereich, wo ich auf sie wartete. Es war interessant hier die Menschen zu beobachten. Was da bei den Übergaben geküsst und geknuddelt wurde....
Cheri lief zuerst. Sie ist die wesentlich geübtere Läuferin mit viel mehr Trainingskonsequenz und war auch entsprechend schnell
Dann war ich dran. 4 km können lang sein, sehr sehr lang sein. Es sieht man mir zwar nicht mehr an, aber ich war mal vor vielen, vielen Jahren in einem Leichtathletik-Verein. Aus dieser Zeit wusste ich noch ein paar grundlegende Dinge.
- die oberste Regel: laufe nie über deine Verhältnisse. Ich wusste, dass ich nichts trainiert hatte. Also kümmerte ich mich überhaupt nicht darum dass mich anfangs viele Läufer überholten. Ich lief MEIN Tempo. Das war zwar nicht schnell, aber ich blieb somit in dem Bereich, wo sich der Sauerstoff den ich einatme und die Energie die ich verbrauche die Waage halten.
- Ich blieb immer im Rhythmus. Nicht mal scheller oder mal langsamer laufen. Immer gleichmäßig. Und ich lauschte ständig auf meinen Körper, ob sich Krämpfe oder Seitenstechen ankündigen würden
- Ich habe mich gut aufgewärmt. Da ja Cheri zuerst lief hatte ich ca. 20 Minuten Zeit bis ich drankam. Diese nutzte ich zum Stretching und leichtem Laufen.
- Ich habe genug Flüssigkeit zu mir genommen. Die letzten 30 Minuten vor dem Start trank ich 1,5 Liter Mineralwasser.
Aber trotzdem.... den Preis der schlechten Vorbereitung werde ich noch bezahlen müssen. Dem fürchterlichen Muskelkater, den ich die nächsten Tage spüren werde, werde ich nicht entkommen. Da muss ich durch. Aber vielleicht lerne ich daraus... dass ich nächstes Jahr doch rechtzeitig mit dem Training beginnen sollte.
am Sonntag, 9. November 2008, 19:25 wie folgt: