Machine Head

Heute, im Biography Channel... eine Dokumentation über die Entstehung von "Machine Head" des berühmtesten und besten Album von Deep Purple.

Ich liebte und liebe dieses Album... es machte mich zum Rock-Fan und ich höre es heute noch gerne. Die damaligen Mitglieder der sogenannten Mark II Besetzung von Deep Purple und der Toningenieur wurden getrennt voneinander befragt und gaben diverse Anekdoten über die 3 Wochen von sich, in denen das Album entstanden ist.

Teilweise war mir die Geschichte dazu bekannt, speziell jene von dem Brand die in dem Song "Smoke On The Water" erzählt wird. Aber es war ziemlich interessant für mich, dass das Album sozusagen live in einem Gang eines leerstehenden Hotels eingespielt wurde. Da war nix mit "einzelne Spuren nacheinander aufnehmen" und dann zusammenmixen... die haben die meiste Zeit wie bei einem Konzert alle gleichzeitig gespielt. Das war neu für mich.

Es war auch sehr interessant etwas über den Prozess des Songwriting bei Deep Purple zu hören. Bisher dachte ich, dass Ritchie Blackmore fast alles gemacht hat. Aber ich muss meine Meinung revidieren. Die anderen Musiker waren wesentlich aktiver als ich bisher dachte. Ich wusste z.B. nicht, dass das Orgelsolo auf "Highway Star" auf eine Akkordsequenz von J.S.Bach basiert, was auf den Klassikfan Jon Lord zurückzuführen ist.

Die Musiker sprachen alle ziemlich begeistert und informativ über diese Zeit, wo sie in der Schweiz am Genfer See mitten im Winter in dem ungeheizten Gang des leerstehenden Hotels 3 Wochen lang Musikgeschichte produzierten. Erst am Schluss kamen in dem einen oder anderen Kommentar indirekte Hinweise auf die zwischenmenschlichen Spannungen in der Band, welche dann 2 Jahre später auch zur Auflösung dieser Besetzung von Deep Purple führte. Aber offensichtlich hatten sie es unter den damals unwirtlichen Bedingungen geschafft, ihre persönlichen Animositäten im Zaum zu halten und sich der Sache und der Musik unterzuordnen. Die alte Künstlerleier... es darf nicht zu gut laufen, dann entstehen die besten Leistungen.
Also sprach yonosequepasara
am Dienstag, 10. Februar 2009, 07:16 wie folgt:

Jetzt wird es Zeit, dass ich mir das Programm des Bio-Channels laufend zu Gemüte führe. Das hätte mich auch interessiert! Überhaupt stehe ich mich auf solche Musikentstehungs-Hintergrundgeschichten...

PeZwo - 10. Feb, 07:45

Diese Sendung gehörte zu jener Serie, welche die Entstehungsgeschichte und Hintergründe der berühmtesten Alben der Musikgeschichte regelmäßig bringt. Wenn man so etwas mag dann lohnt es sich wirklich, den Biographie Channel zu sehen...
yonosequepasara - 10. Feb, 07:54

Eine ganze Serie, sapperlott. Dann wird sich der HD-Rekorder derUPC rentieren....
:-)
Und, was für großé Mühe hat mich das jetzt gekostet: das TV-Programm.

Und einen Newsletter gibt es auch noch: schon abonniert!
PeZwo - 10. Feb, 09:57

bei der Gelegenheit ein Tipp: diesen Sender schaue ich noch mehr als den Biography-Channel.
Also sprach turntable
am Donnerstag, 12. Februar 2009, 22:28 wie folgt:

hört sich wirklich interessant an das ganze, wäre das ideale musikfernsehen.
grüße & bis bald

PeZwo - 13. Feb, 00:04

ja, es gibt auch noch andere wirklich gute Sendungen... z.B. die Serie: "Live from Abbey Road"

aus der Beschreibung der nächsten Sendung am Samstag abend:
Die Abbey Road Studios in London wurden durch die Beatles weltberühmt. Nun ist dieser Ort die Kulisse für einen weiteren Meilenstein der Musikgeschichte: In jeder Folge der Reihe 'Live from Abbey Road' stellen jeweils drei Künstler aus den verschiedensten Musikrichtungen ausgewählte Songs aus ihrem Gesamtwerk vor und sprechen über ihre Musik, ihre künstlerische Entwicklung und ihren schöpferischen Arbeitsprozess. Im Hintergrund wird zudem exklusives Filmmaterial von spektakulären Auftritten sowie von ganz persönlichen Momenten präsentiert. PAUL SIMON: Der legendäre Sänger und Songwriter Paul Simon erzählt aus seiner langjährigen Karriere und verrät sein persönliches Erfolgsrezept. Songs: 'Outrageous”, 'Slip Slidin' Away”, 'That Was Your Mother' CORINNE BAILEY RAE: Mit einigen ihrer gefühlvollsten Lieder glänzt die Sängerin, die bereits für einen Grammy nominiert war. Songs: 'Like A Star', 'Put Your Records On', 'I'd Like To' PRIMAL SCREAM: Die Band, die als letzte Bastion des britischen Rock'n'Roll gilt, unterhält neben der Performance ihrer größten Hits mit höchst amüsanten Interviews. Songs: 'Country Girl', 'Suicide Sally and Johnny Guitar', 'Rocks'

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