Dienstag, 9. Dezember 2008

unverwüstlich

Wie geschrieben bekam meine Mutter Freitag morgen einen Herzschrittmacher. Sie sprach, noch von der Vollnarkose merklich gezeichnet, schon am Samstag davon, dass sie am Dienstag vielleicht schon wieder heimgehen kann. Mir kam das etwas schnell vor und riet ihr auf jeden Fall bis Mittwoch oder noch besser Donnerstag im Spital zu bleiben.

Heute Mittag bekam ich von ihr einen Anruf... sie ist schon zuhause. Na, gut. Kann man nichts machen. Ich bot ihr an heute für sie Einkaufen zu fahren. Nein, sie will mitfahren.

So holte ich sie gegen 17h30 ab. Wir fuhren in ein Kaufhaus, gingen dort Essen und kauften ein. Wie wir zurück zum Auto gingen, merkte ich dann schon etwas Müdigkeit.... was sie auch zugab. Wenn man darüber nachdenkt, dass sie im Alter von 73 Jahren vor 4 Tagen noch voll narkotisiert am Operationstisch lag und den Herzschrittmacher bekam und heute Abend mit mir schon wieder im Kaufhaus herumlief... irgendwie ist das ein kleines Wunder. Ich überlegte kurz, ob ich heute über Nacht bei ihr bleiben soll. Aber sie meinte, dass das nicht notwendig ist. Die Ärzte hätten ihr versichert, dass alles in Ordnung ist und nichts passieren kann. Da sie auf mich einen zwar müden, aber dennoch guten Eindruck machte, brachte ich sie nach Hause.... unter dem Versprechen dass sie mich sofort anrufen muss wenn irgendetwas nicht in Ordnung ist.

Unverwüstlich, die Frau.

Montag, 8. Dezember 2008

John Malkovic(2)

Wie kürzlich geschrieben... wenn man schon eine Weile lang bloggt, dann fällt es einem auf, dass sich manche Dinge immer wieder wiederholen...

... so habe ich im Februar 2006 bereits einmal über den Film "In The Line Of Fire" und der faszinierenden Darstellung des Killers von John Malkovic geschrieben.



Gerade schaue ich wieder auf Kabel 1 zum x-ten Mal den Film und mir jagt die Darstellung von John Malkovic zum x-ten Mal einen Schauer über den Rücken. Der Mann ist einfach genial!!!!

Sonntag, 7. Dezember 2008

Die Feiern der Weihnacht

Hab ich's schon mal erwähnt? Ich bin kein Fan von Weihnachten.

Und ich hasse Weihnachtsfeiern. Scheinbar alle fühlen sich verpflichtet zu Weihnachten irgend ein kleines Festl abzuhalten. Und so sprießen die Weihnachtsfeiern, die die Firmen für ihre Kunden und/oder für ihre Belegschaft abhalten, nur so aus dem Boden. Da Mann ja voll im Berufsleben steht, bleibt man davon zwangsläufig nicht verschont.

Für meine Firma ist eine enge und langfristige Kundenbeziehung lebensnotwendig. Somit organisierte unsere Sekretärin für unsere diversen Hauptkunden jeweils einen Dezember-Abend, wo Punsch, Maroni, kaltes Büffet und Rotwein für Unterhaltung sorgen sollen. Es ist natürlich unserer eigenen Belegschaft freigestellt ob sie auch kommen oder nicht... aber es liegt in der Natur der Sache dass ein Erscheinen von der Geschäftsleitung sehr gerne gesehen wird. No Na.

Da auch ich für einen unserer Hauptkunden tätig bin, nahm ich es seufzend zur Kenntnis dass mir - nachdem ich letztes Jahr krankheitshalber ausgefallen bin - so ein Abend heuer nicht erspart bleiben wird. Es wurde mir sogar eine "tragende" Rolle zugedacht.
Da sich meine privaten musikalischen Ambitionen mittlerweile herumgesprochen haben, sollte ich für eine musikalische Einlage sorgen... was auch geschah.

Mann, war das ein komisches Gefühl. Normalerweise sind bei mir Musik und Job streng getrennt. An jenem Abend saß ich wieder jenen vertrauten Kunden gegenüber, mit denen ich tagtäglich zusammenarbeitete... nur diesmal hielt ich die Gitarre in der Hand und sang Weihnachtslieder. Das war ein spannender Moment, wir wussten nicht wie sie reagieren würden.... sangen sie mit? Empfanden sie dies als interessante Einlage oder werden sie sich bald gelangweilt abwenden? Ich beobachtete sie... und die Aufmerksamkeit blieb nicht nur erhalten, sie sangen sogar mit. Es hat ihnen gefallen.

Ich spielte ca. eine halbe Stunde lang Weihnachtslieder und ein paar alte Austro-Pop-Hadern (Schiiii-foarn....). Bei der Verabschiedung und sogar am nächsten Tag im Büro wurde ich immer wieder auf meinen kleinen Auftritt angesprochen. Die Kunden, meine Arbeitskollegen und sogar der eigene Geschäftsführer... sie alle haben mich bislang nur als EDV-Entwickler wahrgenommen und waren entsprechend über meine anderen Seiten überrascht. Ich wäre nicht besonders erstaunt wenn ich ab nun bei Feiern unserer Firma dann und wann gebeten werde etwas zu spielen. Das wäre gar nicht so schlecht, den dann würden sie mir vielleicht auch etwas mehr Spaß machen.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Herzschrittmacher

Leider gingen trotz Medikation die Herzprobleme meiner Mutter nicht zurück... im Gegenteil, die Anfälle passierten immer häufiger und dauerten immer länger. Mal raste das Herz in Höchstgeschwindigkeit, mal schlug es viel zu langsam. Immer ohne Anlaßfall und der Anfall hörte nach einer Zeit von selbst wieder auf... um in 10 Minuten oder 3 Stunden oder 2 Tage später plötzlich wiederzukommen.

So passierte es wieder am Dienstag. Sie ließ sich mit der Rettung ins Krankenhaus bringen. Während der Fahrt beruhigte sich das Herz wieder, deswegen durfte sie nach 2 Stunden wieder heim. Kaum angekommen begann der nächste Anfall und sie wurde erneut ins Krankenhaus gebracht.


Aber jetzt wird medizinisch Nägel mit Köpfen gemacht. Die Doktoren haben sich dazu entschlossen ihr morgen früh einen Herzschrittmacher einzupflanzen. Das ist heutzutage - abgesehen vom üblichen Operationsrisiko - keine große Sache mehr.

Einen Vorteil hat die Geschichte dennoch: im Zuge der Suche nach der Ursache für die Herzrhythmusstörungen wurde sie komplett durchgecheckt und hat nun die Gewissheit, dass sie ansonsten pumperlgesund ist.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

die schlimme Zeit

Wenn man schon eine Weile lang bloggt, dann fällt es einem selbst auf wenn sich Jahr für Jahr Dinge wiederholen.

So jammerte schrieb ich bereits 2006 und 2007 über die nächsten 2 Monate und dass ich auf diesen Zeitraum jedes Jahr problemlos verzichten könnte.

Jetzt heißt es mal den Advent und die Weihnachtsfeiertage zu überstehen. Ich habe mir für die letzte und erste Woche des jeweiligen Jahres Urlaub genommen und möchte endlich mal in meiner Wohnung ein paar dringende und schon oft hinausgeschobene Renovierungstätigkeiten durchführen.

Aber ich habe mir diese Zeit auch etwas versüßt. Mitte Dezember sehe ich mir das Musical "The Producers" an, am 31.12. werde ich die Silvestervorstellung der Rocky Horror Show im Wiener Museumsquartier besuchen und Mitte Jänner ist ein Wochenende in einem Wellness-Hotel geplant.

Trotzdem freue ich mich schon darauf wenn mir der 1. Februar sagt, dass der Dezember und Jänner vorbei sind.

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