Dienstag, 20. Januar 2009

Der schwerste Job der Welt

Die Angelobung von Barack Obama ist logischerweise das derzeit schlagzeilenbeherrschende Thema dieser Tage. No na.

Der Start in sein Amt strotzt vor Energie. Er holte sich in den letzten Wochen sehr starke Persönlichkeiten in sein Team. Die müssen aber besonders jetzt am Beginn koordiniert und geführt werden. Viele bezweifeln, dass dies funktionieren kann und fürchten, dass interne Machtkämpfe die Regierungsarbeit schwächen könnten. Das ist in der Tat eine sehr reale Gefahr. Aber Barack Obama wollte es so. Mut kann man ihm jedenfalls ganz sicher nicht absprechen.
Unmittelbar nach der Angelobung, noch während der Zeremonie, fahren neue Mitarbeiter ins weiße Haus und beginnen mit der Arbeit. Real hat das keine Auswirkungen, aber das Signal ist nicht zu übersehen.


Die weltweite Erwartungshaltung und somit auch der Erwartungsdruck ist riesig. Eigentlich wirkt seine Aufgabe fast unlösbar: trotz 2 völlig verfahrene Kriege ein wirtschaftlich darniederliegendes Land wieder in die Höhe zu bringen, dessen Ansehen in der Welt in den letzten 8 Jahren sukzessive verspielt wurde... das ist wahrlich eine Herausforderung. Allerdings bringt ihm das auch einen Vorteil: die politische Latte seines Vorgängers liegt in recht bescheidenden Höhen. Er kann sich so manche Fehler leisten und wird immer noch besser dastehen als Dabblju.

Ich überlege manchmal wie es ihm selbst momentan wohl gehen wird. Für ihn beginnt mit heutigem Tag ein Abenteuer dessen Ausgang völlig ungewiss ist. Die ganze Welt schaut auf ihn und stilisiert ihn zum Hoffnungsträger hoch. Und - so dramatisch dies jetzt klingen mag - nicht zuletzt geht es für ihn und seine Familie auch um deren Leben und Gesundheit. Sie werden die nächsten Jahre ununterbrochen unter Beobachtung stehen, ganz zu schweigen von der permanenten Attentatsgefahr.... deren Barack Obama als erster farbiger Präsident noch stärker ausgesetzt ist als all seine Vorgänger.


Ich wünsche ihm Alles Glück Der Welt.

Montag, 19. Januar 2009

neue U2 Single - Get On Your Boots

Bei der Seite http://goyb.u2.com/ kann man sich die neue Single von U2 anhören, die am 15.2. offiziell in den Handel kommen soll. Anfang März folgt dann das gesamte neue Album.

Der Sound ist - wie auch angekündigt wurde - anders als wie er noch bei den letzten beiden CD's war. Der Song hat, wie im Vorfeld von Journalisten beschrieben, in der Tat einen brutalen Gitarrensound und der Stil erinnert etwas an die "Achtung Baby" - Zeit.


Man darf weiterhin auf das Album gespannt sein!

letzter Arbeitstag

... und tschüss,

george-w-bush-us-president


du Arsch.

13-George-W-Bush

Samstag, 17. Januar 2009

Katzenwetter

Der normal staubtrockene Wetterbericht eines deutschen Fernsehsenders hat kürzlich dank einer ganz süßen Katze plötzlich eine ganz unerwartete Wendung genommen.

Donnerstag, 15. Januar 2009

Nummer 6 ist tot

Gerade lese ich auf ORF-Online, dass der Schauspieler Patrick McGoohan verstorben ist. Er war Anfang der 70-er Jahre der Hauptdarsteller von der ersten Fernsehserie, an die ich mich so richtig bewusst erinnern kann.
prisoner460

Die Serie hieß Nummer 6 und sie handelte davon, dass ein aus dem aktiven Dienst ausgeschiedener Geheimagent in ein kleines Dorf entführt, dort festgehalten und von da an nur noch Nummer 6 genannt wurde. Die Handlung war eher surreal. Man wollte von ihm irgendwelche nicht näher bezeichnete Informationen. Da er strikt deren Weitergabe verweigerte versuchte man 17 Folgen lang mit allen möglichen Tricks ihn dazu zu bringen diese preis zugeben. Ich erinnere mich heute noch an die riesigen weißen brüllenden Ballons, die Nummer 6 immer wieder eingefangen haben, wenn er einen seiner häufigen Fluchtversuche unternahm.

Prisoner-menacing-white-ball


Am Beginn einer jeden Folge war immer der gleiche Dialog:

Wo bin ich?
Sie sind da.
Was wollen Sie?
Informationen.
Auf wessen Seite sind Sie?
Wir sind auf der richtigen Seite. Wir wollen Informationen, Informationen, Informationen.
Ich sage nichts.
So oder so, Sie werden sprechen.
Wer sind Sie?
Die neue Nummer Zwei.
Wer ist Nummer Eins?
Sie sind Nummer Sechs.
Ich bin keine Nummer, ich bin ein freier Mensch!
(lautes Gelächter von Nummer Zwei.)


prisoner

Ich habe den Dialog vorhin auf Wikipedia nachgelesen und stellte fest dass ich ihn so viele Jahre später immer noch auswendig wusste. Die Serie musste damals eine unendliche Faszination auf mich ausgeübt haben. In der letzten Folge wurde die vielen Rätsel der Handlung (wer ist Nummer 1?, warum wurde er entführt? Welche Informationen wollte man? usw.) aufgelöst. Ich war damals zu jung um die sehr hintergründige Auflösung zu verstehen und war ziemlich enttäuscht. Erst viel später begriff ich um was es in dieser Serie wirklich ging.


Ich würde diese 17 Folgen gerne wiedermal sehen. Vielleicht habe ich Glück und ein Fernsehsender wiederholt sie anlässlich des Todes von Patrick McGoohan oder - noch besser - ich finde sie einmal irgendwo auf DVD.

Montag, 12. Januar 2009

Machtwechsel

Nur noch ein paar Tage und der wahrscheinlich schlechteste Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten ist dann selbst Geschichte. Ich habe mich in den letzten Jahren oft genug kritisch über Amerika geäußert, aber in dem Beitrag werde ich jetzt ganz bewusst etwas Positives schreiben.

Das Land liegt darnieder, eine gigantische Wirtschaftkrise lässt die Menschen verarmen, die Infrastruktur ist veraltert, der Ruf in der Welt ist nachhaltig massiv beschädigt, von der Supermacht USA ist nach den Bush-Jahren nicht mehr viel übrig. Aber eines muss man den Amerikanern lassen. Immer wenn es ihnen wirklich schlecht geht sind sie in der Lage aus eigener Kraft den zerstörerischen Kurs zu verändern. Man muss sich das mal vorstellen. Im Land des Ku-Klux-Klan, wo der Rassismus gegen Farbige noch vor 40 Jahren offen gelebt wurde und heute, nur mangelhaft versteckt immer noch existiert, wird ein Mischling zum Präsidenten gewählt, der Barack Hussein Obama heißt. In dem Namen befinden sich sogar 2 Assoziationen mit klassischen Todfeinden. Dennoch hat sich dieser Mann gegen die Familie Clinton und einen waschechten weißen Kriegs- und Nationalhelden durchgesetzt. Nicht nur knapp, sondern sogar deutlich.

Seine Signale "Change" und "Yes We Can" hatten offensichtlich den Nerv der Nation getroffen. Trotz aller Kritik von meiner Seite an diese Nation bewundere ich den Optimismus der Amis in schlechten Zeiten. Sie können Sieger so richtig feiern und senden der Welt gerade die Signale einer massiven Aufbruchsstimmung.... "uns geht's zwar derzeit Scheisse, aber wir kommen wieder zurück". Um diese positive Grundhaltung mitten in der Krise beneide ich die Amerikaner. Ich vermisse dies in Europa und ganz besonders in Österreich. Hier gilt generell der Wahlspruch: "nichts wird weniger verziehen als Erfolg zu haben". Uns könnte es noch so schlecht gehen, ein optimismusversprühender Türke der 3. Generation mit dem Namen Ümit Özcgan hätte trotzdem nicht die geringste Chance zum Präsidenten oder Bundeskanzler gewählt zu werden.

Das gehört zu jenen Punkten, die man sich von den Vereinigten Staaten trotz allem Fehlverhalten dennoch abschauen kann.

kleiner Glückstag

Hier beim Kunden herrscht seit mehreren Wochen eine gewisse Parkplatznot, seit ein Teil der Parkplätze durch Baucontainer "verbraucht" werden. Aus diesem Grund schaue ich auch dass ich in der Früh so bald hier hereinkomme, denn ab 9h bekommt man kaum mehr einen Parkplatz und muss einen längeren Fußmarsch auf sich nehmen.

Heute war ich um 7h30 hier und konnte als Belohnung mein Auto fast direkt vor der Haustüre abstellen. Leider musste ich zu Mittag weg und gab daher meinen schönen Parkplatz mit einem gewissen Bedauern auf. Vorhin kam ich zurück und stellte mich geistig auf eine längere Suche ein. Aber.... als ich die Strasse zu unserem Gebäude entlang fuhr, verließ unmittelbar vor mir ein Auto ganz genau jenen Parkplatz, den ich vor 90 Minuten verlassen hatte.

Ich glaube, heute ist ein Glückstag.

Carpe Diem

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derzeit billigste Tankstelle in OÖ

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