Samstag, 24. Juni 2006

Multitasking

Den heutigen Nachmittag habe ich mit echtem Multitasking verbracht.

Zuerst war ich am See im Haus meiner Mutter, wo ich - wie so oft in den letzten Tagen - für die Prüfung am Freitag lernte. Dies sieht in der Praxis so aus, dass ich einen e-Learning-Kurs per Internet startet. Da sehe ich am Bildschirm eine Folie mit Zeichnungen bzw. Text und eine montone Stimme gibt in reichlich schlechter Aufnahmequalität in englischer Sprache seinen Senf Erklärungen dazu ab. Leider sind die Kurse mit Streaming-Technologie hinterlegt, so dass ich zwar die Folien, aber nicht die Stimme auf dem PC speichern kann.
Allerdings ist das für mich nicht wirklich ein Hindernis. Ich habe neben der normalen PC-Soundkarte noch mein Aufnahmegeräte, über welches ich meine Gitarrenstücke aufnehme. Ich schalte den Ausgang meines Aufnahmegerätes auf den Eingang der PC-Soundkarte und kann somit alles aufnehmen.


Um 16h fuhr ich nach Hause um mich für die Abfahrt nach Zürich morgen früh vorzubereiten. Danach ergab bzw. ergibt sich noch folgendes Bild:

- im Fernseher läuft das aktuelle Spiel der Fussball-WM
- ich stehe davor, bügle meine Hemden und packe meinen Koffer
- beim PC läuft der Kurs ab und die Stimme wird als MP3-File abgespeichert.

Mit einem Ohr bin ich beim Spiel, mit dem anderen Ohr beim PC. Da der Kurs in lauter kleine Einheiten unterteilt ist, muss ich so alle 60-90 Sekunden hingehen und auf den "Weiter-Button" drücken. So pendelt meine Aufmerksamkeit gleichzeitig auf 3 Hochzeiten. Und alles funktioniert. Die Hemden sind glatt, der Kurs landet auf meinem PC und ich weiß ständig über den Spielstand Bescheid.


Ich glaube, ich darf mich obwohl männlich als absolut multitaskingfähig bezeichnen...

Donnerstag, 22. Juni 2006

Zürich ruft...

Am Sonntag geht's los. Ab nach Zürich und dort werde ich einen Kurs besuchen mit abschließender Prüfung.

Seit 2 Wochen lerne ich schon während dem Wochenende und am Abend so vor mich hin. Das wird eine harte Woche werden, dass sehe ich schon kommen. Wahrscheinlich werde ich gar nicht viel Zeit dazu haben mir die Stadt anzuschauen, denn der Kurs dauert bis 17h und dann kann ich noch die Räume für Übungen nutzen - was ich an Anbetracht der Prüfung am Freitag wohl auch in Anspruch nehmen werde müssen.

Naja, ich werde es schon hinbekommen ... aber es wird ein hartes Stück Arbeit werden.

Mittwoch, 21. Juni 2006

gute Nachricht.

Er ist endlich wieder weg. Gut so.

Dienstag, 20. Juni 2006

Bush in Wien

Ich bin froh, dass ich kein Wiener bin. Jetzt kommt der Typ, auf dem eh im Prinzip niemand so richtig scharf ist und eine Stadt muss deswegen einen Haufen von Restriktionen auf sich nehmen.

Wäre ich ein Wiener, dann könnte es passieren, dass ich eventuell zum ersten Mal in meinem Leben mit einer Demo mitlaufe.

Ich hoffe er haut bald wieder ab.

Edit:
Wenn ich mir gerade im Morgen-Radio anhöre, was alles wegen dem Typ gesperrt wird, wird mir schlecht.
Gestern im Fernsehen hat eine Passantin die Sache mit den Sicherheitsvorkehrungen auf den Punkt gebracht: "wenn man solche Sicherheitsvorkehrungen braucht, ist man selbst schuld".

Montag, 19. Juni 2006

Mutter

Meine Mutter ist von Südtirol wieder gesund und voll Energie zurückgekommen. Sie hatte es sich - wie angekündigt - nicht nehmen lassen, mit ihren ehemaligen Arbeitskollegen die Wanderferien über das verlängerte Wochenende hinweg durchzuziehen. Ungeachtet der Operation 10 Tage vorher.


Ich möchte jetzt mal ein Loblied auf meine Mutter anstimmen.

Sie ist 71 Jahre. Wenn man sie jedoch sieht, voll Energie und Dynamik, schätzen sie die meisten Leute ein Alter von Anfang 60 Jahre. Speziell was Krankheiten anbelangt, hat sie eine besondere Robustheit.
Im Alter von 52 Jahren fiel ihr eine eigenartige Stelle auf ihrer rechten Wange auf. Als gelernte Krankenschwester ging sie zum Hautarzt und betrat gleich mit der Diagnose die Praxis: "Hr. Doktor, ich komme zu Ihnen, weil ich Hautkrebs habe". Es stimmte. Da dies ein sehr frühes Stadium war, wurde sie erfolgreich operiert und man erkennt kaum die Narben in ihrem Gesicht.
Vor 3 Jahren ging sie zum Arzt, weil das Lid von ihrem linken Auge etwas herunterhing. Nach einer genaueren Untersuchung wurde bei ihr ein großer aber Gott sei Dank gutartiger Gehirntumor diagnostiziert. Die Operation klappte und nach 4 Monaten dachten wir alle, dass der Alltag wieder eingekehrt ist. Irrtum.
Als sie auf der Flucht vor einem Gewitter in das Haus lief, rutschte sie auf dem glatten Steinboden des Stiegenhauses aus und schlug mit voller Wucht mit dem Hinterkopf auf. Ergebnis: Schädelbasisbruch, Gehirnquetschung, starker Blutaustritt beim Ohr, Verlust des Gleichgewichts, Verlust des Geruchsinnes. Kurz ausgedrückt: haarscharf am Tode vorbei. Nach 3 Wochen Krankenhaus und 6 Monate Rekonvaleszenz war sie wieder hergestellt. Einzig der Geruchssinn hat sich nicht mehr eingestellt.
Sie ist agil wie eh und je, steckte den Tod ihres Gatten nach 49 Ehejahren weg und kletterte per Leiter mit ihren 71 Jahren in diesen schneereichen Winter auf das Dach ihren Ferienhauses und schaufelte den Schnee herunter - obwohl ich ihr sagte, dass ich dies tun werde.

Sie spielt eine ziemliche Rolle in meinem Leben und hat da so etwas wie die Funktion des Fels in der Brandung. Es gäbe jetzt noch viele gute Eigenschaften, welche ich aufzählen konnte. Aber ich beschränke mich auf jene, die vielleicht für mich am Wichtigsten ist: sie kennt und akzeptiert die Grenze zwischen Hilfe und Einmischung. Sie hilft, wenn Not ist aber sie läßt mich mein Leben leben - was mir sehr sehr wichtig ist.

So bin ich schon sehr erleichtert, dass diese Sache mit der schon fast völlig verschlossenen Halsschlagader gerade noch rechtzeitig erkannt und operiert wurde.

Mama, ich liebe dich.

Ein Loblied auf das Wetter

Wenn ich in den diversen Blogs reinschaue, stelle ich hier im klimatisierten Büro gerade fest, dass das Raunzen über die Kälte gerade durch das Maulen über die Hitze ersetzt wird.

Ich finde, dass das Wetter eine herrliche Erfindung ist. Niemand ist schuld, keiner ist beleidigt, es ist nicht änderbar, es liefert in jeder Situation ein unverfängliches Gesprächsthema, jeder ist betroffen und kann unabhängig vom sozialen Status und seiner Ausbildung sofort mitreden. Und überhaupt, man stelle sich vor, was passieren würde, wenn es kein Wetter gäbe. Die Menschen müssten sich andere Dinge suchen um ihre "Aggressionen" wegzubekommen wie "Klobrille wurde nicht hochgeklappt" oder "Zahnpastatube nicht zugeschraubt" usw.usw. (der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt). Wieviele persönliche Kleinkriege bleiben uns dadurch erspart?

Ich bin froh, dass es existiert.

Carpe Diem

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