Freitag, 19. Januar 2007

Pizzabestellung im Jahr 2015

Kunde:
"Hi, ich möchte etwas bestellen."

Pizzakurier:
"Kann ich bitte erst Ihre NIDN haben?"

Kunde:
"Meine Nationale ID Nummer, ja, warten Sie, die ist 6102049998-45-54610

Pizzakurier:
"Vielen Dank, Herr Schwardt. Sie wohnen in der Rosenstrasse 25 und Ihre Telefonnummer lautet 89 568 345. Ihre Firmennummer bei der Allianz ist 74523032 und Ihre Durchwahl ist 56. Von welchem Anschluss aus rufen Sie an?"

Kunde:
Hä? Ich bin zu Hause. Wo haben Sie alle diese Informationen her?"

Pizzakurier:
"Wir sind an das System angeschlossen."

Kunde: (seufzt)
"Oh, natürlich. Ich möchte zwei von Ihren Spezial-Pizzen mit besonders viel Fleisch bestellen."

Pizzakurier:
"Ich glaube nicht, dass das gut für Sie ist."

Kunde:
"Wie bitte??!!"

Pizzakurier:
"Laut Ihrer Krankenakte haben Sie einen zu hohen Blutdruck und extrem hohe Cholesterinwerte. Ihre Krankenkasse würde eine solche ungesunde Auswahl nicht gestatten."

Kunde:
"Verdammt! Was empfehlen Sie denn?"

Pizzakurier:
"Sie könnten unsere Soja-Joghurt-Pizza mit ganz wenig Fett probieren.
Sie wird Ihnen bestimmt schmecken."

Kunde:
"Wie kommen Sie darauf, dass ich das mögen könnte?"

Pizzakurier:
"Nun, Sie haben letzte Woche das Buch 'Sojarezepte für Feinschmecker' aus der Bücherei ausgeliehen. Deswegen habe ich Ihnen diese Pizza empfohlen."

Kunde:
"Ok, ok. Geben Sie mir zwei davon in Familiengrösse. Was kostet der Spass?"

Pizzakurier:
"Das sollte für Sie, Ihre Frau und Ihre vier Kinder reichen. Der Spass, wie Sie es nennen, kostet 45 Euro."

Kunde:
"Ich gebe Ihnen meine Kreditkartennummer."

Pizzakurier:
"Es tut mir leid, aber Sie werden bar zahlen müssen. Der Kreditrahmen Ihrer Karte ist bereits überzogen."

Kunde:
"Ich laufe runter zum Geldautomaten und hole Bargeld, bevor Ihr Fahrer hier ist."

Pizzakurier:
"Das wird wohl auch nichts. Ihr Girokonto ist auch überzogen."

Kunde:
"Egal. Schicken Sie einfach die Pizza los. Ich werde das Geld da haben. Wie lange wird es dauern?"

Pizzakurier:
"Wir hängen ein wenig hinterher. Es wird etwa 45 Minuten dauern. Wenn Sie es eilig haben, können Sie sie selbst abholen, wenn Sie das Geld besorgen, obwohl der Transport von Pizza auf dem Motorrad immer etwas schwierig ist."

Kunde:
"Woher wissen Sie, dass ich Motorrad fahre?"

Pizzakurier:
"Hier steht, dass Sie mit den Ratenzahlungen für Ihren Wagen im Rückstand sind und ihn zurückgeben mussten. Aber Ihre Harley ist bezahlt, also nehme ich an, dass Sie die benutzen."

Kunde:
"@#%/$@&?#!" (Fuck You)

Pizzakurier:
"Achten Sie lieber darauf, was Sie sagen. Sie haben sich bereits im Juli 2006 eine Verurteilung wegen Beamtenbeleidigung eingefangen."

Kunde:
(sprachlos)

Pizzakurier:
"Möchten Sie noch etwas?"

Kunde:
"Nein, danke. Oh doch, bitte vergessen Sie nicht, die beiden kostenlosen Liter Cola einzupacken, die es laut Ihrer Werbung zu den Pizzen gibt."

Pizzakurier:
"Es tut mir leid, aber die Ausschlussklausel unserer Werbung verbietet es uns,
kostenlose Softdrinks an Diabetiker auszugeben."

Kunde:
GRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR.....

Aug in Aug mit Kyrill

Ich habe gerade meinen Mitternachtsspaziergang hinter mich gebracht.

Obwohl in der Siedlung doch viele Leute wohnen, sah ich während meinen ca. 20 minütigen Spaziergang quer durch die Häuser keine einzige Person. Ich bin wiedermal der einzige Verrückte hier.
Es ist ziemlich warm draussen und es regnet nicht. Es gab auch keine geschlossene Wolkendecke. Zwischen den sehr rasch ziehenden Wolken sah man ab und zu die Sterne durchblitzen. Besonders toll sah dies aus, wenn ich in Richtung Stadt blickte. Da war die Wolkendecke natürlich deutlich heller, was bei der raschen Bewegung eine ganz eigene Optik ergab. Besonders geil war der Anblick, wie in der Voest der Hochofen in Aktion war. Da werden die Wolken immer etwas orange gefärbt.

Schäden sind mir keine aufgefallen. Ein paar kleinere Äste lagen am Boden und ein paar Müllcontainer sind umgefallen.

Der Wind war stark, ja. Ein paar Mal musste ich mich etwas gegen ihn stemmen, ansonsten hätte ich es mir schlimmer vorgestellt. Nur in den Haaren habe ich einige kleine Blätter.
Schade, dass ich morgen heute wieder arbeiten muss. Sonst wäre ich noch viel länger unterwegs gewesen. Dafür schlafe ich heute bei geöffneter Balkontüre*ggg*


Edit 8h30
Bei uns geht nur mehr ein leichter Wind. Es regnet draussen, Schäden sind keine zu sehen. Nur ein paar Misttonnen stehen deutlich sichtbar nicht dort, wo sie eigentlich stehen sollten.
Ich habe beschlossen, heute von zuhause aus zu arbeiten. Vielleicht schaue ich später mal in die Firma.

Donnerstag, 18. Januar 2007

Kyrill stellt sich vor

die ersten stärkeren Windböen sind spürbar...


Edit: 21h30
Die Autos stehen auf einem Parkplatz, wo kein Baum in der Nähe steht, die Jalousien sind oben und der Aschenbecher wurde vom Balkon evakuiert. Ich bin gerüstet.
Vielleicht mache ich heute noch einen kleinen Abendspaziergang.


Edit: 22h20
Wow, jetzt wird da draussen schon kräftig Luft bewegt. Eine Heißluftballonfahrt wäre jetzt geil *g*


Edit: 23h00
Ich habe die Balkontüre weit aufgemacht (und die Zimmertüre ist zu). Ab und zu ist es recht ruhig, aber manchmal spüre ich so richtig, wie die Luft in den Raum hereingepresst wird. Draussen ist bei den Mülltonnen eine Türe offen und schlägt hin und her. Das knallt ganz schön.

Studentenproteste

Ich kann die Studenten gut verstehen.

Gusi warb im Wahlkampf damit, dass er verläßlicher und ehrlicher als der politische Mitbewerber ("Hr. Bundeskanzler, sie haben gelogen", "Was wir vor der Wahl sagen, wird auch nach der Wahl gelten") ist. Und dann, als er selbst die Chance auf die Macht hatte, stellte sich raus, dass auch er keinen Deut besser ist.


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Ganz besonders schlimm war dann die Tatsache, dass Gusenbauer dann auch noch versuchte, die Studiengebühren als "haben wir ja doch eh abgeschafft" hinzustellen. Somit kam zu dem Gefühl ausgenutzt und enttäuscht worden zu sein zusätzlich dazu auch noch das Empfinden, für blöd gehalten zu werden.


Ich kann die Studenten gut verstehen.



P.S. Der Stofftransparentaufdruck des Tages: ""Wir können gar nicht so viel fressen, wie wir kotzen möchten"

Mittwoch, 17. Januar 2007

Kärtner Ortstafeln

Irgendwie habe ich es befürchtet. Mit dem Wahlergebnis im Rücken fühlt sich Österreich's Linke dazu bemüßigt, ihren Lieblingsfeind Jörg Haider aus seinem politischen Grab zu exhumieren.


Gleich vorweg, ich bin weder Haider-Fan noch Haider-Gegner. Mir persönlich sind die Ortstafeln in Kärnten so was von wurscht, wie ein umgefallener Reissack in Peking. Etwas anderes läßt mich verständnislos den Kopf schütteln.

Ansich ist Haider seit einigen Jahren politisch mehr oder minder tot. Demontiert von Wolfgang Schüssel. Dies meine ich aus folgenden Überlegungen:
Einer der Hauptgründe für den Aufstieg von JH in den 90-er Jahren lag an den falschen Konzepten, ihn zu bekämpfen. Eine der stärksten Waffen von Haider ist das Spiel mit den Emotionen. JH ist jemand, der den Konflikt sucht und die Konfrontation mit anderen braucht, um diese Stärken voll ausspielen zu können. Je mehr er angegriffen wurde, desto überzeugender und charismatischer agierte er. Die permanenten Angriffe vom politisch-linken Teil Österreichs hatten den gewaltigen Fehler, dass sie den Krieg gegen ihn auf SEINEM Schlachtfeld führten. Dort, wo er sich wohlfühlt und brillieren kann und es auch tat.

Wolfgang Schüssels Leistung bestand darin, eben NICHT mehr auf Haiders Schlachtfeld zu kämpfen. Er reagierte kaum auf die üblichen Provokationen (Stichwort Schweigekanzler), und wenn er etwas sagte, dann war dies sehr sachlich. Er stellte sich NICHT als jene Reizfigur zur Verfügung, welche JH aber braucht.
Dafür tat Schüssel aber etwas ganz anderes. Er konzentrierte sich von Anfang an auf die FPÖ-Regierungsmitglieder (Grasser, Westenthaler und Ries-Passer), mit denen er direkt zusammenarbeitete. Er stärkte durch viel Anerkennung deren Selbstwertgefühl und dies förderte den Prozeß des geistigen Selbständigkeitsbestrebens der FPÖ-Regierungscrew gegenüber dem damals noch übermächtigen Jörg Haider. Es war im Jahr 2001 genau zu beobachten, wie die Kluft innerhalb der Partei zwischen jenen in der Regierung und dem Rest der FPÖ langsam aber sicher immer größer wurde. Die Emotionen des weit rechten Parteiflügels richteten sich mangels dem Feind von aussen gegen ihre eigenen Leute in der Regierung. Der Höhepunkt des Prozesses ist unter dem Stichwort "Knittelfeld" bekannt. Danach ging es steil bergab. Neuwahlen, tiefer Sturz im der Wählergunst, Parteispaltung usw.

JH fand durch 15 Jahre permantente Angriffe der SPÖ und politischen Linken(Stichwort Ausgrenzung) jenen Katalysator, den er für seinen Aufstieg brauchte. Schüssel entzog ihm diese Energiequelle und die FPÖ war 3 Jahre später wieder dort, wo sie vor 1986 war.


Und meine Befürchtungen scheinen sich zu bestätigen. Österreichs politische Linke hat nichts gelernt. Sie setzen offensichtlich den im Jahr 2000 unterbrochenen Krieg gegen ihn fort. Ich habe Jörg Haider heute in dem ZIB2-Interview zu dem Thema Ortstafeln und Amtsenthebungsdrohung schon lange nicht mehr so energiegeladen und kämpferisch erlebt.

Politisches Ideologiedenken und Lernfähigkeit schließt sich offensichtlich gegenseitig aus.

Liebe macht blind

liebe_macht_blind


ohne Worte

Gitarrenrunde

Ich bin gerade von meiner Gitarrenrunde heimgekommen.

Das war seit längerer Zeit wiedermal ein regulärer Termin. Einmal bin ich wegen Krankheit und einmal wegen zuviel Arbeit ausgefallen... und dann hatten wir unseren Weihnachtsabend.

Heute machten wir
  • Sommermorgen - Reinhard Mey
  • Breakaway - Kelly Clarkson
  • Himalaya - Tom Pettings Herzattacken und
  • Mellow Yellow - Donovan
Wie zu erwarten war, hat meinen Schülern Sommermorgen am besten gefallen.

Ab jetzt geht es wieder im 2-Wochen-Rhythmus dahin.

Dienstag, 16. Januar 2007

Freud'scher Verleser

Vorhin blickte ich auf die ORF-Seite und las die Hauptmeldung

Gusenbauer gibt Kriegserklärung ab


Ich schüttelte zweimal den Kopf, blicke nochmals genau hin und las dann den korrekten Text:

Gusenbauer gibt Regierungserklärung ab



Typischer Fall von Freud'scher Verleser....

Montag, 15. Januar 2007

U2 by U2 1978 - 1980 Staring At The Sun (3. Kapitel)

Im dritten Kapitel geht es darum, dass die Band - nunmehr 4 köpfig - unter dem neuen Bandnamen U2 versucht, Fuss zu fassen und einen Plattenvertrag zu bekommen. Aber die Verwirklichung dieses Planes stellte sich als ungemein zäh heraus.

u2_79

Der Journalist Bill Graham gab ihnen den Rat, sich einen guten Manager zu besorgen und empfahl ihnen Paul McGuinness. Sie nahmen Kontakt mit ihm auf, waren anfangs skeptisch.... aber es klappte (btw: Paul ist heute immer noch ihr Manager). Paul hatte im Bandmanagement schon etwas Erfahrung und setzte das Ziel, dass U2 eine Schallplatte aufnehmen muss. Dies verstärkte die Versuche, eigene Songs zu schreiben.
Der Prozess, eigene Nummern zu machen, lief aber immer noch sehr chaotisch ab.
Edge:
Wir probierten aus, wie man richtig Songs schreibt. Es gab eine Menge Fehlstarts vieles lief nach der Methode "Versuch und Irrtum" ab. Das Ganze war exzentrisches und schizophrenes Rohmaterial, aber das Entscheidende war die pure Kraft und Vitalität die drinnensteckt. "Out Of Control" markierte tatsächlich den Punkt, an dem das Schreiben von Songs spannender wurde.



Sie kamen als absolute Greenhorns zum ersten Mal in ihrem Leben in ein Tonstudio, um einige Demos aufzunehmen. Dies artete in ein wahres Chaos aus. Die Stücke klangen aus den Boxen ganz anders als wie sie es erwarteten

Bono:
Der Sound, den ich im Kopf hatte, kam nicht aus den Boxen. Es klang alles so leichtgewichtig. Wir waren an dem Sound im Übungsraum gewöhnt. Die Lautstärke der Drums und das Dröhnen des Basses können eine Menge Probleme übertönen.

Sie wollten aus Kostengründen die Nacht durcharbeiten, aber sie waren immer noch Schüler. Und so kam um 23h der Vater von Larry und holte ihn ab, weil er am nächsten Tag Prüfungen hatte. Zuletzt schafften sie einen Song, mit dessen Aufnahme sie ganz und gar nicht zufrieden waren.



Die Schulzeit ging zu Ende. Sie vereinbarten mit ihren Eltern, dass sie ein Jahr Zeit bekamen, um ihren Traum von der Band zu verwirklichen. Wenn es nicht klappt, müssen sie sich einen normalen Job besorgen.

Es folgte eine Zeit welche von diversen Gigs, viel Streit und Emotionen geprägt war. Sie waren mehr oder minder komplett pleite, suchten sich ab und zu Gelegenheitsjobs und begannen wieder im Studio Demos aufzunehmen, welche Paul an die diversen Plattenfirmen schickte.

dandelion
U2 performing at Dandelion Green in Dublin, 1979



Die Spannungen in der Band waren aber schlagartig wieder beendet, als Larry's Mutter bei einem Unfall starb. Da ja auch Bono seine Mutter verloren hatte, entstand in dieser Zeit ein besonderes Band zwischen den beiden.

Musikalisch ging nichts weiter. Sie wurden von einer Plattenfirma nach der anderen mehrfach abgelehnt. Sie verstärken ihre Anstrengungen, schrieben neue Songs welche sie über einen Kontakt zu CBS aufnahmen. Diese waren mit Larry nicht zufrieden und wollten, dass der Schlagzeuger ausgetauscht werden soll, auf was die Band nicht einstieg. Aber sie schafften es, dass "Out of Control" als Single im Radio gespielt wurde.

Adam:
Es war einfach unglaublich, den eigenen Song im Radio zu hören. Allerdings hatten wir noch immer keinen Plattenvertrag, und das war der Teil der mir Angst machte. Wir wußten, die Single würde uns für drei oder vier Monate über Wasser halten, aber was dann?

Hier eine altes Tondokument von einem Auftritt im Opera-House von Cork vom 5.Oktober 1979: 09-out-of-control (mp3, 3,483 KB)

u2_cork


Das mit den Eltern vereinbarte Jahr neigte sich dem Ende zu. So planten sie eine Tournee durch London, die den Durchbruch bringen sollte.... aber sie hatten aber kein Geld. So baten sie ihre Eltern um Geld und tatsächlich bekamen sie von den Vätern jeweils 500 Pfund, was eine Menge Geld war.
Einen Tag, bevor die Reise beginnen sollte, hatte Edge einen Autounfall und zog sich an der linken Hand schwere Prellungen zu. Es ist leicht zu erraten, was dies für einen Gitarristen bedeutet. Er hatte höllische Schmerzen, aber die ersten Auftritte standen bevor.
Edge:
Ich konnte mein Handgelenk überhaupt nicht, meine Finger aber sehr wohl bewegen. Ein paar Sachen konnte ich zwar nicht machen, aber im Großen und Ganzen war es okay. Also zogen wir die Shows durch und als dramatischen Effekt kam ich mit der Schlinge auf die Bühne. Ich zog die Hand aus der Schlinge, legte sie vorsichtig auf den Gitarrenhals und los gings.


Aber die Tournee, von der sie sich so viel erwartet hatten, lief gar nicht gut.

Larry:
In Irland hatten wir schon eine gewissen Stufe erklommen, aber hier begannen wir wieder von vorne. Wir spielen vor neun oder zehn Leuten, die sich nicht um uns scherten und der Sound war mies. Es schien sich alles gegen uns verschworen zu haben. Ich dachte bei mir: "Vielleicht war das alles ein Riesenfehler".


Sie standen vor einer "Alles-oder-Nichts-Situation" und dachten, dass diese London-Tournee wohl ihre letzte Chance auf einen Plattenvertrag war. Aber es kam eine Absage nach der anderen.
In einer Art Schockzustand kehrten sie unverrichteter Dingen wieder zurück nach Irland. Adam musste sogar eine seiner Bassgitarren verkaufen, damit sie sich die Überfahrt leisten konnten.

Adam:
Unsere Lage war ziemlich abscheulich, denn wir hatten wirklich versagt. Wir hatten keinen Penny, schuldeten unseren Eltern Geld und kein Mensch wollte uns unter Vertrag nehmen.


Die Band schien am Tiefpunkt und am Ende zu sein. Aber es war ein ganz entscheidender Moment für sie. Hier zeigte sich ihre Fähigkeit, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Mit dem Gefühl nichts mehr verlieren zu können, begannen sie zuhause zu erzählen wie toll die Tournee war und vor wieviel hundert Leuten sie nicht gespielt hätten. Und der Bluff funktionierte. Sie kamen auf das Cover der Hot Press und wurden in der irischen Musikszene zum Tagesgespräch, was eine Tournee durch Irland zur Folge hatte ... und als Höhepunkt einen Auftritt im National Stadium von Dublin ... jener Ort, wo nur die großen Bands spielten.

Edge:
In Dublin waren wir weltberühmt. Dass wir nach London gegangen waren, war in den Augen der Leuten so gut wie ein Plattenvertrag.

Adam:
Es war klar unser größter Gig bisher. Uns war mittlerweile aufgegangen, dass wir uns, wann immer wir einen großen Auftritt hatten, besser fühlten als in einem Club.

Larry:
Nach der Show kam Nick Steward und bot uns einen Plattenvertrag an. Er hätte sich keinen besseren Moment dafür aussuchen können

Bono:
Ball im Netz. In der allerletzten Minute der Nachspielzeit.





Persönliche Anmerkung von mir, PeZwo:
Ich denke, dass in diesem dritten Kapitel ganz Entscheidendes passiert ist. Wenn man sich diese Menge an Schwierigkeiten ansieht... kein Geld, die Hopp-oder-Dropp Tournee durch London, unmittelbar davor der Unfall von Edge, der ständige Mißerfolg... aber sie gaben nicht auf... und dann passiert genau das, was oft bei solchen absoluten Tiefpunkten passiert.... plötzlich geht es wieder bergauf und man erhält den Lohn für sein Durchhaltevermögen.

Das ist der Stoff aus dem die Champions geschnitzt sind.

Komet

Heute morgen, wie ich Richtung meiner Arbeitsstätte fuhr, bot sich mir ein prächtiger Anblick.

Strahlend blauer Himmel, im Osten am Firmament war alles, bedingt durch die aufgehende Sonne, rötlich gefärbt und am Himmel war ziemlich deutlich McNAUGHT, der Koment zu sehen. Zuerst verwechselte ich zweimal mit Flugzeugen, aber dann sah ich ihn. Ein länglicher Strich, im Vergleich zu den Kondenzstreifen ziemlich blass, dafür aber wesentlich länger.

Es heißt, dass man sich da was wünschen darf. Und da auch heute noch jemand aus dem engsten Familienkreis Geburtstag hat, könnte dies ein gutes Omen sein...

Carpe Diem

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derzeit billigste Tankstelle in OÖ

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die Katze TWODAY
... und wieder geht es trotz aller Widrigkeiten weiter....
PeZwo - 5. Apr, 07:54
Oh wie wahr. Erstens...
Oh wie wahr. Erstens beabsichtigte ich nie, hier...
PeZwo - 13. Jan, 19:03
na das ist doch schon...
na das ist doch schon was. Die erste Antwort seit über...
PeZwo - 13. Jan, 18:57
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niemals nie. waltraut von siebensachen
waltraut - 13. Jan, 18:25
dann geb ich ihnen jetzt...
la-mamma - 13. Jan, 17:46

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