Samstag mittag fuhr ich ins Hausruckviertel zu einem Gitarrenkurs, den ein Freund von mir dieses Wochende abgehalten hat.
Dort sagte ich nur kurz "Hallo" und fuhr bald weiter nach Salzburg, wo ich ein Gitarrenkonzert besuchte. Zuvor traf ich mich jedoch noch mit Gulo². Es wurde dann fast schon ein kleines Bloggertreffen als zu meiner Freude dann auch noch Flyhigher dazustieß, welche ich somit (und das sogar gleich mit neuer Frisur *g*) auch persönlich kennen lernen durfte.
Nach zwei sehr vernüglichen Stunden mit viel Gelächter genoß ich noch das 2,5 stündige Konzert um danach wieder zum Kurs zurückzukehren.
Ich nahm nicht aktiv an ihm teil, aber ich übte intensiv für unser nächstes Konzert. Da die meisten von den Konzertakteuren auch beim Kurs waren, nutzten wir gleich die Zeit für gemeinsame Proben. Ich werde diesmal ziemlich oft im Einsatz sein:
ein Duo, wo ich mit einem Freund ein lateinamerikanisches Stück (Alexanders Latin) spielen werde.
noch ein Duo mit einem anderen Freund, wo wir ein Instrumentalstück spielen werden, was mein Partner extra für diesen Auftritt komponiert hat... sozusagen eine "Welturaufführung" *g*
eine Gruppe (2 E-Gitarren, 1 Akustikgitarre, Percussion und Bass) wird zwei Stücke von Green Day spielen: "Wake Me Up When September Ends" und "Boulevard Of Broken Dreams". Ich übernehme den Part der Akustik-Gitarre, der speziell bei "Wake Me Up When September Ends" teilweise eine zentrale Bedeutung hat. Vielleicht singe ich auch mit, das entscheiden wir noch.
einen Song, den ich vor einem Jahr geschrieben habe. Ich spiele die Akustik-Gitarre, eine Sängerin übernimmt den Gesangspart und dann noch Bass und Percussion.
zwei instrumentale Kompositionen von mir, die ich alleine spielen werde.
Dann habe ich heute abend noch eine private ganz wichtige Sache fixieren können und morgen früh geht es in den Raum Amstetten, wo von meiner Firma ein interner Workshop bezüglich der Planung für die nächsten Monate stattfinden wird.
Mir geht's momentan recht gut...
PeZwo - Sonntag, 18. März 2007, 22:45 - Kategorie: Musik 4377 mal gelesen
Ich habe heute noch etwas per Internet für mein Projekt gearbeitet und mir so nebenbei im PRO7 den Roland Emmerich-Film Godzilla angesehen.
Das einzige Tolle an dem Film sind die fantastischen Tricktechniken. Aber der Rest.... die Story, die Dialoge, die Schauspieler... ich habe selten so einen Nonsens gesehen wie diesen Film. Furchtbar.
Hätte das ein Horrorfilm werden sollen? Oder eine Parodie? Keine Ahnung. Er ist weder spannend noch lustig. Der Film ist meines Erachtes nur ..... schlecht.
Die Auswahl meiner 4 Stücke ja Abend erfolgt nach mehreren Gesichtspunkten. Ein schweres Stück, ein ganz leichtes, mindestens ein deutscher Song, ein Oldie, ein Schlager, ein aktueller Hit usw.
Dann muss der Song mit einer Gitarre halbwegs spielbar sein und er darf nicht zu schwer zum Spielen bzw. Singen sein.
Aus diesen Kriterien wähle ich meine Songs aus einem Pool aus, den ich ständig "fülle" ... d.h. ich bin ständig auf der Suche nach potentiellen Stücken, welche in Frage kommen könnten. Egal, ob ich gerade einen Song den Ö3-Wecker höre... oder eine Hintergrundmusik einer Fernsehsendung .... oder in einem Gasthaus, bei einem Arzt oder beim Wiener Eislaufen bin .... sobald mir ein Song auffällt wird er sofort im meinem Handy notiert. Anschließend besorge ich mir den MP3-File. Dieser kommt in einem Ordner als potentieller Kanditat.
Wenn jetzt der Kurstag gekommen ist, weiß ich aus Erfahrung, dass ich für 4 Stücke ca. 3 Stunden brauche bis ich mir den Text besorgt und die Griffe zusammengesucht habe. Ich erfasse ein WORD-Dokument mit Text und Akkorden, drucke es aus, lade die MP3-Files auf meinem MP3-Player, packe die Gitarre, meine Songbook-Mappe und 2 kleinen Aktivboxen zusammen und fahre in das Gasthaus, wo das Extrazimmer für uns reserviert ist.
Ich spiele meinen Schülern zuerst den Originalsong vor und dann meine Version mit der Gitarre. Ich zeige ihnen wie man das Stück spielt und los gehts. Nach ca. 2 Stunden sind wir durch und spielen noch weitere 2 Stunden Songs nach freier Wahl, die wir früher schon gemacht hatten.
Es ist beim Zusammenstellen oft nur schwer abschätzbar, wie gut ein Stück laufen wird. Bei manchen Songs denke ich mir, dass der super zum Spielen sein wird und dann läuft es sehr zäh und ich merke an ihren Reaktionen, dass meine Schüler von dem Stück nicht begeistert sind. Dann habe ich Stücke schon nur deswegen ausgewählt, weil ich noch einen vierten Song brauchte und nichts mehr anderes hatte ... und dann war genau bei dem Stück die Begeisterung am größten.
Dieses Mal war dieser Song eher ein Rohrkrepierer:
Cliff Richard - We Don't Talk Anymore
Der Song war DER Song des Abends.
Auch ganz gut lief der uralte Hit von Waterloo&Robinson mit der Schnulze "Das war Hollywood von gestern". Hier ein Video, wo man am Beginn Song hört:
und zu guterletzt noch den ganz aktuellen Song von Herbert Gröhlemeyer Grönemeyer "Stück vom Himmel". Ich dachte, dass meine Schüler ziemliche Schwierigkeiten mit dem Stück haben werden, aber es lief besser als geglaubt.
PeZwo - Mittwoch, 14. März 2007, 22:51 - Kategorie: Gitarrenrunde 1427 mal gelesen
Da ist meine Mutter, die heute Geburtstag hat und deren abendliche Feier natürlich die höchste Priorität bekommt. Danach richteten sich alle anderen Termine.
Schließlich muss ich heute noch
- eine unterstützende Rolle bei einem Vorstellungstermin für einen Job,
- danach einen schon lange überfälligen Arzttermin und
- meine abendliche Gitarrenrunde
unter den Hut bringen... wobei letzteres auch noch das Vorbereiten von neuen Stücken beinhaltet.
Aus diesem Grund nutze ich die Flexibilität meines Jobs und habe schon am Vormittag meine Zelte beim Kunden abgebrochen. Ich bereite zuhause gerade die heutigen Nummern für meine Schüler vor. Ein Song steht schon fest... ganz aktuell "Ein Stück von Himmel" von Herbert Grönemeyer. Es war gar nicht so leicht die Akkorde zu finden, aber ich habs geschafft. Die restlichen Songs muss ich noch auswählen.
Tja, und zu guterletzt sende ich hier auch noch liebe Geburtstagsgrüsse auch wenn er sie nie lesen wird an Adam Clayton, dem Bassisten von U2, der heute 47 Jahre alt wird.
PeZwo - Dienstag, 13. März 2007, 12:39 - Kategorie: Gedanken 1496 mal gelesen