Samstag, 23. Juni 2007

Signs

die Zeichen für die von mir schon früher gefühlten bevorstehenden Veränderungen meines Lebens verdichten sich mehr und mehr.


Noch ist die Zeit für längerfristiges Handeln nicht gekommen. Aber es werden die ersten Richtungen konkret erahnbar, wie sich mein Leben in den nächsten Monaten verändern könnte.

Und das was ich sehe, gefällt mir. Gefällt mir sehr.




Ich glaube, dass jener wunderbare Song "Pictured Within" des Pianisten und Ex-Organisten von Deep Purple Jon Lord, welcher mir so viel bedeutet, meine momentane Stimmung am besten wiedergibt.

Freitag, 22. Juni 2007

Die Geschichte vom Suppenkaspar

aus gegebenen Anlaß*ggg*


suppenkaspar


Der K a s p e r , der war kerngesund,
Ein dicker Bub und kugelrund,
Er hatte Backen rot und frisch;
Die Suppe aß er hübsch bei Tisch.
Doch einmal fing er an zu schrei'n :
"Ich esse keine Suppe ! Nein !
Nein, meine Suppe ess' ich nicht !"

Am n ä c h s t e n Tag, - ja sieh nur her !
Da war er schon viel magerer.
Da fing er wieder an zu schrei'n :
"Ich esse keine Suppe ! Nein !
Ich esse meine Suppe nicht !
Nein, meine Suppe ess' ich nicht !"

Am d r i t t e n Tag, o weh und ach !
Wie ist der Kaspar dünn und schwach !
Doch als die Suppe kam herein,
Gleich fing er wieder an zu schrei'n :
"Ich esse keine Suppe ! Nein !
Ich esse meine Suppe nicht !
Nein, meine Suppe ess' ich nicht !"

Am v i e r t e n Tage endlich gar
Der Kaspar wie ein Fädchen war.
Er wog vielleicht ein halbes Lot -
Und war am f ü n f t e n Tage tot.

Suppen-Exzess ... to be continued

  1. Gerstlsuppe
  2. Kürbiscremesuppe
  3. Champignoncremesuppe
  4. Backerbsensuppe
  5. Marillenkompott
  6. Nusspudding
... also... nichts Neues im Westen.

Donnerstag, 21. Juni 2007

Abendessen á la PeZwo

  1. Griess-Suppe
  2. Rahmsuppe
  3. Tomatensuppe
  4. Apfelmus
  5. Kaffeepudding

Die Rahmsuppe war derart grauslich... aber ich hatte doch so einen Hunger...

Wenn ich da wieder rauskomme, werde ich vermutlich ein Jahr lang keine Suppe mehr essen können.


Bemitleidet mich bitte schön irgendwer?

Mittagsmenü á la PeZwo

Mein heutiges Mittagsmenü sieht wie folgt aus:
  1. Reissuppe
  2. Kohlrabicremesuppe
  3. Steinpilzsuppe
  4. Klare Suppe
  5. Fruchtcocktail
  6. Schokopudding
  7. Pfirsichmilch
Kein Scherz. Die haben mir haufenweise Suppenteller auf den Tisch gestellt.

Ich bin mir sicher, dass da wer meinen bösen Beitrag bezüglich der "Götter in Weiß" gelesen hat und dies ist nun die subtile Rache*g*


P.S. wenn mich morgen die Krankenschwester wieder fragt ob ich Stuhlgang hatte, dann bekomme ich einen Lachkrampf*gg*

erster Tag nachher

Mir geht's immer noch gut. Allerdings nicht mehr ganz so gut wie gestern. Aber dennoch immer noch gut.

Feste Nahrung bekomme ich nicht. Ich ernähre mich von Fruchtzwerge und Kakaopackungen.

Die Nacht war recht unruhig. Es war heiß. Wir sind zu fünft im Zimmer und es war ständig irgendwo eine Unruhe. Besonders ein Schmerz-Patient war ständig wach und aktiv.

Bei mir passierte, was die Krankenschwester voraussagte. Es stellten sich leichte Schmerzen ein. Aber dies war nicht schlimm. Sie waren locker auszuhalten.
Die Wunden im Mund dürften auch etwas zu arbeiten begonnen haben, denn ich hatte oft Blutgeschmack im Mund.
Das Gesicht im Bereich des oberen Gaumens begann durch die Wärme und das Liegen anzuschwellen. Als ich am Morgen in den Spiegel sah, schaute ich aus als ob mich der Boxer Henry Maske inflagranti mit seiner Frau erwischt hätte.

Aber das sind alles Kleinigkeiten. Wenn ich rundherum so blicke, was hier in dieser Station für Fälle so existieren... kommt mir meine Sache wirklich unbedeutend vor. Da sind Patienten, in deren Haut möchte ich bei Gott absolut nicht stecken...

Mittwoch, 20. Juni 2007

Lebenszeichen

Gleich vorweg, dies hier ist KEIN Beitrag aus dem Jenseits. Mich gibts noch auf Erden, und wie.

Heute um 11h holten sie mich, die freundlichen Männer in Weiß und brachten mich in den Keller, wo die OP-Räume sind. Nach diversen Vorbereitungstätigkeiten (zwei Schwestern machten mich sogar ganz nackig*wow*) schoben sie mich in den OP.
Dort scherzte ich noch etwas mit dem Anästhesie-Assistenten, bis es dann ernst wurde. Der Anästhesist kam und hielt mir eine Maske vor die Nase. Auf meine Frage, ob er mich nun in das Land der Träume schickt, nickte er bedeutungsvoll mit dem Kopf.
Mir wurde leicht schwindlig und ich wußte, gleich ist es soweit. Ich kann mich noch erinnern, dass ich daran dachte, dass mein nächster bewußter Gedanke im Aufweckraum sein würde... und dann passierte genau dies auch schon.

Ich erkundete als erstes mit meiner Zunge meine Mundhöhle, tastete auf und ab und versuchte rauszubekommen, ob irgendetwas weh tut. Das Ergebnis war eigentlich recht gut. Dort wo sie mir was auf dem Gaumen raufgeschraubt haben, drückt es ein klein wenig. Aber davon abgesehen, kaum Schmerzen. So wie ein leichtes Zahnweh, was aber locker auszuhalten ist.

Nach ca. 45 Minuten brachten sie mich wieder auf mein Zimmer. Ich fühlte mich eigentlich total gut. So beschloß ich aktiv zu werden. Ich lag ja immer noch ganz ohne unter der Decke und mein Pyjama war im Kasten. Also betätigte ich mich als Flitzer und sauste durch das Zimmer und holte ihm mir. Alles kein Problem. Mir war weder schwindlig noch hatte ich sonst irgendwelche Beschwerden. Auch der sofortige Gang hinaus zum Schwesternzimmer zwecks Tee-Beschaffung war kein Problem.

Wie ich mittlerweile erfahren habe, habe ich allerdings Schmerzmittel bekommen. Ok, könnte sein, dass es ohne diese weniger rosig aussehen könnte.

Aber im Moment geht es mir recht gut.

Dienstag, 19. Juni 2007

Diagnose

Jetzt wird es doch ernst. Ich komme morgen am späten Vormittag unter Vollnarkose unter das Messer. Vorhin hatte ich mit dem Assistenzarzt, der mich operieren wird, das übliche Informationsgespräch. Und ich gestehe, dass ich überrascht bin. Gut, mein Kiefer war bei mir immer schon eine Problemzone, aber ich hätte dies alles dennoch nicht so eingeschätzt. Ich will da keine Details schreiben, aber die Aussicht auf Schrauben in meinem Kiefer, in Aussicht gestellte Schmerzmittel und mindestens eine Woche Breinahrung halten meine Begeisterung in eng überschaubaren Grenzen.
Ich werde in jedem Falle eine Woche (d.h. bis 26.6) hier bleiben müssen... dann kommen die Schrauben raus. Danach auf jeden Fall noch mindestens eine Woche Krankenstand.

Gott sei Dank scheint das OMD-Konzert, welches ich in zwei Wochen besuchen möchte, nicht gefährdet.

Irgendwie habe ich die ganze Sache unterschätzt... oder kommt mir dies nur jetzt so vor und es wird eh alles nicht so dramatisch werden?. Ich werde es rausfinden, bleibt mir ja gar nichts anderes übrig.

zweiter Versuch

Ich fahre dann wieder in Richtung Krankenhaus los. Und wer weiß, vielleicht schreibe ich den nächsten Beitrag in 3 Stunden und schon wieder von zuhause aus...

Carpe Diem

Nutze (und pflücke) den Tag

derzeit billigste Tankstelle in OÖ

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