Freitag, 29. Juni 2007

Ein Fisch namens Wanda

Nenn mich nicht dämlich!!


Jeder der den Film gesehen hat, wird bei diesen Worten zu schmunzeln beginnen.

wandafenster


Ich sah mir vorhin im RTL2 ich glaube zum fünfzigsten Mal den Film an und ich breche zum fünzigsten Mal in regelmäßigen Gelächter aus.

wandanackt


Kevin Kline in der Rolle des dämlichen Ami-Machos Otto ist schlicht und einfach zum niederbrechen.

wandapaar


Meine persönlich beste Komödie ever!!!

Angst...

... empfinde ich, wenn ich diese Stück höre. Es liegt so unglaublich viel Spannung und Dramatik in diesen Klängen.




Es heißt "O Fortuna" und stammt aus der szenischen Kantate Carmina Burana in welcher Carl Orff mittelalterliche Texte aus dem 12. Jahrhundert vertont hat.

Die Videoszenen stammen aus dem Kinofilm "300", der einer der düstersten Filme war, die ich seit langem gesehen habe. Passt wunderbar zur Musik.

Donnerstag, 28. Juni 2007

Mut, Coolness oder Lässigkeit?

Der Unterschied zwischen Mut, Coolness und Lässigkeit:


.... MUT
Mitten in der Nacht besoffen heim kommen. Deine Frau steht da und wartet auf Dich mit einem Besen in der Hand und Du fragst: "Bist Du noch am Saubermachen oder fliegst Du noch irgendwo hin?"


.... COOLNESS
Mitten in der Nacht besoffen heim kommen. Du duftest nach Parfum und hast Lippenstift am Hemd. Du haust Deiner Frau eine auf den Arsch und sagst: "Du bist die Nächste...!"


.... LÄSSIGKEIT
Mitten in der Nacht besoffen heim kommen. Deine Frau liegt im Bett, du siehst aber, sie ist noch wach. Du nimmst einen Stuhl und setzt dich vor Ihr Bett. Auf die Frage: "Was machst du da?" antwortest du: "Wenn das Theater gleich los geht, will ich in der ersten Reihe sitzen !!!

verschoben

Eigentlich sollte ich heute meine Schrauben mit der Platte aus dem Oberkiefer rausbekommen.

Aber irgendwie ahnte ich es. Ich hatte in den letzten beiden Tagen doch immer wieder leichte Schmerzen und ich fühlte, dass im Oberkiefer/Nasenbereich eine leichte Schwellung vorhanden war. Nix Schlimmes, war ganz locker zum Aushalten... aber halt doch.

Ein Blick des Doktors bestätigte mein Gefühl. Er meinte, dass an ein paar Stellen der Heilungsprozess der Wunde doch noch nicht ganz abgeschlossen ist. Meine Frage, ob es sich nach Entfernung der Platte alles etwas schlechter wird, bejahte er... "in jedem Fall". Also einigten wir uns auf eine Verschiebung, was für mich überhaupt kein Problem ist.

Solange keine Schraube bei mir locker ist, kann es noch ohne weiteres einige Zeit so dahingehen. Montag ist der nächste Kontrolltermin.

Mittwoch, 27. Juni 2007

Macht Geld glücklich?

Hmmm, also wenn Geld glücklich macht, dann müsste logischerweise die Liste der glücklichsten Menschen mit jener der reichsten Menschen ident sein. Und, ist das so? Nein, das glaube ich nicht.
Oder... wenn man 2 Millionen Euro besitzt, ist man dann doppelt so glücklich wie mit nur einer Million Euro? Nein, auch das glaube ich auch nicht.
Also, Geld macht nicht glücklich.


Aber, eine Bekannte von mir musste längere Zeit mit wenigen hundert Euro pro Monat auskommen. Sie litt sehr darunter. Seit sie aber über 1500 Euro monatlich zur Verfügung hat, ist sie ein anderer Mensch geworden. Ausgeglichen, fröhlich, unternehmungslustig.... glücklich.
Macht Geld doch glücklich?



Meine Meinung dazu:
Viel Geld zu haben macht nicht glücklich. Aber zuwenig Geld zu haben macht jedoch sehr wohl unglücklich (ja, es gibt natürlich Ausnahmen und Andersdenkende. Klar, weiß ich).

Jeder braucht einen gewissen Betrag, um seine Grundbedürfnisse zu decken. Liegt das tatsächlich verfügbare Geld darunter, fühlt man sich nicht gut. Überschreitet man jedoch diesen Betrag, fühlt man sich deswegen aber nicht glücklicher. Dann entscheiden andere Dinge primär über das Wohlbefinden.

Selbstverständlich muss man Zeit und Energie investieren, um sich finanziell sein Leben abzusichern. Aber irgendwann kommt mit steigenden Einkommen der Punkt, wo der seelische "Mehrgewinn" durch Einkommenserhöhung nicht mehr in der Relation zu dem Aufwand steht um selbigen zu erzielen. Oder etwas anders und weniger überspitzt ausgedrückt: man sollte wissen, wann es genug ist.
Nicht jede Möglichkeit zum Erhöhen des Kontostandes muss genutzt werden. Und wenn man was für jemanden tut, dann muss man dabei nicht immer eine Erhöhung seines Kontostandes im Auge haben.


So sehe ich das.

Dienstag, 26. Juni 2007

Krankenstand und Krankengeschichte

... und dies heißt in der Praxis:
  • mit dem Fahrrad zum Zahnarzt um die nächsten Termine abzuklären
  • bei der Gelegenheit im Krankenhaus einen Besuch bei meinen Ex-Zimmerkollgen zu machen
  • den Mittag über so dahinchatten
  • Gitarre spielen
  • Kochen, und zwar eine Suppe wie ICH sie möchte und Kaiserschmarrn mit Apfelmus
  • Tennis in Wimbledon schauen
  • Gitarre spielen
  • auf TWODAY herumtreiben, Beiträge und Kommentare schreiben
  • Wohnung etwas aufräumen
  • ein Buch lesen
  • mit der U2-DVD Elevation Tour Boston 2001 rocken
  • Gitarre spielen
Ich habe zwar in meinem Mund, speziell auf der rechten Wange, heute etwas Schmerzen und ich fühle auch, dass im Bereich des Oberkiefers die Schwellung wieder etwas mehr ist... aber ich führe dies darauf zurück, dass ich mich nicht mehr komplett flüssig wie im Krankenhaus sondern schon mit weicher fester Nahrung ernähre.


Zur näheren Erklärung:
Ich bemerkte in den letzten Monaten, dass in meinem Oberkiefer Verwachsungen passierten. Kein Krebs oder so, es ist auch nichts Gefährliches. Es ist nur lästig und mein Zahnarzt empfahl mir, diese entfernen zu lassen. In meiner Naivität glaubte ich, dass ich ins Krankenhaus gehe, sie mir dort in der Abmulanz eine Spritze geben, es herausschneiden und ich nach 3 Stunden wieder nach Hause gehe. Weit gefehlt. Wie mir erklärt wurde, muss dies unter Vollnarkose gemacht werden, ich würde es sicher nicht aushalten. Das Problem, welches danach entsteht, ist bedingt durch die ganz normale Bakterienflora im Mund. Die nach der Operation entstandene Wunde kann man weder verbinden noch sonst irgendwie einschmieren oder behandeln. Aus diesem Grund schraubten sie mir in das Oberkiefer eine Platte, welche defacto nichts anderes als ein Verband ist. Hört sich wild an, ist aber in der Praxis überhaupt kein Problem. Ich spüre sie und die Schrauben mit der Zunge, aber das war es auch schon. Keine Schmerzen, keine Behinderung, nichts.
Nach der Operation ging es darum, dass in keinem Fall Brösel in die offene Wunde kommen dürfen (diese würden sich sicher entzünden). Dies war auch der Hintergrund für meinen Suppenexzess. Nachdem ich dies verstanden habe, fiel es mir leichter ihn zu akzeptieren.
Mittlerweile hat sich schon etwas Schleimhaut über der Wunde gebildet, deswegen darf ich auch zuhause weiche feste Nahrung zu mir nehmen.

Übermorgen kommt die Platte mit den Schrauben von meinem Gaumen raus, dann wird es vermutlich kurz wieder schlechter werden.


In zwei Wochen sollte die Sache dann endgültig Geschichte sein.

Top Manager

Ein Unternehmen hat seine Spitzenleute
auf ein teures Seminar geschickt.
Sie sollen lernen, auch in ungewohnten Situationen
Lösungen zu erarbeiten.


Am zweiten Tag wird einer Gruppe von Managern die Aufgabe gestellt,
die Höhe einer Fahnenstange zu messen.

Sie beschaffen sich also eine Leiter und ein Bandmaß.
Die Leiter ist aber zu kurz, also holen sie einen Tisch,
auf den sie die Leiter stellen.

Es reicht immer noch nicht.
Sie stellen einen Stuhl auf den Tisch, aber immer wieder fällt der Aufbau um.

Alle reden durcheinander, jeder hat andere Vorschläge
zur Lösung des Problems.


Eine Frau kommt vorbei, sieht sich das Treiben an.
Dann zieht sie wortlos die Fahnenstange aus dem Boden, legt sie auf die Erde, nimmt das Bandmaß, misst die Stange vom einem Ende zum anderen, schreibt das Ergebnis auf einen Zettel und drückt ihn zusammen mit dem Bandmaß einem der Männer in die Hand.

Dann geht sie weiter.


Kaum ist sie um die Ecke, sagt einer der Top-Manager:
„Das war wieder typisch Frau! Wir müssen die Höhe der Stange wissen und sie misst die Länge!

Deshalb lassen wir weibliche Mitarbeiter auch nicht in den Vorstand."

Montag, 25. Juni 2007

Krankenhausnachlese

In Summe gesehen, war diese eine Woche doch gar nicht so schlecht.

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Ich packte zuhause meinen Laptop ein, da ich offline einiges arbeiten wollte. Die erste positive Überraschung dieser Woche bestand darin, dass ich am ersten Tag das Wireless-LAN des Krankenhaus entdeckte. Es durfte von den Patienten zu einem geringen Tarif (1 Euro pro Tag Flatline) genutzt werden. Ich hätte zwar ein Mobile-Internet dabei gehabt... aber das ist natürlich noch besser.

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Dies nutzte ich gleich am ersten Abend, wo ich in unserem 5-Mann Zimmer - im Bett liegend - im Internet herumchattete und mit Kopfhörer Musik lauschte. Dies hätte fast unangenehme Folgen gehabt. Mein Bettnachbar fühlte sich durch das Klappern der Tastatur gestört und bat mich, damit aufzuhören ... was ich wegen den Kopfhörern nicht hörte. Er fühlte sich ignoriert und ging eine Stunde später wutentbrannt zum Doktor. Dieser drehte das Licht auf und erst dann bemerkte ich die Situation. Selbstverständlich beendete ich sofort meine Aktivitäten.
Am nächsten Morgen bemerkte ich, dass mein Nachbar immer noch sehr sauer war. Ich packte meine ganzen Konfliktmanagementfähigkeiten aus und bereinigte die Situation. Eine Viertel Stunde später lachte er wieder und wir hatten danach die restliche Zeit ein sehr gutes Verhältnis. Inzwischen wurde sein ganzer Unterkiefer erfolgreich neu konstruiert und es geht ihm recht gut.

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Der Kontakt zu einem anderen Zimmernachbar machte mich nachdenklich. Er zeigt mir, dass auch nach einer erfolgreichen 9 Monate zuvor passierten Krebsoperation die Probleme noch lange nicht vorbei sind. Und so kann es passieren, dass ein mitten im Leben stehender erfolgreicher Geschäftsmann durch Bestrahlung und Chemotherapie körperlich so sehr aus der Bahn gerät, dass er ohne ärztliche Hilfe in sehr ernsten Schwierigkeiten wäre. Wir haben einen guten Draht zueinander gefunden. Er hat mir beeindruckende Erlebnisse aus seinem Leben erzählt und wir verabschiedeten uns mit dem beidseitigem ernstgemeinsten Wunsch, dass wir den Kontakt aufrecht erhalten werden. Ich machte eine Ausnahme und gab ihm die URL meines Weblogs.
Lieber G., der Weg zurück, dorthin so du mal warst, wird zwar noch etwas dauern... aber dein Wille ist ungebrochen, das ist klar erkennbar. Und deswegen wird es trotz aller Schwierigkeiten am Ende doch nur eine Frage der Zeit sein.

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Fast schon skuril muteten die täglichen morgendlichen Visiten des Gottes in Weiß an. Er ging von Bett zu Bett und dort hatte man in etwa zwischen 13 und 16 Sekunden Zeit für eine Kommunikation. In seinem Windschatten befand eine ganze Ärzteschar. Ich begann irgendwann zu zählen... es waren meistens so zwischen 8 und 14 Ärzte, welche ihrem Chef allmorgendlich stumm und unauffällig folgten.

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Ich bekam täglich Besuch, wobei einer davon für mich sehr überraschend kam. Ich habe diese Stunden sehr genossen und - egal was die Zukunft bringt - der Nachmittag und Abend wird mir als etwas ganz Besonderes im Gedächtnis bleiben.

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Den Vormittag lieh ich G. meinen Laptop und verbrachte nach den Untersuchungen die Zeit am Gang, welchen ich - meinen Bewegungdrang stillend - auf und ab ging. Machmal sprach ich mit anderen Patienten, aber die meiste Zeit nutzte ich um schlicht und einfach nachzudenken... über mich... über andere... über die Zukunft... über so vieles.
Den Nachmittag nutzte ich um endlich wieder Bücher zu lesen und der Abend gehörte dem Internet.

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In meinem normalen Leben habe ich selten die Zeit dazu mich gedanklich mit mir selbst intensiv zu beschäftigen ... und wenn ich mal die Zeit dazu hätte, dann bin ich nicht immer in der Stimmung dafür... aber hier war dies anders. Wie ich bereits andeutete, könnte es durchaus sein, dass ich irgendwann erzählen werde, dass genau in dieser Woche eine ganz wichtige Weichenstellung in meinem Leben passiert ist.

Entlassen oder rausgeschmissen?

Mein Krankenausaufenthalt ist zu Ende. Ich bin wieder zuhause.

Es war für mich eine ziemliche Überraschung. Heute bei der Visite ließ Gott in Weiß doch noch menschliche Züge erkennen und sprach wie folgt: "Schauen wir mal, ob heute bei der Untersuchung alles passt".
Und es passte alles. Die Wundheilung schreitet gut voran, die Schwellungen sind weg. Lediglich die Schrauben in meinem Oberkiefer müssen noch etwas verbleiben. Am Donnerstag bekomme ich sie raus.

Vor einer Stunde kam ich heim. Ich sperrte die Türe auf, zog die Schuhe aus, betrat das Vorzimmer, stellte den Koffer ab und dann ...


Tja, was machte ich als erstes?

Erste Tätigkeit
Was tat PeZwo, als er nach einer Woche Krankenaufenthalt wieder sein Heim betrat?

Er unterdrückte seine Sehnsucht nach dem Krankenhaus und deren Suppen.
Er stellte sich am Herd eine Suppe zu.
Er schaltete den Computer und Fernseher ein.
Er schrieb diesen Beitrag.
Er tat etwas, was nicht viele in so einer Situation als erstes tun würden*g*

  Resultate

PeZwo, 10:55h.




Um Schluß bleibt aber noch eine quälende Frage der Ungewissheit, wo mich mein Seelenheil vielleicht noch zwingen wird sie mit Gott in Weiss zu klären:

Wurde ich wegen guter Führung entlassen oder haben sie mich rausgeschmissen?

Carpe Diem

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