Montag, 18. Juni 2007

Silbermond - Das Beste, Gitarreversion

Wie ich schon früher mal erwähnte, nehme ich bei der Vorbereitung für Auftritte oftmals Stücke für mich selbst auf. Damit tue ich mir bei der Kontrolle viel leichter. Ich erkenne meistens dann selbst sehr rasch, wie gut ich den Song interpretiere und wo er nicht gut klingt.

Ein Stück habe ich noch, welches ich vorige Woche aufgenommen habe. Es ist meine Gitarrenbegleitung zu dem Silbermond-Stück "Das Beste" und ich stelle es hiermit als Download zur Verfügung.

Das-Beste-Gitarreversion (mp3, 6,606 KB)



Das Beste Silbermond

Ich habe einen Schatz gefunden, und er trägt deinen Namen.
So wunderschön und wertvoll mit keinem Geld der Welt zu bezahlen.
Du schläfst neben mir ein, ich könnt dich die ganze Nacht betrachten,
sehn wie du schläfst, hörn wie du atmest,
bis wir am Morgen erwachen.

Du hast es wieder mal geschafft, mir den Atem zu rauben,
wenn du neben mir liegst, dann kann ich es kaum glauben,
dass jemand wie ich, so was schönes wie dich verdient hat.

Refrain:
Du bist das Beste was mir je passiert ist,
es tut so gut wie du mich liebst!
Vergess den Rest der Welt, wenn du bei mir bist!
Du bist das Beste was mir je passiert ist,
es tut so gut wie du mich liebst!
Ich sag’s dir viel zu selten, es ist schön, dass es dich gibt!


Dein Lachen macht süchtig, fast so als wär es nicht von dieser Erde.
Auch wenn deine Nähe Gift wär,
ich würd bei dir sein solange bis ich sterbe.
Dein Verlassen würde Welten zerstörn,
doch daran will ich nicht denken.
Viel zu schön ist es mit dir, wenn wir uns gegenseitig Liebe schenken.
Betank mich mit Kraft, nimm mir Zweifel von den Augen,
erzähl mir 1.000 Lügen, ich würd sie dir alle glauben,
doch ein Zweifel bleibt, dass ich jemand wie dich verdient hab!

Refrain

Wenn sich mein Leben überschlägt, bist du die Ruhe und die Zuflucht,
weil alles was du mir gibst, einfach so unendlich gut tut.
Wenn ich rastlos bin, bist du die Reise ohne Ende,
deshalb leg ich meine kleine große Welt in deine schützenden Hände!

Refrain 2x

Gott in Weiss

Gleich vorweg. Ich bin nicht mehr im Krankenhaus sondern schon wieder zuhause.

Als ich morgens um 45 min. verspätet eintraf, holte ich mir gleich einen Rüffel... denn schließlich könnten bei mangelnder Pünktlichkeit des Patienten eventuell nicht alle notwendigen Voruntersuchungen durchgeführt werden.

Um 10h betrat ich - nach erfolgreicher Absolvierung des bürokratischen Parcour - die Station. Dort erwartete mich eine kleine Überraschung. Leider gab es für mich kein Bett. Dies ist von einem Tagespatienten belegt und wird erst am späteren Nachmittag frei. Na gut. Ich stellte mich zwecks Blutabnahme, Fotografie und Röntgen zwischenzeitlich zur Verfügung. Um 11h45 war Mittagessen. Dann hieß es warten... denn der Chef der Abteilung möchte alle Neuzugänge sehen. Wann er kommt...? Weiß man nicht genau.
Bett hatte ich keines, weg konnte ich auch nicht... also lief ich die Gänge rauf und runter. Bis ER kam. Der Gott in Weiß.

Gleich vorweg. Ich bin kein Ärztehasser, überhaupt nicht. Jene Ärzte, mit denen ich völlig normal reden konnte, sind in der deutlichen Überzahl. Aber ER, der Chef, er gehört zum Rest.
Als er ins Untersuchungszimmer kam (ich saß schon am Stuhl) kein Wort des Grußes. Er murmelte unterhielt sich zuerst mit seinen Ärzten und wendete sich dann mit einem knappen, mechanischen und tonlosen "Grüß Gott" zu mir. Der hat mich jedoch nicht gegrüßt. Der hat das nur gesagt, weil ihm jemand gesagt hat, dass man dies in so einer Situation sagen muss. Dessen bin ich mir sicher.

Ein kurzer Blick auf die zu operierende Stelle, ein noch kürzeres "Danke" und ich ward hiermit aus seiner göttlichen Obhut wieder entlassen.


Dann hieß es wieder warten, denn irgendwann kommt der Operateur und erzählt mir, was er mit mir anstellen wird. Da ich immer noch kein Bett hatte, lief ich weiter den Gang rauf und runter. Meine Geduld schien sich nach ca. weiteren 45 Minuten ausgezahlt zu haben, denn ich wurde aufgerufen... aber nur um zu erfahren, dass ich morgen NICHT wie vereinbart operiert werde.
Ich reagierte reichlich sauer. Zu was macht man sich dann was aus? Dies bekam ER, der Gott in Weiß zufällig mit, trat näher und sprach wie folgt herablassend zum Fußvolke: "Wir sind auch ein Krankenhaus für Akutfälle und da können geplante Operationen nicht immer wie geplant durchgeführt werden.". Nur leider gehöre ich nicht zu seinem Fußvolk. Ich schüttelte den Kopf und wagte kundzutun, dass ich nicht vorhabe hier noch mehr Zeit zu verschwenden und dass ich dann heimgehe.
Daraufhin erzürnte sich der Gott in Weiß, warf mir einen tödlichen Blick zu und sprach in Anbetracht dieser ungeheuerlichen Aufmüpfigkeit: "dann gengans" drehte sich weg und ging seinerseits.

Den Schwestern war dies sichtlich peinlich. Nachdem sich die eine blonde Krankenschwester vergewissert hatte, dass Gott in Weiß nicht mehr in Hörweite war, gab sie mir ihr persönliches Verständnis zu verstehen. Wir einigten uns sehr rasch. Ich unterschrieb einen Revers und verließ umgehend das Krankenhaus.

Morgen um 13h startet Versuch No.2. Vielleicht ist Gott in Weiß diesmal gnädiger mit mir und nimmt mich für Mittwoch dran. Sollte dies nicht so sein, so werde ich vermutlich auf seine göttlichen Dienste verzichten und ein anderes Krankenhaus aufsuchen.

Sonntag, 17. Juni 2007

Come Home Safely To Me

Dieser Beitrag ist zu Ehren von Allan Taylor, dessen Musik ich vorletzte Woche bei zwei Konzerten bewundern und geniessen durfte. Die After-Show-Party, wo wir mit dem Künstler noch bis bald in der Früh zusammen gesessen sind soffen und spielten, wird mir immer in Erinnerung bleiben. Besonders war jener Moment wo uns Allan einen ganz neuen Song vorspielte, den er erst vor ein paar Tagen fertiggestellt hatte... d.h. wir waren die ersten, welchen ihn zu hören bekamen.


Hier zu Anhören eine Live-Aufnahme aus einem dieser beiden Konzerten, ein Song der mir besonders gut gefällt ob seiner Schlichtheit und Einfachheit...
Allan-Taylor-Come-Home-Safeley-To-Me-live (mp3, 3,053 KB)


Ich für meinen Teil werde mich morgen ins Krankenhaus begeben. Eine kleine Operation, nichts Schlimmes. Nur was lästiges. Vermutlich werde ich am Freitag wieder heimkommen dürfen. Ich werde meinen Laptop mit mobilen Internetzugang mitnehmen, d.h. ab und zu werde ich Beiträge lesen, kommentieren oder auch verfassen können.

Reflektionen

Ich bin gerade von der abendlichen Hochzeitsfeier zurückgekommen und mein Kopf ist noch voll von verschiedenartigen Eindrücken.

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Es spielte eine wirklich gute Band, die aus ausgebildeten Profimusikern besteht und welche versuchen, Pop-Rock-Songs in ihren eigenen etwas jazzig angehauchten Stil zu interpretieren bzw. Robbie Williams und John Denver im Raggee-Sound hört man auch nicht oft. Ich habe mich mit zwei von ihnen in der Pause intensiv unterhalten und wir sind mit dem gegenseitigen Wunsch verblieben, dass wir uns hoffentlich wieder irgendwo über den Weg laufen werden.

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Ich habe mit dem Bräutigam eineinhalb Jahre lang zusammengearbeitet. Wenn ich daran denke, wie reserviert und distanziert er damals mir gegenüber die ersten Monate war, ich hätte mir damals nie im Leben gedacht, dass er mir 6 Jahre später bei seinem persönlichsten Ereignis eine tragende Rolle anvertrauten wird.

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Wir waren damals bei der Linzer Aussenstelle einer Consulting-Firma beschäftigt und unser Team bestand aus 5 Leuten. Der Kunde und die Projekte konnte man getrost als sehr schwierig bezeichnen. Die Kundengespräche liefen alle nach dem Motto "alles was sie sagen kann gegen sie verwendet werden" ab. Inzwischen haben wir alle die Firma gewechselt und der Bräutigam ist mittlerweile schon bei der übernächsten Firma. Es ist bezeichnend, dass von seiner aktuellen Firma und von seiner Vorfirma niemand bei seiner Hochzeit dabei war. Aber die gesamte damalige 5-Leute Truppe war eingeladen und alle sind auch gekommen. Emotionen binden.

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Vor ca. 2 Jahren hat mich die einzige Frau unserer damaligen Gruppe gefragt, ob ich bei der Taufe ihres Sohnes spielen würde (dies wurde auch mein erste Auftritt mit U.) Ich erlebte damals ihren Lebensgefährten als einen recht verschlossenen und schwer zugänglichen Menschen. Heute war dies ganz anders. Plötzlich begann er zu reden und begann seine Schwierigkeiten zu schildern, wenn er fremden Menschen gegenübersteht. Er erzählte mir sogar von seinem Burn-Out-Syndrom, was ihm vor einiger Zeit für 7 Wochen lahmlegte. Ich war sehr überrascht, dass er so offen war. Besonders freute es mich, dass ich von ihm bei der Gelegenzeit posthum ganz herzliche Rückmeldungen bezüglich unserer Musik damals bei der Taufe bekam. Er erzählte, dass ihm sogar Tränen in den Augen standen als er seinen Sohn hielt und unsere Musik hörte. Auch sein Vater - normal ein sehr nüchtener Mann - sprach nachher davon, dass er gerührt war. Mit so einer späten Rückmeldung habe ich nicht mehr gerechnet, aber dafür war sie um so schöner, weil sie ganz sicher sehr ehrlich war.
Mir wurde wieder mal bewußt, in welchem Ausmaß man mit Gitarre und Stimme die Emotionen der Menschen berühren und bewegen kann.

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Das Brautpaar verabschiedete mich sehr herzlich, wobei mich der Bräutigam mehrfach umarmte. Wir, die damalige 5-Leute-Truppe, werden uns wieder treffen. Ich habe eine Einladung für ein kleines Grill-Fest Ende Juli im Haus von einem von uns bekommen. Es versteht von selbst, dass auch meine Gitarre explizit mit eingeladen wurde. So was ist einfach nur schön.

Samstag, 16. Juni 2007

gespielt...

... und es hat gepasst.

Es sind so gut wie keine Fehler passiert. Einmal habe ich bei "Ave Maria" einen Griff nicht richtig erwischt und dieser hat nicht geklungen und bei "Oh Happy Day" habe ich die Reihenfolge verwechselt und deswegen falsch weitergespielt. Aber das ist außer mir und U. niemanden aufgefallen.


Ich habe mich heute beim Spielen sehr wohl gefühlt. Dies begann schon, als ich 2 Std. vorher die Anlage aufbaute und in der Kirche etwas übte. Es kommen ständig Touristen herein... normalerweise schauen sie etwas und gehen wieder. Aber plötzlich blieben einige stehen und hörten mir zu, dann noch ein paar und noch... Als ich aufhörte, bekam ich anerkennendes Kopfnicken zuerkannt. Das hat mich gefreut.

Wir sind ganz vorne seitlich auf Höhe des Pfarrers gesessen und konnten so zu jeder Zeit die Gesichter des Brautpaares sehen. Der Höhepunkt war das Trauungslied "Das Beste" von Silbermond. Als ich nach dem letzten Akkord aufblickte, sah ich bei der Braut rote Augen und kullernde Tränen. Da wußte ich, dass es so war, wie sie es sich vorgestellt hatte.


Ich und U. wurden auch nach der Kirche von den Trauungsgästen ständig angesprochen, welche versicherten "wie schön es war".

Es war wirklich eine schöne Hochzeit und ich bin etwas stolz, dazu auch beitragen zu haben. *smile*

Auftrittsvorbereitungen

Heute spiele ich - wie schon mal geschrieben - in einer Kirche bei einer Hochzeit.

Nun beginnen meine Vorbereitungen:
  • mein Lieblingsfrühstück (Kräuter-Baguette und Lachs) erledigt
  • meine Gitarre mit neuen Saiten bespannen erledigt
  • die Batterie des Vorverstärkers tauschen erledigt
  • das Equipment kurz testen erledigt
  • die Noten und den Notenständer einpacken
  • den Ablaufplan der Hochzeit ausdrucken erledigt
  • meine Anlage vom Keller ins Auto tragen (Boxen mit Boxenständer, Mischpult und Hallgerät, Tasche mit Kabeln, Mikrophon und Mikroständer) erledigt
  • meinen Anzug, weißes Hemd und Krawatte mitnehmen
  • rechtzeitig losfahren
Oberstes Gesetz: es darf nur kein Stress aufkommen. Ich muss innerliche Ruhe haben und mich gut konzentrieren.
Die Hochzeit beginnt um 14h30. Ich kann angeblich ab 13h in die Kirche, d.h. ich werde um 12h30 dort sein. Alle Stücke nochmals für mich selbst durchspielen. Dann die Anlage aufbauen. U. wird auch um die Zeit dort sein, dann machen wir vor Ort noch eine Probe. Um 14h werde ich mich umziehen .... ja, und dann gehts los.

update um 09h15, ich liege ganz gut in der Zeit

Freitag, 15. Juni 2007

Phishing

Vorhin bekam ich ein sonderbares E-Mail.

Der Text lautet:


Hallo,
ich betreibe eine Website zum Thema Feuerwerk und Pyrotechnik.
Dabei habe ich auch Ihre Homepage im Web gefunden.

Hätten Sie Interesse an einer Zusammenarbeit?

Wenn Sie das Wort „Feuerwerk" in Ihrem Blog-Beitrag http://pezwo.twoday.net/stories/3766102/ mit meiner Website verlinken könnten, würde ich Ihnen unkompliziert 15,- EUR auf Ihr Konto überweisen.

Hätten Sie daran Interesse?

Wenn ja, schicken Sie mir einfach kurz eine Rückinfo mit Ihrer Kontonummer. Ich werde dann sofort das Geld überweisen und Ihnen meinen gewünschten Link zusenden.

Schönen Gruß
Rainer Peters



Lieber Hr. Peters.
Haben sie schon etwas von Phishing gehört? Das ist die fachchinesische Bezeichnung für ein Verfahren von ganz böse Leute, die arglosen Usern durch Vorgaukelung eines Vorteils persönliche Informationen herauslocken wollen... wie z.B. Konto-Nummern und so.
Wenn sie wirklich auf Linktausch-Suche sind, so ist die Reihenfolge "erst Kontonummer, dann Link" vielleicht nicht ganz optimal gewählt und sie sollten dies überdenken.
Liebe Grüsse, PeZwo (EDV-Spezialist)

Donnerstag, 14. Juni 2007

Über den Wolken, PeZwo am Fallschirm

Es war zwar ein blauer, wolkenlosen Himmel, aber ein paar kleine Haufenwolken waren doch da, auf die ich noch vor zwei Stunden herabblicken konnte.

Wie wir dort ankamen, war meine Nervosität weg. Dort gab es so viel zu sehen, dass ich keine Zeit mehr zu Nachdenken hatte... startende Flugzeuge, herunterkommende Fallschirmspringer, Helikopter, die 10 m entfernt ca. 2 m über den Boden flogen, Dieselgestank, laute Propellergeräusche usw.
Flugplatz


Nach einer Stunde Wartezeit ging es los. Auf meine Frage, ob ich gleich zahlen soll, meinten sie: "Nein, nachher". Ok, das ist eine durchaus vertrauensbildende Haltung.

Zuerst legten wir den Overall an.
PeZwo-in-Montur


Dann Helmprobe, Brillenprobe, Einweisungen, wie dies abläuft, was man machen soll usw. Dann bekamen wir die Gurte angelegt und wir gingen zum Flugzeug.
chessna


Der Start war recht spektakulärlos. Wir waren zu sechst in der kleinen und engen Maschine. Der Pilot, ich mit meinem Tandeminstruktor, meine Begleiterin mit ihrem Tandempartner und noch ein "normaler" Fallschirmspringer. Dieser ließ mich am Höhenmesser mitblicken, in welcher Höhe wir uns jeweils befanden. Ab ca. 2000m bemerkte ich deutlich, wie die Luft kälter wurde. Meine Ohren bekamen einen Druck, ich hörte nicht mehr richtig.
Bei 3000m bekam ich die Anweisung, die Fliegerbrille anzulegen, den Helm aufzusetzen und mich auf den Schoß meines Instruktors Christian zu setzen. Dort schnallte er mich an sich, d.h. mein Rücken wurde an seinem Bauch befestigt. Nach ca. 15 min. erreichten wir die geplante Höhe von 3800m und ich bekam die letzten Anweisungen, wie es jetzt weitergeht.

Bis dahin ging es mir noch einigermaßen gut. Dann öffnete der Fallschirmspringer die Türe. Genau das war der Moment, wo mir so richtig bewußt wurde, was ich da gerade tue. Die Kälte, das Motorengeräusch, der Fahrtwind .... und ich blickte aus fast 4000 m Höhe runter auf die Erde, wo ich die Felder nur in Form kleinen färbigen Vierecken sah.

Der Springer bewegte seine Füsse, setzte sich auf die Kante, stieß sich kurz ab und weg war er. Dann rutschten wir am Hinterteil Richtung Türe und schon war ich in der gleichen Position. Ich saß im Türrahmen wie auf der Bettkante, nur waren da 4000 m Luft unter meinen im Freien baumelnden Füssen. Das war der Moment, wo mein Herz wie verrückt zu schlagen begann und ich bemerkte wie mein ganzer Körper zitterte und schwitzte. Ein kurzer Druck und ich begann zu fallen.

Nach dem Zeichen von meinem Lehrer gab ich die Hände von meinem Gurt und machte wie vereinbart ein Hohlkreuz. Jetzt war ich im freien Fall unterwegs. Der Wind pfiff in meinen Ohren, es war ziemlich kalt und unter mir sah ich, wie ich auf ein paar Wolkenfetzen zuflog. Der freie Fall dauerte lt. meinem Instruktor ca. 50 Sekunden. Mir kam er wie mehrere Minuten vor.
Dann zog Christian auf ca. 1500 m Höhe die Leine. Das war ein unguter Moment. Die Gurte, welche zwischen den Beinen im Schritt verlaufen, spannten sich und drücken sehr fest gegen die Leistengegend. Fast schon zu fest. Das tat ziemlich weh. Dies dauerte ein paar Sekunden und wir flogen von da an noch runde 10 Minuten mit dem Schirm dahin.
Ich durfte die Steuerungsleine übernehmen und den Schirm etwas lenken. Unter uns war der Flugplatz, wo wir die große Wiese in der Mitte anpeilten. Dann machten wir Landeübungen und ich sollte die Beine anheben... was mir kaum gelang, weil die Gurte so eng saßen. Aber wir landeten dennoch gut.
fallschirmspringer

Ich bleib gleich mal liegen und merkte erst jetzt, wie erledigt ich war.
Mein Körper schwitzte und ich zitterte. Ich dürfte ziemlich verkrampft gewesen sein, wohl auch wegen den Schmerzen in der Leiste.
Es kam ein Auto, welches uns abholte. Ich ging mit schlotternden Knien hin, schnaufte gut durch und setzte mich nieder. Meine Begleiterin strahlte: "Springen wir gleich nochmals?" Meine mir anerzogene Beherrschung rettete sie.

Nach einer halben Stunde war ich so weit wieder ok und wir fuhren nach Hause. Mir tut jetzt noch die Leistengegend weh und ich fühle mich etwas gerädert, aber ansonsten bin ich wieder guter Dinge.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich so etwas noch mal machen werde. Mal sehen, wie ich meinen ersten Fallschirmsprung mit der Distanz von mehrern Tagen beurteilen werde.


Aber ich bin in jedem Falle stolz, dass ich es zumindest einmal gemacht habe.

die Zeit läuft....

... um 18h sollen wir in Wels beim Flugplatz sein.


Ein kleiner Auszug davon, was mich dann erwartet:

Ablauf eines Tandemfallschirmsprungs
Beförderungsvertrag

Im Beförderungsvertrag werden rechtliche und gesundheitliche Situationen für beide Seiten geregelt. Als Tandempassagier sind Sie durch die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflicht- und Unfallversicherung des Tandemschirmhalters versichert.

Sprungeinweisung

Danach werden Sie in den Sprungablauf eingewiesen und bestimmte Körperhaltungen (im Freifall, bei der Landung) trainiert. Sie erhalten eine Sprungkombi sowie eine Lederhaube mit Brille. Zum Abschluss wird Ihnen das Gurtzeug angezogen, mit dem Sie später sicher mit dem Tandemmaster verbunden sind.

Der Sprung und die Landung

Nach dem Start erhalten Sie im Laufe des Steigfluges (Dauer ca. 15 bis 20 Minuten) weitere Instruktionen zum Absprung und Freifall. Sie werden anschließend sicher mit dem Tandemmaster verbunden. In einer Höhe von ca. 3700m werden Sie sich mit dem Tandemmaster aus dem Flugzeug, einer Cessna 206 T, fallen lassen und können den freien Fall genießen. Nach ca. 50 Sekunden im freien Fall wird der Tandemmaster den Fallschirm öffnen und Sie hängen nun gemeinsam mit dem Tandemmaster am offenen Fallschirm. Sie können jetzt die ca. 10 minütige Schirmfahrt in vollen Zügen genießen. Die Landung erfolgt sitzend um ein Stolpern zu vermeiden.
Ihr Tandemmaster wird Ihnen als Abschluss eine Urkunde mit einem Foto überreichen, die Sie bestimmt noch lange an ein unvergessliches Erlebnis erinnert.

Welche Voraussetzungen muß ich erfüllen?
- mind. Größe 140 cm
- max. Größe 190 cm
- max. Gewicht 90 kg
- gute körperliche Verfassung
- kein Alterslimit (ältester Passagier war eine Frau mit 84 Jahren!)
- bequeme Kleidung (Jeans, Trainingsanzug, Sportschuhe)


Ok, ok, ich gebe es zu. Mir geht momentan der Arsch auf Grundeis. Dennoch, ein eindeutiger Fall von SSKM (Selbst Schuld Kein Mitleid). Danke, liebe ......... für deinen Anruf vorhin und für das Mut zusprechen. Versprochen, ich werde es wie ein Mann durchstehen. Und über das Bungee-Jumping unterhalten wir uns noch*ggg*

PeZwo geht in die Luft

Ja, wirklich. Kein Scherz. Ich werde heute am Abend den ersten Tandem-Fallschirmsprung meines Lebens erleben.
Vor einigen Jahren machte ich mal in einer schwachen Minute dies folgenschwere Versprechen und jetzt bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als es einzulösen.


Dies nur als Erklärung, für den Fall dass dieser Eintrag der letzte in diesem Blog bleiben sollte.*schief_grins*

Bloggertreffen bei Hidden

Endlich.

Hiddenmask hat auch für dieses Jahr wieder zu einem seiner schon legendären Bloggertreffen aufgerufen.

blogtreffen-2007-medium-1-

Bloggertreffen bei Hidden bedeutet, dass man die ganz Nacht im Innenhof eines alten Bauernhofes rund um ein Lagerfeuer bei gegrilltem Essen, guten Getränken und Musik verbringt. Das ist immer ein Treffen der Extraklasse.

Hier ein Foto aus vergangenen Zeiten, aufgenommen am Morgen danach.
PICT5501

Unnötig zu erwähnen, dass ich mich schon angemeldet habe.

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PeZwo - 13. Jan, 18:57
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