Mittwoch, 13. Juni 2007

Gitarrenrunde

Die letzte Gitarrenrunde des Sommers.


Diesmal begannen wir mit einer so richtigen schmalzigen Schnulze. Howard Carpendale und seinem Ti Amo



Das nächste Stück war die Überraschung des Abends. Ich gestehe, dass ich es eigentlich nur nahm, weil mir noch ein viertes Stück fehlte und ich nichts passendes fand. Und zu meiner grossen Überraschung lief es von allen am besten.
Los Bravos - Black is Black



Der sozusagen programmierte Hit des Abends wäre eigentlich die Nummer "The Great Pretender" von Freddy Mercury gewesen. So ist dies leider nur auf Platz zwei gelandet.



Von der vierten Nummer fand ich auf YouTube leider kein Video. Wir spielen noch die uralte Austro-Pop-Nummer Ziwui Ziwui von Wilfried. Das zu spielen war schlichtweg eine Gaudi.


Unser nächstes Treffen wird Ende August am Attersee sein. Einer meiner Schüler hat dort ein Wochenendhaus und hat uns alle für das Wochenende eingeladen. Letztes Jahr genossen wir schon seine Gastfreundschaft und es wurde eine lange, lange und feuchte Nacht....*gg*

Dienstag, 12. Juni 2007

Adiemus live

Wie ich schon mal in einem früheren Beitrag schrieb, möchte ich so gerne irgendwann mal ein Konzert mit Adiemus hören.

Gleich vorweg, Adiemus ist keine Band. Dies ist ein Musikprojekt, welches von Karl Jenkins ins Leben gerufen wurde. Wie dieser auf seiner Homepage beschrieben hat, entstand dieses in den 90'er Jahren zufällig aus einer Musik für einen Werbespot für eine Fluglinie. Diese Melodie wurde dann unter dem Titel "Adiemus" weltberühmt.


Kürzlich erblickte ich auf der Homepage zwei Deutschlandtermine... am 1. Juli ist Karl Jenkins in Berlin und Ende August nochmals mitten in Deutschland, wo die jeweils die gesamte erste CD "Songs Of Sanctuary" gespielt werden soll. Ich bin ernsthaft am überlegen, ob ich nicht zu einem der beiden Konzerte (vermutlich jenes Ende August) reisen werde.



Hier ein Song aus der zweiten CD, der sich auch auf meiner ganz persönlichen Very-Special-CD befindet.

Song of Tears

Montag, 11. Juni 2007

der nächste Schritt *edit*

Wenn alles gut geht, dann wird heute vormittag der dritte meiner wirklich wichtigen Meilensteine für dieses Halbjahr abgeschlossen.

Oder zumindest fast zur Gänze abgeschlossen, wobei ein eventueller Rest kein Drama wäre.


Dann bin ich einem neuen Lebensabschnitt wieder einige Schritte näher.

Edit 12.10:
Es ist geschafft. Alles ist gut gegangen, auch dort, wo es sehr eng war. 8 lange Jahre, voll Kampf, Zweifel und Ängsten sind gut zu Ende gegangen. Ich kann niemanden sagen, wie glücklich ich gerade bin...

Sonntag, 10. Juni 2007

Musik spielen *edit*

Es hat mich überrascht, dass mein letzter, von mir als doch eher als 08/15 eingeschätze Beitrag über die Probe bei der Hochzeit auf so viel Resonanz und Interesse gestossen ist und es gab ein paar interessante Rückmeldungen, die mich zu diesem Beitrag hier inspiriert haben.

Speziell bezüglich des Ave Maria sind unterschiedliche Reaktionen gekommen. Cheridwen war davon "hin und weg", Singlemama fand es nicht ganz passend und Steppenhund zu abgedroschen.
Ich schrieb davon, dass ich beim Spielen dahingeschmolzen bin.

Mein Dahinschmelzen hat zugegeben sehr viel mit der Sängerin zu tun. Ich mag die Stimme von U. sehr. Sie hat für mich so das gewisse Etwas in ihrem Klang, was ich nicht mit Worten beschreiben kann.

Wenn ich so einen Song spiele, schließe ich meistens kurz davor die Augen. Ähnlich wie sich ein Schauspieler auf seine Rolle konzentriert, versetze ich mich innerlich in die Stimmung, welche das Stück verbreitet. Und dann beginne ich zu spielen. Bei Ave Maria habe ich ein paar Takte Auftakt, wo ich das Tempo und das Gefühl schon mal vorgeben kann.
Die Finger laufen von selbst. Ich muss absolut keinen bewußten Gedanken darauf richten, sie zu bewegen... so wie ein Schriftsteller beim Schreiben sich nur noch auf den Inhalt konzentriert und nicht mehr darüber nachdenken muss welche Muskeln bewegt werden müssen um die Wörter auf das Papier zu bringen.

Und dann setzt U. ein. Nun beginnt ein Spiel, welches nur sehr schwer mit Worten erklärt werden kann. Ich halte fast durchgehend die Augen geschlossen und konzentriere mich nur auf ihre Stimme. Wie singt sie es, wo legt sie Betonungen hin, wo beschleunigt sie etwas, wo verzögert sie? Ich passe mich dem an. Sie macht auch das Gleiche. Sie orientiert sich genauso an mich. Wir spielen mit uns. Es hat ein klein wenig etwas mit einem Verschmelzen zu tun.


Gleich vorweg. Zwischen U. und mir läuft erotisch absolut nichts ab. Aber dennoch hat dieses Spiel eine Ähnlichkeit damit, wenn man sich mit einem Partner mitten im Liebesspiel befindet... alle seine Sinne komplett geöffnet hat, noch so jede kleine Regung wahrnimmt und darauf reagiert und gleichzeitig bemerkt, wie der andere auf einen selbst eingeht.
Das ist ganz schwer zu beschreiben, besonders wenn man diese Schilderung nicht kitschig werden lassen will.

Es sind genau diese Momente, welche ich beim Spielen so liebe. Da vergesse ich komplett auf meine Umwelt, auf all die guten und weniger angenehmen Dinge im meinem Leben. Nachher tauche ich aus dieser ganz eigenen Welt regelrecht wieder auf.


Das ist nicht immer so intensiv. Manchmal klappt dies fast gar nicht, aber manchmal - besonders wenn meine Emotionen wie zurzeit bei mir ohnehin sehr brach liegen - geht es wie von selbst. Und am Samstag bei U. im Garten bei dem Ave Maria, da war es wieder so.



Es haben sich noch ein paar gefragt, wie dieses Klavierstück wohl auf einer Gitarre klingen mag. Ich nehme die Stücke im Zuge der Vorbereitung zwecks Kontrolle oft auf, weil ich dann meine eigenen Fehler selbst besser höre. Vorhin habe ich den Gitarreteil aufgenommen, es ist nicht komplett fehlerfrei geworden, aber so halbwegs kann man es lassen.

Wer möchte, kann sich die Aufnahme anhören: Ave-Maria1 (mp3, 3,904 KB)
Edit 23h10:
Sorry, aber ich habe vorhin erst selbst bemerkt, dass ich eine falsche Version hineingestellt habe.

Wer es schon heruntergeladen hat, bitte nochmals tun. Bei dieser Version ist der Beginn und das Ende geschnitten und der Bass ist reduziert.

Samstag, 9. Juni 2007

Musikprobe

Heute in einer Woche spiele ich mit meiner Lieblingssängerin U. eine Hochzeit. Dies heißt, dass wir beide in der Kirche während der Trauung für die Musik sorgen werden. Ich mit meiner Gitarre, sie mit ihrer Stimme.

Dieser "Job" ist recht verantwortungsvoll, den bei dieser emotionalen und persönlichen Zeremonie soll die Musik für genau die richtige besinnliche und feierliche Stimmung sorgen. Wenn man hier etwas verkackt, ist die nachfolgende Kritik und Enttäuschung zumeist ziemlich massiv.

Also bin ich heute mit U. zusammengetroffen und wir haben die Stücke bei ihr im Garten innerhalb von einer Stunde durchgeprobt.


Folgende Stücke stehen am Programm:

Beim Einzug der Gäste und des Braupaar spielen wir
"Love is all around" von Wet Wet Wet. Dieser Song ist sehr leicht, sowohl stimmlich als auch auf der Gitarre.


Vor den Fürbitten ist "The Rose" von Bette Midler gewünscht. Hier werde ich den Song als Instrumentalversion beginnen und U. setzt dann mit ihrer Stimme ein. auch keine Schwierigkeit.



In der Mitte möchte das Brautpaar "Ave Maria" in der Version von Bach/Gounod haben. Dieses Stück wird die Herausforderung des Tages. Es ist stimmlich anspruchsvoll und als transponiertes Klavierstück technisch auf der Gitarre ziemlich schwierig zu spielen. Dafür ist es aber wunderschön. Ich bin heute bei der Probe im Garten schon dahingeschmolzen. Wie wird das denn erst in der Kirche werden?



Dann soll ich ein irgendein langsames und feierliches Instrumental spielen. Ich habe mich für "Watermark" von Enya entschieden. Das ist zwar auch ein Klavierstück, aber ich habe eine recht einfache Transkription für die Gitarre gefunden.



Das wichtigste Stück dieser Hochzeit wird "Das Beste " von Silbermond werden. Die Braut wünschte es sich für den unmittelbaren Trauungsakt. Während sie die Ringe tauschen, soll es erklingen.



Am Ende, unmittelbar vor dem Auszug kommt die klassiche Gospelnummer Oh Happy Day. Auf die freue ich mich auch schon. Ich werde hier mitsingen, d.h. ich werde sozusagen als One-Man-Show die Rolle des Chors übernehmen. U. singt dieses Stück nicht, sie schmettert es geradezu. Heute bei der Probe im Garten kam sogar eine Nachbarin herüber, welche hinter dem Hügel gut 500m entfernt mit Gartenarbeiten tätig war, weil ihr dies so gut gefallen hat.


Und während sich die Kirche leert, soll ich noch irgendein instrumentales Gitarrestück spielen. Vielleicht nutze ich die Gunst der Stunde und spiele eine Komposition von mir selbst. Ich weiß es noch nicht.

Carpe Diem

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