Freitag, 23. Juli 2010

Konzertprobe

Nächste Woche werde ich wiedermal im schönen Waldviertel verbringen, wo ich bei einem Gitarrenworkshop dabei sein werde.

An dessen Ende ist - wie jedes Jahr - ein Konzert geplant. Den ersten Teil werden die Schüler spielen, den gesamten zweiten Teil werde ich gemeinsam mit meinen Freunden gestaltet. Wir werden zu gleichen Anteilen von mir selbst geschriebene Songs und gehobenere Stücke aus der Chanson/Pop/Rock - Kategorie (Tracy Chapman, Sinead O'Conner usw.) spielen.

Wir haben das Programm einmal bereits geprobt. Da aber leider unsere Percussionistin nicht dabei war, habe ich am Beginn der Probe einfach ein kleines Mikro auf den Küchentisch gestellt und auf Aufnahme gedrückt und es laufen lassen. Daraus habe ich die Songs extrahiert und per E-Mail nach Wien zu unserer Cajon-Trommlerin versendet. Die Songs sind zwar nicht völlig, aber weitestgehend fehlerfrei und damit kann sie für sich alleine alle Stücke vorerst mal durch spielen. Die finale Probe, wo wir alle gemeinsam das Programm durchspielen, wird ein paar Stunden vor dem Konzert stattfinden.

Einen der Songs habe ich hier im Blog hochgeladen (ich hoffe, jeder sieht unterhalb von diesem Absatz den Player mit dem Start-Button)... es handelt sich um "The Last Day of Our Acquaintance" von Sinéad O'Connor. Es sind zwei Gitarren zu hören. Es beginnt ein Freund von mir die Rhythmusgitarre und ich setze ab der zweiten Strophe mit den Flageolett-Tönen (das sind die glockenartigen Töne) ein.











Ein herzliches Danke noch an Virtualmono, mit dessen Unterstützung ich diesen Player installieren konnte.

Man stelle sich vor...

heute kommt in Österreich das iPad raus...


... und ich gehe gar nicht hin :))

Donnerstag, 22. Juli 2010

Hurra, wir leben noch

Ich kann mich noch gut an die Aufregung erinnern, als 2008 der LHC im Europäischen Kernforschungszentrum Cern in Genf zum ersten Male eingeschaltet wurde. "Wir werden von den schwarzen Löchern verschlungen, die dort erzeugt werden", so die großen Presse-Schlagzeilen. Der Witz bestand darin, dass man damals ja noch keine Teilchen miteinander kollidieren ließ. Man hatte ihn erstmalig eingeschaltet um den Teilchen mal etwas Dampf zu machen und sie so richtig beschleunigen.

Die eigentliche "gefährliche" Aktivität fand erst jetzt vor ein paar Wochen statt. Von der großen Weltöffentlichkeit nicht sehr beachtet, passierte in dem Teilchenbeschleuniger LHC Ende März erstmals das, wofür er eigentlich gebaut wurde. Es wurden Teilchen bei Fast-Lichtgeschwindigkeit aufeinander geschossen und das Ergebnis der Kollisionen wurde aufgezeichnet... siehe hier.
Das Ergebnis 3 Monate später: siehe da... wir alle leben noch. Und die Menschen, die Ende März noch lebten aber heute tot sind, wurden nicht von einem schwarzen Loch verschlungen sondern sind auf herkömmliche Art und Weise abgekratzt gestorben.


Die Forscher müssen sich damals angesichts der medialen Aufregung köstlich amüsiert haben. Und wir haben wieder ein Beispiel mehr für die Macht der Medien über die Emotionen der Massen und sind diesbezüglich auch um eine Erfahrung reicher geworden. Lernen wir auch daraus? Nein, wohl kaum.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Microsoft vs Apple

Gestern war ich in der Duisburger Fußgängerzone und habe etwas im Saturn herum gestöbert. Da meine PCs Zuhause schon ziemlich veraltert sind, habe ich mich bei dieser Gelegenheit über den derzeitigen Stand und Preis der Hardware informiert.

Ich richtete meine Aufmerksamkeit auf die neuen Touch-Screen Pc's. Diese bestehen nur aus einem Bildschirm. Der PC ist nicht in einem eigenen Gehäuse sondern in der Rückwand des Monitors integriert. Angeblich sollen diese Geräte sehr leise sein... was ideal für mein Studio wäre. Als ich dies dem dortigen Verkäufer schilderte, richtete er meine Aufmerksamkeit auf ein ganz anderes Gerät... und zwar auf einen Apple iMac Mb950d. Dieser besteht auch nur aus einem Bildschirm und soll völlig geräuschlos arbeiten.

Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Ich habe mich vor vielen Jahren mit den Apple PCs beschäftigt, aber diese für meine Anforderung als nicht ausreichend erachtet und mich dann entschlossen auf der Windows-Schiene zu bleiben.

Ich wollte schon dem Verkäufer die Idee mit dem Apple-PC absagen und zum Windows-PC zurückkehren, aber der recht kompetente Verkäufer (sollte man gar nicht glauben, so etwas gibt es bei Saturn) konnte alle meine Argumente zerstreuen.
  • viel zu teuer? Der Apple-PC kostet nur um 150 Euro mehr... Mehrkosten, die alleine schon in Anbetracht des deutlich besseren Monitors durchaus gerechtfertigt schienen.
  • Ich habe nur Software für Windows? Man kann auf dem Gerät auch Windows installieren.
  • meine externen Geräte laufen nur auf Windows? Denkste, eine kurze Kontrolle ergab, dass es auch für den Mac Treiber gibt
  • Ich will mit dem PC in meinem Studio arbeiten? Apple wird von Studios besonders gerne genutzt... was ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann.
  • Es gibt eine OpenOffice Version für das Mac OS
Da ich nicht leichtgläubig bin, habe ich heute im Internet diesbezüglich herumgesurft und immer noch kein Argument gegen den iMac gefunden... ganz im Gegenteil. Alle Kritiken auf den verschiedensten Seiten waren nur voll des Lobes über das Gerät.

Hmmm... ich gebe zu, dass ich immer mehr ernsthaft über diese Option nachdenke und die Idee weiter sehr genau prüfen werde... was bei einer Investition von über 1000 Euro ja auch sehr empfehlenswert ist*g*


Hat jemand von euch Erfahrungen mit den iMac's? Gibt es Nachteile, die ich jetzt nicht sehe?

Dienstag, 20. Juli 2010

Betteln

Dann und wann kommt es auch in Österreich vor, dass man auf der Straße um Geld oder um eine Zigarette angeschnorrt wird. Aber ich bin noch nie so häufig wie hier in Duisburg angesprochen worden. Es vergeht kaum ein Tag, wo ich nicht einmal oder öfters mit den Worten "hast du vielleicht ein paar Cents" angequatscht werde. Diese Personen haben üblicherweise eines gemeinsam. Man sieht es ihnen sofort an, dass sie eher zu den Außenseitern und Randschichten der Gesellschaft gehören. Ich reagiere darauf einfach nicht.


Heute Mittag vor einem Kaufhaus wurde ich von einer Frau im Alter von Mitte 20 mit Kinderwagen und Kind (vielleicht 3 Jahre) angesprochen. Sie und das Kind waren durchaus gepflegt gekleidet und machten auch so einen recht adretten und hübschen Eindruck. Da ich ihre Worte akustisch nicht verstanden hatte, fragte ich nach. Sie wiederholte und zu meiner Überraschung war es nur der wohl bekannte Standardsatz: "haben sie ein paar Cents für mich?"

Ich wendete mich kopfschüttelnd ab und fragte mich nachher warum sie das tat. Sie sah nicht so aus als hätte sie es nötig und ihrer Aussprache nach ist sie in Deutschland aufgewachsen. Ist diese Bettelei hier üblich und normal? Sind die Leute hier im Ruhrgebiet so sehr verarmt, dass sie sich dazu gezwungen fühlen? Ich hätte stehen bleiben und sie fragen sollen.

Samstag, 17. Juli 2010

Tauerntunnel-Stau

Zur Feier des heutigen 30 km Stau vor dem Tauerntunnel:

Carpe Diem

Nutze (und pflücke) den Tag

derzeit billigste Tankstelle in OÖ

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... und wieder geht es trotz aller Widrigkeiten weiter....
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Oh wie wahr. Erstens...
Oh wie wahr. Erstens beabsichtigte ich nie, hier...
PeZwo - 13. Jan, 19:03
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PeZwo - 13. Jan, 18:57
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