Freitag, 29. Oktober 2010

Niavaranis relevante Fragen

Michael Niavarani stellt seit einiger Zeit diversen B- bis D-Promis seine relevanten Fragen. Da ich jedoch allerhöchstens ein X- oder Y-Promi werde, werde ich von ihm in diesem Leben vermutlich nicht mehr gefragt werden. Ich bin aber so frei und frech, diese in Eigenregie und von ihm ungefragt zu beantworten.

Allgemein

Wie heißen Sie?

Meine virtuelle Identität ist PeZwo.


Wie geht es Ihnen?

Danke, danke. Ausgezeichnet.


Wie spät ist es?

08h25


Wie ist das Wetter?

Es ist bewölkt und kühl.


Wo sind Sie gerade?

Ich liege faul auf meiner Wohnzimmercouch herum.



Beruf

Was sind Sie von Beruf?

Ein Computerfritze, ein SAP-Entwickler.


Haben Sie an Ihrer Karriere gezielt gearbeitet, oder hat die Liebe für Ihre Arbeit zu Ihrer Karriere geführt?

Ich bin zufällig in diese Branche reingestolpert, habe eine Liebe zu ihr entwickelt und dann gezielt daran weiter gearbeitet.


Der ungerechtfertigte Erfolg eines Konkurrenten oder der eigene ungerechtfertigte Misserfolg - was ärgert Sie mehr und warum?

Der eigene Misserfolg. Ganz klar. Für den bin ich selbst verantwortlich.


Wie viel Prozent Ihres Jobs würden Sie auch gerne ausüben, wenn Sie dafür kein Geld bekämen?

50% meines Lebens. Die restlichen 50% meines Lebens würde ich dazu nutzen, irgendwie anders meinen Lebensunterhalt zu verdienen.



Leben

Sind Sie dort, wo Sie immer hinwollten?

Noch nicht ganz. Aber die Richtung, der Weg, das scheint zu stimmen.


Haben Sie noch ein großes Ziel (welches?), oder reicht Ihnen Ihr momentaner Status?

Ich bin gerade dabei, eines meiner ganz großen Ziele zu verwirklichen. Danach gibt es noch so manche Reiseziele, die ich vor mir habe.


Sind Sie eher glücklich oder eher unglücklich?

Glücklich. Und zwar deutlich.


Haben Sie manchmal das Gefühl, Sie müssten sich für Ihr Glück rechtfertigen? (Warum?)

Nein. Es gab auch andere Zeiten und ich habe mir mein jetziges Glück selbst erarbeitet und deswegen auch verdient.


Wenn alles gerade gut läuft in Ihrem Leben, haben sie dann Angst, dass Sie etwas davon verlieren könnten, oder genießen Sie Ihr Glück, egal, was danach kommen mag? Waren Sie schon immer so?

Ich genieße das Glück, egal was später kommen mag. Einer von den wenigen Vorteilen einer weniger glücklichen Zeit besteht in der Gewissheit, solche überstehen zu können.


Wenn Sie etwas wissen, was wenige Menschen wissen und was auf Ihre Bildung hinweist, müssen Sie das dann den Menschen unbedingt mitteilen?

Ich bin ein verkappter Lehrer und arbeite schon lange daran, nicht immer alle Menschen mit meinen Wissen zwanghaft zwangszubeglücken.


Haben Sie jemals in der Schule nicht aufgezeigt, obwohl Sie die Antwort wussten?

Ja. Weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass die Antwort von mir richtig ist.


Haben Sie in der Schule irgendetwas für Ihr Leben gelernt? Was?

Lesen, Schreiben, Rechnen und Englisch. Recht viel mehr dürfte es nicht sein.


Wenn Ihr Leben verfilmt würde, wie wäre der Titel dieses Films und wen wünschen Sie sich in der Hauptrolle?

Der Titel wäre "Mut zur Mittelmäßigkeit" und in der Hauptrolle wünsche ich mir Michael Niavarani*g*.


Was macht Sie trauriger? Träume, die noch immer unerfüllt sind, oder Träume, die vor langer Zeit schon in Erfüllung gegangen sind?

Die unerfüllten Träume. Jene, die ich mir erfüllt habe, machen mich stolz und sind abgehakt.


Wovor haben Sie mehr Angst: Vor dem Vorgang des Sterbens oder vor der Tatsache, dass sie danach tot sind? Warum?

Wenn überhaupt, dann wohl eher vor dem Vorgang. Ich möchte nicht mit irgendeiner Krankheit ewig lange dahin siechen.


Fürchten Sie sich manchmal vor Dingen mehr als notwendig? Hätten Sie gerne ihre Ängste mehr unter Kontrolle?

Die Dinge, vor denen ich mich fürchte, habe ich glücklicherweise unter Kontrolle.



Philosophie

Aus irgendeinem Grund (die gute Fee) müssen Sie sich zwischen diesen beiden Lebensweisen entscheiden: 1) Sie werden steinreich (mehrere Milliarden Euro) und bleiben sterblich. 2) Sie müssen mit 700 Euro im Monat auskommen und werden unsterblich. Wie entscheiden Sie sich und warum?

Ganz klar 1). Ich muss nicht unsterblich sein.


Besitzt der Mensch einen freien Willen? Was führen Sie als Beweis an?

Im Großen und Ganzen ja. Wenn uns gelegentlich etwas lenkt, dann unser Unterbewusstsein und nicht irgendeine diffuse höhere Macht.


Glauben Sie, dass Gott, oder eine andere Instanz, Sie lenkt, oder dass Sie Ihr Schicksal selbst gestalten?

Nein, ich glaube an keine Instanz. Ich glaube an den Zufall und in dem Rahmen, den dieser uns gibt, können wir selbst gestalten.


Haben Sie manchmal davor Angst, dass Sie sich für Ihr Handeln auf Erden irgendwann an einem anderen Ort verantworten müssen?

Nein. Ich muss es nur vor mir selbst verantworten, und zwar 5 Minuten vor dem Sterben.


Ich selbst bin sehr davon beeindruckt, dass der Buddhismus als einzige Weltreligion nicht missioniert. Warum, glauben Sie, ist das so?

Ich weiß es nicht. Aber genau das dürfte der Grund sein, warum mir trotz Religionsverweigerung diese Religion von allen doch noch am nächsten steht.


Ihr Kind hat einen Mord begangen. Sie haben die Möglichkeit, alle Indizien verschwinden zu lassen. Würden sie das tun?

Nein, auf keinen Fall.


Wie kommen wir der Wahrheit näher? Durch Nachdenken oder durch Nachforschen?

Zuerst Nachdenken. Und dann nachforschen, ob das richtig ist, über was wir nachgedacht haben.



Partnerschaft

Um Ihre Beziehung zu retten, würden Sie eher eine Paartherapie oder einen Romantikurlaub auf den Malediven buchen?

Bei ernsthaften Problemen würde ich die Paartherapie nehmen. Ein Maledivenurlaub dient mehr zur Vorbeugung als zur Problemlösung.


Wie groß ist der Unterschied zwischen Ihrem realen Sexualleben und Ihren sexuellen Fantasien? Sehen Sie eine Chance, diesen Abstand zu verkleinern?

Ich habe schon ein paar Mal in meinem Leben festgestellt, dass sich meine Fantasie steigern muss damit sie mithalten kann.*g*


Haben Sie schon einmal während des Sex geweint?

Nein.


Wenn Sie die Gewissheit hätten, mit einer bestimmten Person immer guten, aufregenden, gewagten Sex haben zu können – würden sie dafür auf Ihren Führerschein verzichten und stattdessen immer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren? Wenn nicht – was wäre ein fairer Deal?

Ja, eventuell. Wenn "Sie" dafür ein Auto hat und jederzeit den Chauffeur spielt*g*


Wie leicht fällt es Ihnen, mit einer attraktiven Frau/mit einem attraktiven Mann zu sprechen und sich dabei nicht vorzustellen, wie es mit ihr/ihm im Bett wäre?

Das wird mit steigenden Alter und Erfahrung ein immer kleineres Problem.


Glauben Sie, ist sich Ihr Gesprächspartner dessen bewusst?

Den meisten Frauen schon.



Politik

Halten Sie den Krieg für ein legitimes Mittel, um politische Ziele zu erreichen?
Ich halte Krieg für nicht legitim, aber in ganz wenigen Fällen leider für unvermeidbar.


In wie vielen Jahren wird es die erste österreichische Bundeskanzlerin geben?

Ich glaube nicht, dass ich dies noch erleben werde.


In wie vielen Jahren wird es den ersten österreichischen Bundeskanzler geben, der einen türkischen Nachnamen trägt?

Auch das werde ich nicht mehr erleben.


Wie erklären sie sich die Tatsache, dass es in jeder Gesellschaft einen rechten Rand gibt?

Der Mensch ist eben vielfältig... nicht nur in der Kultur sondern auch in seiner politischen Einstellung.



Zum Abschluss

Wie spät ist es jetzt?

Gesellschaftspolitisch gesehen? Fünf nach zwölf.


Welche Frage war Ihnen unangenehm?

Keine. Ich musste nur bei manchen Fragen etwas länger nachdenken.


Welche Frage möchten Sie mir stellen?

Das ist jetzt natürlich blöde, weil mich Michael Niawarani nicht wirklich interviewt hat. Also reiche ich diese Frage an meine Blogleser weiter.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Helden von morgen

Ich habe letzten Freitag die erste Sendung verpasst. Aber noch bin ich zuhause und so konnte ich mir heute Vormittag die Wiederholung ansehen.

Das erste positive Erlebnis hatte ich nach einer Minute. Arabella Kiesbauer ist nicht mehr dabei. Aber gleich darauf der Dämpfer. Die Schwuchtel (man möge mir den politisch unkorrekten Ausdruck verzeihen) aus der Jury ist auch in der Sendung. Na gut... auch wenn ich seine übertriebene Art nicht besonders mag... seine fachliche Meinung konnte ich immer nachvollziehen und meistens teilte ich sie auch.

Das geänderte Konzept finde ich erfrischend. Gott sei Dank ist das idiotische Friend-Shit-Ticket weg, die freie Auswahl der Songs und Musikstile wirkt auf mich befreiend und die einwöchige Betreuung der Kandidaten durch 2 Stars aus der Szene hat Charme.

Es sind ganz gute Teilnehmer dabei... aber überstrahlt wurden sie alle von einer Person... ihr Auftritt drückte auch bei mir schwer auf die Tränendrüse... oh, Mann... der Song und ihre Performance ging bei mir ungebremst ins Herzilein... schluchz...

Adventschatten

Wir schreiben noch nicht einmal den November. Trotzdem wirft der Advent bereits seine Schatten voraus. Nein, ich meine nicht eventuelle Weihnachtsbeleuchtungen oder einschlägige Kekse beim Hofer (= Aldi*g*). Ich wurde gefragt, ob wir in einer Kirche einen Adventgottesdienst musikalisch begleichen würden.

Anfangs war ich etwas skeptisch. Niemand hatte besondere Lust auf "Heidschi Bumbeidschi" und Co. Aber der Pfarrer erwies sich trotz seiner 70+ Jahre als recht modern. Er war mit moderne Weihnachtssongs wie "Merry Xmas" von John Lennon und "Something about Christmas Time" von Bryan Adams sofort einverstanden. Da doch ein traditioneller Weihnachtssong dabei sein sollte, haben wir "The First Noel" dafür gewählt. Als kleines Zugeständnis für die Messe werden wir das "Ave Maria" von Bach/Gounod spielen. Es hat mich aber sehr gefreut, dass wir zur Kommunion einen meiner eigenen Songs spielen dürfen. Somit werden wir den 4. Adventsonntag in einer Linzer Kirche musikalisch begleiten.


Ich stelle immer bei Proben das Mikrophon einfach auf den Küchentisch, drücke auf den Aufnahmebutton und lasse es laufen... das ist eine gute Rückmeldung für uns selbst. Hier ein Song aus so einer Aufnahme:







Dienstag, 26. Oktober 2010

7 Tage

Das Ende meiner kleinen beruflichen Auszeit nähert sich mit riesigen Schritten. Genau heute in einer Woche habe ich den ersten Arbeitstag bei meinen neuen Dienstgeber.

Wenn ich so zurück denke, dann frage ich mich wirklich: "wo ist die Zeit hingekommen?". Wenn man den Krankenstand wegen meiner Augenoperation dazurechnet, bin ich seit 7 Wochen zuhause... nur unterbrochen durch meine letzte Arbeitswoche, wo ich mich von allen verabschiedet habe.

Langeweile ist in diesem Zeitraum nie aufgekommen. Nach einem Jahr Dauerpendeln zwischen Linz und Duisburg habe ich die Zeit in meinem Heim wirklich genossen. Meine Schwerpunkte lagen in der Renovierung der Küche und des Wohnzimmers sowie der Aufnahme meiner ersten CD. Ersteres war mittlerweile schon absolut notwendig, Zweiteres im Prinzip auch ;)

Meine letzte freie Woche werde ich in erster Linie zum Wiederauffrischen etwas vernachlässigter Kontakte und zum Vorantreiben meiner CD verwenden... denn ich bin mir sicher, dass mich mein neuer Job in den ersten Monaten massiv beanspruchen wird und ich in dieser Zeit kaum zu etwas anderen kommen werde.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Hart, härter, Briggs

Am Wochenende fand in Deutschland der Box-WM Kampf zwischen Vitali Klitschko und dem Amerikaner Shannon Briggs statt. Er endete mit einem so klaren Punktesieges des Ukrainers, dass man dies getrost als Verprügelungsaktion bezeichnen kann. Briggs wurde nach dem Kampf am WC ohnmächtig und darauf hin umgehend auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht.

Seine Liste der Verletzungen ist "beeindruckend"
  1. Bruch des linken Augenhöhlendaches
  2. Nasenbeinbruch
  3. Trommelfell-Riss
  4. Sehnenanriss und Muskelbündel-Riss im Bizeps
Jetzt wird immer klarer, warum Klitschko so überlegen war. Dem Amerikaner ist in der ersten Runde im linken Oberarm eine Sehne gerissen. Aber eine Aufgabe kam für ihn dennoch nicht in Frage. Sein Trainer wollte das Handtuch werfen, aber er verbot es ihm. Briggs wollte über die Distanz kommen... ständig darauf hoffend, dass er vielleicht doch einen Lucky Punch landen kann.

Ich bin mir nicht ganz darüber im Klaren, ob ich Shannon Briggs für seine Haltung bedauern oder bewundern soll.



Der größte Kampf von jedem menschlichen Individuum ist und bleibt der Kampf gegen den inneren Schweinehund, gegen seine eigenen Grenzen... und nichts gibt einem ein besseres Gefühl, als so einen Kampf zu gewinnen. Manche klettern zu diesem Zweck auf über 8000 m hohe Berge und andere laufen 42 km, unmittelbar nachdem sie 3,86 km geschwommen und 180 km Rad gefahren sind. Diese Liste lässt sich problemlos endlos erweitern.

Shannon Briggs wusste, dass er nach dem Sehnenriss so gut wie keine Chance mehr hatte diesen Kampf noch zu gewinnen. Aber er wollte unbedingt über die Distanz kommen um seine kleine Mini-Mini Chance am Leben zu erhalten ... auch um den Preis, dass er von einem der besten Boxer der Welt dafür ganz fürchterliche Prügel einstecken muss.

Ich habe mich entschieden. Ich bewundere ihn.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Oh wie peinlich

sperma-zelle

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PeZwo - 5. Apr, 07:54
Oh wie wahr. Erstens...
Oh wie wahr. Erstens beabsichtigte ich nie, hier...
PeZwo - 13. Jan, 19:03
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PeZwo - 13. Jan, 18:57
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dann geb ich ihnen jetzt...
la-mamma - 13. Jan, 17:46

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