Heute Nacht hat mir jemand etwas gestohlen. Mir fehlt eine Stunde.
Ja, ok. Blöder Scherz. Und außerdem ist die Stunde eh nur geliehen. Ich bekomme sie ja ein einem halben Jahr wieder zurück. Aber ich höre heute im Ö3-Wecker eine Reportage über eine interessante Entwicklung in Russland. Die stellen zwar heute auch auf die Sommerzeit um, aber sie stellen die Uhr im Herbst nicht mehr zurück. Moskau verzichtet auf die Winterzeit. Das war immer schon Lieblingsvariante in diesen ständigen Sommer/Winterzeitdiskussionen. Haben die mein Blog
gelesen*ggg*?
Denn ich verlange diese eine Stunde nicht wieder zurück und hätte nicht das geringste Problem damit, wenn wir uns in diesem einem konkreten Fall mal an Russland ein Beispiel nehmen.
PeZwo - Sonntag, 27. März 2011, 08:13 - Kategorie:
Gedanken
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Nein, ich meine nicht das gestrige Fußballspiel gegen Belgien. Ich meine den Kampf gegen die Atomkatastrophe in Fukushima. Die Strahlenwerte außerhalb steigen massiv an. Wahrscheinlich haben sich die Brennstäbe schon durch den Boden geschmolzen. Dieser Atom-Unfall wird Tschernobyl übertreffen... damals war es "nur" ein kollabierender Reaktor, jetzt sind es mehrere. Außerdem droht eine Zugabe in Form einer Vergiftung durch Plutonium. Ich fürchte nach wie vor, dass der Höhepunkt der Katastrophe erst kommen wird.
Nicht genug, dass vor Europas Haustüre Bürgerkrieg herrscht... der Westen hat sich auch noch in den libyschen Konflikt mit hineinziehen lassen.
Und mit Portugal kracht neben Griechenland und Irland bereits in dem dritten Euro-Land das Finanzsystem zusammen. Mangel an künftigen Kandidaten herrscht nicht.
Vielleicht haben die diversen Hellseher recht und 2012 geht wirklich die Welt unter. Aber nicht in der kolportierten Form. Es wird möglicherweise nur unsere heile Welt sein, die untergeht.
PeZwo - Samstag, 26. März 2011, 06:37 - Kategorie:
serious
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Wenn ich so wie heute von zuhause aus arbeite, läuft bei mir manchmal der Fernseher und hin und wieder, so wie heute, sind Übertragungen aus dem Parlament dabei.
Das Parlament ist die höchste österreichische Instanz. Aber irgendwie bekommt man bei den Direktübertragungen nicht diesen Eindruck. Einer nach dem anderen kommt ans Rednerpult und hat ein paar Minuten Zeit seine Position manchmal mehr, manchmal weniger gut bzw. originell darzulegen und sich von Abgeordneten "seiner" Partei beklatschen zu lassen.
Es ist aber durchaus bekannt, dass es bei der Abstimmung einen sogenannten Klubzwang gibt... d.h. der Obmann eines Parlamentsklubs gibt vor, wie ein Abgeordneter seines Klubs abzustimmen hat. Jetzt fragt man sich unwillkürlich, welchen Sinn die Reden eigentlich haben. Bei einer Liveübertragung könnte man dies noch als politische Positionierung vor dem fernsehschauenden Staatsbürger ansehen. Aber welchen Sinn haben diese Reden bei den vielen, nicht live übertragenen Debatten, wenn ohnehin das Abstimmungsergebnis schon feststeht?
Die Sinnfrage kommt einem auch dann in den Sinn, wenn man sich das Verhalten der Abgeordneten während der Reden ansieht. Viele Plätze sind leer, es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Manche Parlamentarier beschäftigen sich mit Laptops und iPads (ja, Westenthaler hat so ein Gerät!), mit Handys, sie schreiben oder lesen etwas, sie sprechen mit anderen... Aufmerksamkeit sieht anders aus.
Warum jetzt wirklich diese vielen Reden? Will man irgendwelche Abgeordnete von einer anderen Partei überzeugen, politischen Selbstmord zu begehen und gegen den Klubzwang abzustimmen? Oder ist dies eher politische Masturbation?
Für mich hat das Geschehen jedenfalls einen deutlichen Show-Charakter.
PeZwo - Dienstag, 22. März 2011, 11:45 - Kategorie:
Politik
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Heute Nachmittag schaute ich mir die Wiederholung der gestrigen DSDS-Mottoshow an. Dabei fiel mir etwas auf, was wohl gesetzlich korrekt ist... aber dennoch übertrieben und skurril wirkt.
Einer der Teilnehmer, Sebastian, ist erst 16 Jahre alt. DSDS läuft ja nicht erst seit gestern (es ist die 8. Staffel), aber vor ca. 2 Wochen dürfte erstmals jemand vom Jugendschutz zugesehen haben. Er gab dem Amtsschimmel die Sporen, worauf dieser laut aufwieherte und die DSDS-Verantwortlichen auf ein Jugendschutz-Gesetz aufmerksam machte. Nach 22 h darf ein 16-jähriger nichts mehr arbeiten... also weder auf der Bühne stehen noch Interviews geben. Letzteres kostete RTL bereits 15.000 Euro Strafe. Eine Ausnahmegenehmigung wurde verweigert.
Dummerweise zählt jedoch Sebastian zu den Favoriten und ist weit von einem Ausscheiden entfernt. Jetzt ergibt sich die wahrlich skurril anmutende Situation, dass Sebastian ab 22h ins Publikum geht. Dort setzt er sich, 4m vom Bühnenrand entfernt, neben seine Mutter und muss von dort den Rest der Sendung inklusive dem Voting verfolgen.
Jetzt stelle man sich vor, dass Sebastian DSDS gewinnt. Er dürfte weder interviewt werden noch seinen Siegersong nochmals präsentieren. Spätestens da wird so eine Bestimmung zur Farce.
Jaja, ich weiß. Gesetz. Es wird sicher Situationen (Schichtarbeit in Firmen) geben, wo es absolut sinnvoll ist. Aber in diesem konkreten Fall hat der engstirnige Amtsschimmel wohl zu kräftig ausgeschlagen. Da kann man sich nur mehr kopfschüttelnd fragen, ob in Zeiten wie diesen die Deutschen keine andere Sorgen haben?
PeZwo - Sonntag, 20. März 2011, 15:22 - Kategorie:
Filme und Fernsehen
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Zuerst das Erdbeben, über 10.000 Tote... dann die Atomkatastrophe, bei der man immer noch fürchten muss, dass das Schlimmste möglicherweise erst noch kommt... und jetzt Krieg in Libyen. Die internationale Gemeinschaft hat heute begonnen, Gadaffi zu bombardieren. Wiederum sind die Folgen noch unabsehbar.
Irgendwie gerät derzeit die Welt aus den Fugen. Ich wünsche mir, dass ich wiedermal einen fröhlichen und ganz normalen Beitrag schreiben kann.
PeZwo - Samstag, 19. März 2011, 22:01 - Kategorie:
serious
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