Donnerstag, 7. April 2011

Countdown

Wenn alles gut geht...

... dann laufe ich heute in einem Monat genau jetzt um diese Zeit irgendwo in den "Streets of New York" herum...

Sonntag, 3. April 2011

neue Songs

Das ist schon eine komische Sache, das mit der Kreativität. Manchmal geht wochenlang gar nichts weiter und dann fließen neuen Songs aus einem nur so raus.

Wusstest du, dass...

  1. Wenn Du 8 Jahre, 7 Monate und 6 Tage schreien würdest, hättest Du genug Energie produziert um eine Tasse Kaffee zu erwärmen. (Ob sich das lohnt?)
  2. Wenn Du 6 Jahre und 9 Monate furzt, hast Du genug Gas für eine Atombombe. (Das sieht schon besser aus)
  3. Der Orgasmus eines Schweins dauert 30 Minuten. (In meinem nächsten Leben wäre ich gerne ein Schwein)
  4. Wenn Du Deinen Kopf gegen eine Wand schlägst, verbrauchst du 150 Kalorien. (Ich muss immer noch an das Schwein denken)
  5. Ein Kakerlak kann 9 Tage ohne Kopf überleben, bevor sie verhungert. (Die müssen wohl nicht viel denken)
  6. Einige Löwen paaren sich bis zu 50 mal am Tag. (Ich wäre trotzdem lieber ein Schwein - Qualität über Quantität)
  7. Schmetterlinge lecken an Ihren eigenen Füßen. (Das musste mal gesagt werden)
  8. Elefanten sind die einzigen Tiere die nicht springen können. (Ist glaube ich auch besser so)
  9. Der Urin einer Katze phosphoresziert im dunklen. (Wen bezahlt man eigentlich um so etwas zu erforschen?)
  10. Das Auge eines Straußes ist größer als sein Gehirn. (Ich kenne Menschen, bei denen ist das nicht anders)
  11. Seesterne haben kein Gehirn. (Auch solche Typen kenne ich)
  12. Das Seekühe bis zu 1000 Kilo schwer werden können (Solche Typen kenne ich eben so)
  13. Polarbären sind Linkshänder. (Na und??)
  14. Menschen und Delphine sind die einzigen Lebewesen die wegen der Freude Sex haben. (Und das Schwein ???)
  15. dass es unmöglich ist alle deine Zähne mit deiner Zunge zu berühren?
  16. dass wenn du zu fest niest, dass du dir eine Rippe brechen kannst? (ach du Schreck)
  17. wenn du versuchst das Niesen zu unterdrücken, dass ein Blutgefäss im Kopf oder Hals reißen könnte und du sterben würdest? (HILFE)
  18. wenn du versuchst, während des Niesens die Augen offen zu halten, dass sie heraus gedrückt werden können? (Bäääh)
  19. es für Schweine körperlich unmöglich ist in den Himmel hinauf zu sehen? (die Armen)
  20. 50% der Weltbevölkerung nie ein Telefonanruf gemacht oder erhalten haben? (ich gehöre nicht dazu)
  21. Ratten und Pferde sich nicht übergeben können? (ist doch ganz nützlich)
  22. das Tragen eines Kopfhörers von nur einer Stunde die Anzahl Bakterien in deinem Ohr um 700% erhöhen? (iggit, weg vom MP3-Player)
  23. das Feuerzeug vor dem Streichholz erfunden wurde? (Komisch^^)
  24. das Quaken der Ente kein Echo erzeugt und niemand weiß warum? (Ich auch nicht)
  25. weltweit 23% aller Photokopiererschäden von Leuten erzeugt werden, die darauf sitzen um ihren Hintern zu kopieren? (Wer macht denn so was?)
  26. du in deinem ganzen Leben, während dem Schlafen ungefähr 70 Insekten und 10 Spinnen essen wirst? (Mmmm!)
  27. genau wie Fingerabdrücke, Zungenabdrücke einmalig sind? (is doch egal)
  28. über 75% aller Menschen, die dies hier lesen, versuchen werden, ihre Zähne mit der Zunge zu berühren. (Ich habe es versucht)

Freitag, 1. April 2011

Beziehungssachen

Das Handy läutet. Ein alter Freund und Musikerkollege ist dran. Schnell merke ich, er hat kein konkretes Anliegen. Er will mich wieder einmal in ein Gespräch über seine laufende Beziehung verwickeln.

Ok, warum nicht. Ich habe Zeit.



Ich höre zu, auch wenn ich eh schon weiß, was ich alles hören werde... denn ich kenne ihn nur zu gut. Er ist ein liebenswürdiger und liebenswerter Mensch, aber in Beziehungsfragen ist er ein schrecklicher Negativ-Denker... nicht der "Glas ist halbleer" sondern der "Glas ist ganz leer"-Typ.


Er denkt erwartungsgemäß wieder mal darüber nach, seine seit einigen Jahren bestehende Beziehung zu beenden und schildert mir die Gründe dafür.

Es ist nichts Neues dabei. Alles schon etliche Male zuvor von ihm gehört, nur in etwas anderen Worten verpackt.... "wir sind zu unterschiedlich", "sie versteht mich zu wenig", "wir wohnen zu weit auseinander", "keine Beziehungszukunft" bla, bla, bla und usw.


Als ich ihn vor vielen Jahren kennen lernte, war er auch in einer offensichtlich unglücklichen Beziehung. Er wurde nicht müde zu schildern, wie sehr ihm so viele Dinge an seiner damaligen Frau störten. Als ein Jahr später nicht er sondern SIE die Beziehung beendete, erwartete ich in Anbetracht seiner ständigen und vielfältigen Kritik an seiner Beziehung von ihm eine Reaktion der Erleichterung. Aber zu meiner Überraschung kam diese nicht. Ganz im Gegenteil. Er verfiel geradezu. Auch seine Sichtweise über diese Beziehung änderte sich dramatisch. Er fiel ins andere Extrem. Kein Wort der Kritik mehr. Plötzlich idealisierte er seine Frau geradezu.

Die nächsten Jahre verbrachte er als Single... ein Zustand unter dem er permanent litt. Vor 4 Jahren lernte er jedoch seine jetzige Freundin kennen... eine hübsche, umgängliche und intelligente Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und auf die man sich wirklich verlassen kann. Eine Frau fürs Leben halt. Entsprechend vergötterte er sie und sie konnte praktisch nichts falsch machen. Aber nach ungefähr 2 Jahren begann es mir aufzufallen. Wenn er über seine Beziehung sprach, dann wurden ihre anfangs noch so hoch gelobten positiven Seiten kaum mehr erwähnt. Dafür begann die Kritik zu wachsen. Keine dramatischen Sachen. Im Prinzip alles nur Alltäglichkeiten. Es dauerte nicht mehr lange und es klang alles wieder so wie vor vielen Jahren, als er über seine damalige Frau sprach.


Nach einer halben Stunde Telefonat kam die erwartete indirekte Frage. Soll er Schluss machen?

Ich sagte ihm meine ehrliche Meinung: da alleine zu leben für ihn keine Option ist, wird er irgendwann wieder eine neue Beziehung eingehen. Da wird die Gefahr sehr groß sein, dass er wieder in sein schon bekanntes Schema verfallen wird... am Anfang alles zu idealisieren, um später bei seiner ihm eigenen negativen Denkweise unweigerlich wieder ins andere Extrem zu verfallen. Das bedeutet, er würde mit einem anderen Partner nichts gewinnen sondern lediglich die heutigen Probleme A und B gegen die künftigen Probleme C und D tauschen. Er hätte jedoch wieder eine Person verloren, die es wert gewesen wäre.

50 % einer Beziehung ist man immer selbst und ich denke, an diesen 50% sollte man auch arbeiten, bevor man vorschnell das Handtuch wirft (das Beziehungsende läuft ihm nicht davon). Der heilige Gral der Beziehunglehre besteht nicht darin, dass man keine Hürden und Schwierigkeiten hat... sondern, dass man diese jene mit seinem Partner gemeinsam meistert.


Ich weiß nicht, ob meine Botschaft bei ihm angekommen ist. Er ist ein erwachsener Mensch, es ist sein Leben und er muss mit seinen Entscheidungen leben und klar kommen. Sollte er sich doch gegen seine Beziehung entscheiden, braucht er sich danach jedenfalls bei mir nicht ausheulen.

Donnerstag, 31. März 2011

unappetitlich

In Japan geht es um Strahlenmesswerte und Ausweitung von Sperrzonen. In Ö3 diskutiert man schon den ganzen Morgen darum, ob ein Mann im Stehen oder im Sitzen pinkeln soll.

Heute habe ich zum ersten Mal den Ö3-Wecker abgedreht.

Montag, 28. März 2011

Dances with wolves

Das Jahr 1990, in dem dieser Film herauskam, gehörte zu der "dunklen" Zeit in meinem Leben. Als "der mit dem Wolf tanzt" in unseren Kinos gespielt wurde, nahm ich ihn nicht wahr. Erst bei der Oscar-Verleihung wurde ich auf ihn aufmerksam.

Eigentlich war dies ein Glück, denn anfangs wurde in den Kinos ohnehin nur der sogenannte kurze "Director's Cut" gezeigt (das Filmstudio hatte Angst, dass die Überlänge von 4 Stunden nicht akzeptiert werden würde und kürzte den Film auf 3 Stunden). Ein Jahr, nachdem "der mit dem Wolf tanzt" 7 Oscars gewonnen hatte, kam der Streifen nochmals in die Kinos... aber dieses Mal in der vollen Länge. Dieses Mal ließ ich ihn mir nicht entgehen.

Es ist ganz schwer für mich zu schildern, welchen unglaublichen Eindruck dieser Film damals auf mich machte. Ich vergaß Zeit und Raum, die 4 Stunden Laufzeit vergingen wie im Fluge. Ich ging völlig in der Handlung auf... ich wurde im Prinzip zu einem Teil des Filmes. Diese unglaublichen Bilder der endlos weiten amerikanischen Prärie, die Story von dem Soldaten der bei den Indianern sowohl zu sich selbst als auch seine Liebe fand, die Harmonie der Indianergemeinschaft im Kontrast zu dem Verhalten der weißen Soldaten... all das traf mein damaliges Seelenleben direkt ins Schwarze. Nach dem Film benötige ich mehrere Stunden, um emotional wieder in die Wirklichkeit zurück zu finden. Seit diesem Tag gehört "der mit dem Wolf tanzt" für mich zu den wenigen ganz, ganz besonderen Filmen.

Letztes Wochenende sah ich ihn mir nach langer Zeit zu Hause auf Blue-Ray an. Auch wenn mein heutiges Leben mit dem damaligen Leben nichts mehr gemeinsam hat, hat der Film für mich nichts von seiner Emotionalität verloren. Er schafft es immer noch, mich 4 Stunden lang zu fesseln.


Schön war's, ihn wieder zu sehen.

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