Sonntag, 23. Oktober 2005

m.ü.d.e.

Ich freue mich über meinen neuen Job, ich bin glücklich dass ich ihn habe. Ich weiß genau, dass ich das, was ich mache, auch machen möchte.

Aber nichts desto trotz könnte ich zur Zeit nur schlafen, schlafen und nochmals schlafen. Ich komme am Abend heim, kommunziere kurz mit meiner Umwelt, setze mich vor dem Fernseher oder Computer, beginne zu gähnen und schlafe ein. Keine Energie für irgendetwas anderes. Nicht einmal zum Gitarrespielen. Und das heißt bei mir wirklich etwas.

Offensichtlich habe ich derzeit so etwas wie einen geistigen Muskelkater und muß mich wieder an das Arbeiten gewöhnen. Ich war jetzt doch einige Monate zuhause und da läßt man halt nach.
Und/Oder es hat mit der Jahreszeit, mit dem schwindenden Sommer zu tun.

Ich werde jetzt einen Versuch machen, meine Trägheit zu überwinden und mich jetzt am Sonntag vormittag bei Nebel und leichten Regen auf das Rad schwingen und meinen Körper wieder auf Touren bringen.

Sonntag, 16. Oktober 2005

erste Schritte

Ursprünglich sollte ich in der neuen Firma erst am 1.11. anfangen. Aber mich ereilte der Ruf schon viel früher. Letztes Wochenende bekam ich am Freitag den Anruf, ob ich eventuell schon früher anfangen könnte. Es brennt bei ein paar Kunden schon der Hut. Da ich von der alten Firma dienstfrei gestellt bin, war dies für mich möglich.
Am nächsten Tag meldete sich der Projektleiter, um abzuklären, ob ich technisch in der Lage bin, die Aufgabenstellung zu erfüllen. Am Sonntag bekam ich per Mail die Spezifikation zugesendet und am Montag saß ich beim Kunden und begann zu arbeiten.
Somit pendle ich derzeit nach St. Pölten. D.h. die nächsten 3 Wochen ca. 100 km täglich hin und am Abend das Gleiche wieder zurück. Das ist natürlich ein perfekter Einstieg, wenn man gleich zu Beginn seine Flexibilität und Einsatzwillen beweisen und bei dieser Gelegenheit auch ein klein wenig als "Retter" auftreten kann.

Am Freitag war ich zum ersten Mal in den Büroräumen meines neuen Dienstgebers. Ich bekam meine erste Schulungen über die internen Organisations- und Abrechnungsmodalitäten, fasste mein Handy aus, mir wurden die Schlüssel ausgehändigt und ich lernte einen Teil meiner neuen Kollegen kennen. Morgen fahre ich nach Wien und werde bei meiner alten Firma alles abschließen (Handy und Laptop zurückgeben) und die finanziellen Dinge finalisieren. Danach werde ich bei einem anderen Projekt meiner Firma in Wien vorbeifahren. Dort ist auch ein Bedarf und wir werden kären, ob ich dies übernehmen kann.

Jetzt geht es so richtig los. Prinzipiell OK, deswegen wurde ich ja aufgenommen. Aber ich gestehe: es ist im Moment auch ziemlich anstrengend.

Sonntag, 9. Oktober 2005

Ingenieure begreifen

Ingeneure begreifen 1.Akt

Zwei Ingenieurstudenten schlendern über den Campus. Da sagt der eine:
"Woher hast du so ein tolles Fahrrad?"
Darauf der andere: "Als ich gestern ganz in Gedanken versunken spazieren
ging, fuhr ein hübsches Mädchen mit diesem Fahrrad.
Als sie mich sah, warf sie das Rad zur Seite, riss sich die Kleider vom
Leib und schrie: "Nimm dir was du willst!".
Der erste Student nickte zustimmend: "Gute Wahl, die Kleider hätten
vermutlich nicht gepasst!"



Ingenieure begreifen 2.Akt

Der Optimist: "Das Glas ist halb voll"
Der Pessimist: "Das Glas ist halb leer"
Der Ingenieur: "Das Glas ist doppelt so groß, wie es sein müsste"



Ingenieure begreifen 3.Akt

Ein Pfarrer, ein Arzt und ein Ingenieur warteten eines Morgens auf eine
besonders langsame Gruppe von Golfern.
Der Ingenieur ziemlich sauer: "Was ist mit denen? Wir müssen hier seit 15
Minuten warten!". Der Arzt zustimmend: "Ich weiß nicht, aber ich habe noch nie so ein Unvermögen gesehen." Der Pfarrer sagte: "Hey, da kommt der Platzwart. Laßt uns mit ihm reden." (dramatische Pause) "Hei Georg, was ist eigentlich mit dieser Gruppe da vor uns? Die sind ziemlich langsam, oder?"
Der Platzwart antwortete: "Ah ja, das ist die Gruppe der blinden Feuerwehrmänner. Sie verloren ihr Augenlicht letztes Jahr als sie den Brand im Clubhaus löschten. Wir lassen sie immer kostenlos spielen." Die drei wurden ganz still.

Dann sagte der Pfarrer: "Das ist traurig. Ich glaube ich werde heute Abend
ein Gebet für sie sprechen."

Der Arzt: "Gute Idee. Ich werde mich mal mit meinem Kumpel dem Augenarzt in Verbindung setzen. Vielleicht kann der irgendwas machen."

Der Ingenieur: "Warum spielen die Jungs nicht nachts???"



Ingenieure begreifen 4.Akt

Drei Ingenieurstudenten stehen zusammen und diskutieren die möglichen
Entwickler des menschlichen Körpers.
Der eine sagt: "Das war ein Maschinenbauer. Schaut euch nur mal all die
Gelenke an."
Darauf der Zweite: "Nein, es war ein Elektroingenieur. Das Nervensystem hat
tausende elektrischer Verbindungen."
Der dritte: "In Wirklichkeit war es ein Bauingenieur. Wer sonst würde eine
Abwasserleitung mitten durch ein Vergnügungszentrum leiten?"



Ingenieure begreifen 5.Akt

Normale Menschen denken, was nicht kaputt ist, wird auch nicht repariert.
Ingenieure denken, wenn es noch nicht kaputt ist, dann hat es zu wenige
Möglichkeiten.



Ingenieure begreifen 6.Akt

Ein Architekt, ein Künstler und ein Ingenieur unterhalten sich darüber, ob
es besser ist, eine Frau oder eine Geliebte zu haben.
Der Architekt erzählt, dass er die Zeit mit seiner Frau genießt, während sie
eine solide Grundlage für eine dauerhafte Beziehung schaffen. Der Künstler
sagt, er mag lieber eine Geliebte auf Grund der Leidenschaft und der
Geheimnisse.
Der Ingenieur meint: "Ich mag beide."
"Beide???"
"Ja, wenn du eine Frau und eine Geliebte hast, meinen beide, du verbringst
deine Zeit mit der anderen. So hast du Zeit, ins Labor zu gehen und dort
zu arbeiten."



Ingenieure begreifen 7.Akt

Als ein Ingenieur eines Tages die Strasse überquerte, wurde er von einem
Frosch angesprochen: "Wenn du mich küsst, werde ich eine
wunderschöne Prinzessin." Er beugte sich runter, hob den Frosch auf und
steckte ihn in die Tasche. Der Frosch sprach erneut zu ihm: "Wenn du mich
küsst und mich zur Prinzessin machst, bleibe ich eine Woche bei dir."
Der Ingenieur nahm ihn aus der Tasche, lächelte ihn an und steckte ihn
wieder zurück.
Da schrie der Frosch: "Wenn du mich küsst und zur Prinzessin machst, bleibe
ich bei dir und mache was du willst!"
Wieder nahm er den Frosch heraus, lächelte ihn an und steckte ihn wieder zurück.
Da fragte der Frosch schließlich: "Was ist los? Ich habe dir gesagt, ich sei
eine schöne Prinzessin, ich bleibe für eine Woche bei dir und mache was du
willst. Warum küsst du mich nicht?"
Darauf der Ingenieur: "Schau, ich bin Ingenieur. Ich habe keine Zeit für
eine Freundin. Aber ein sprechender Frosch ... das ist cool!"

Samstag, 8. Oktober 2005

Einigkeit und Zuschlag

Leider entwickelte sich die Situation in meiner Firma in den letzten Monaten weiter in eine Richtung, welche für mich immer problematischer wurde. Die für mich möglichen Projekte entfernten sich immer weiter von mir in Richtung Süd-Ost-Europa (Bulgarien, Rumänien). Da ich aus verschiedenen Gründen dort nicht hinwollte bzw. hinkonnte, begab ich mich im Sommer auf Jobsuche.

Zu meiner Freude stellte ich fest, dass ich mit meinen Kenntnissen, Fähigkeiten und Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt durchaus gefragt bin. Jetzt 6 Wochen nach Beginn der Suche wurde ich mit meinem künftigen Dienstgeber einig. In Zukunft werde ich mich großteils zwischen Linz und Wien bewegen, vielleicht auch ab und zu auch in den Nachbarländern von Österreich.

Prinzipiell bin ich recht froh über diesen Schritt und freue mich auf meine neuen Aufgaben. Allerdings heißt es jetzt auch wieder sich neu zu bewähren. Ich muß mir wieder "meinen" Platz in der neuen Firma suchen, erkämpfen, erarbeiten. Es gilt jetzt mir meinen Status, den ich bei den alten Kunden schon gehabt habe, wieder neu zu schaffen.
Mein Umfeld sagt mir, dass ich mir da keine Sorgen machen soll. Mein logischer Verstand sagt mir auch, dass es absolut keinen Grund gibt, warum dies nicht funktionieren soll. Aber eine gewisse emotionale Anspannung (keine Angst!) kann ich dennoch nicht verleugnen.
Vielleicht auch gut so. So ein klein wenig Unzulänglichkeitsgefühl bewahrt eine gewisse Demut und verhindert, dass man sich zu gut vorkommt.

P.S. es läuft gerade im ORF einer meiner absoluten Lieblings-Herz-Schmerz-Filme: "Schlaflos in Seattle" mit Meg Ryan, einer jener "Ach-Seufz" Schauspielerinnen, welche ich ganz sicher nicht von der Bettkante stoßen würde...

Nachtrag:
Das Ende des Filmes ist so wunderschön kitschig, ach...

Mittwoch, 5. Oktober 2005

EAV-Konzert

Es war das erwartete Gag- und Hitfeuerwerk. Es wurde keiner der großen Hits vergessen. Von "Go, Karli, Go" über dem "Märchenprinz" bis zum "Ding-Dong" wurden alle Nummern zumindest angespielt. Der Saal hat gelacht, mitgeklatscht und gesungen.

Von den vielen Gags mit dem typischen EAV-Wortwitz möchte ich stellvertretend für alle diese einen hier wiedergeben:
"Die Esoteriker fragen sich: gibt es ein Leben nach dem Tod. Wir fragen uns: gibt es eines vorher???"

Und DIE EAV-Hymne schlechthin wurde als allerletzte Nummer gemeinsam mit dem Publikum gesungen:

Ich wach auf am Nachmittag, der Sodbrand ist enorm
Ja gestern war ich wieder gut in Form.
Im Gaumen sitzt der Beelzebub, das Aug ist dunkelrot
die Hypophyse spielt das Lied vom Tod
Während ich mich übergeb, schwör ich mir ferngesteuert
sofern den Tag ich überleb es wird nie mehr gefeiert.
Weil Morgen, ja Morgen fang ich ein neues Leben an
und wenn net morgen dann übermorgen oder zumindest irgendwann
fang I a neues Leben an"


P.S. ich glaube ich habe noch nie 3 Beträge an einem Tag geschrieben. Was tut man nicht alles gegen die Langeweile, wenn man aus Krankheitsgründen im Bett liegt.

von Jahreszeiten und Lidl

Frage an die Blog-gemeinde: welchen Tag schreiben wir heute?

Nun gut, um den Beitrag möglichst bald fertig zu stellen gebe ich mir die Antwort schnell selbst: wir haben den 5. Oktober. Gerade vor kurzem hat der Herbst begonnen. Nun beginnen die schon verfärbten Blätter sich von den Bäumen zu lösen und die Herbstwinde werden auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Der Winter ist noch weit weg.

Soweit so gut.

Jeder Mensch hat Rituale. Viele haben auch eine Symbolik, an welchen Dingen sie Veränderungen erkennen. Es soll Personen geben, welche im Radio den Ö3-Wecker brauchen, damit für sie der Tag beginnt. Die sich beginnenden färbenden Blätter und der nahende Herbst ist auch so ein typisches Beispiel.

Auch PeZwo hat solche Synonyme. Z.B. auf die Frage, wann für ihn die vorweihnatliche Zeit beginnt, pflegt er darauf mit "wenn es beim Hofer/Aldi die ersten Weihnachtsutensilien zum Kaufen gibt" zu antworten. Aber nun ist dieser Satz irgendwie in Frage gestellt.

Ich war vorhin beim Lidl einkaufen und konnte es nicht fassen. Da gibt es doch glatt am 5. Oktober - 2,5 Monate VOR Weihnachten - den ersten Christbaumschmuck zu kaufen.

Wie soll ich es bloß anstellen, dass ich mich ab heute vorweihnachtlich fühle????

Vielosofisches

Ein traditioneller Strukturalist der strengen Derwischschule wanderte eines Tages am Ufer eines Flusses entlang. Er war vertieft in Gedanken über strukturelle und personelle Probleme, zu der es in der Gemeinschaft, der er angehörte, gekommen war. Er stellte den Glauben an die Struktur mit dem Suchen sach der letzten Wahrheit auf dieselbe Stufe.
Plötzlich hörte er den Derwischruf, allerdings anders strukturiert, als er ihn kannte. Statt Ya Hu hörte er U Ya Ha.
Als traditioneller Kenner dieser Pflichtübung hatte er diesen unglückseligen Menschen zu korrigieren, da dieser vielleicht nicht richtig angeleitet worden war. Er mietete ein Boot, um auf die Flußinsel zu gelangen. Dort fand er nach einigem Suchen einen Mann im Derwischgewand gekleidet und sagte zu ihm: "Mein Freund, Du sprichst die Worte falsch." Und er zeigte ihm, die strukturierte Wortfolge richtig zu intonieren.
Danach stieg er in sein Boot, voller Zufriedenheit, hatte er doch vernommen, daß der Mensch, der diese heilige Formel korrekt wiedergibt, sogar auf dem Wasser wandeln kann. Er selbst hatte es noch nie gesehen, hoffte jedoch noch immer, es zuwege zu bringen.
Eine Zeitland hörte er nichts mehr, aber dann ein eher gestammeltes "U Ya Hu". Der Strukturalist fühlte sich betroffen von der Uneinsichtigkeit der Menschheit und von der Starrheit der Modelle, nach denen sogar Gesinnungsbrüder lebten. Doch plötzlich hörte er Schritte auf dem Wasser - der ANDERE wandelte auf dem Wasser, erreichte ihn außer Atem und fragte ihn: "Du hast mir gesagt, was ich falsch mache. Ich hatte Schwierigkeiten, es zu behalten. Wie muß ich den Ruf richtig strukturieren in der Wort- und Tonfolge?".

Carpe Diem

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die Katze TWODAY
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PeZwo - 5. Apr, 07:54
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PeZwo - 13. Jan, 19:03
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PeZwo - 13. Jan, 18:57
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