Bei dem Projekt, an welchem ich gerade arbeite, geht es darum, dass wir in ein EDV-System Daten von einem anderen EDV-System einspielen. Diese Daten können nur selten 1:1 übernommen werden. Meistens müssen sie angepasst werden, damit sie in dem neuen System betriebswirtschaftlich identisch angelegt sind.
Dies wird mittels Umsetzregeln realisiert... z.b. die bisherige Einkäufergruppe MAYR wird nun zur Gruppe 202, die Materialklasse FERT zur Klasse 020202 usw. Diese Umsetzregeln werden von den Anwendern geliefert... d.h. wir sind von diesen abhängig um unsere Arbeit zeitgerecht fortsetzen zu können. Da die Anwender ziemlich unter Druck stehen kann es schon passieren, dass wir auf solche Definitionen schon dringend warten.
Dies bedingte vorhin folgende Situation: mein Arbeitskollege betritt mit einem strahlenden Lächeln den Raum und verkündet voll Freude lautstark: "Eine gute Nachricht! Ich habe endlich die Regel bekommen!"
Meine Antwort: "Ja, wirklich? Und ich war mir immer so sicher dass du ein Mann bist..."
(Anm. d. Red.: wenn eine Frau ihre Tage bekommt, dann wird dies in Österreich mit den Worten "ich habe meine Regel bekommen" ausgedrückt. Ich weiß nicht ob in Deutschland oder der Schweiz der Begriff Regel dafür auch gebräuchlich ist.)
PeZwo - Dienstag, 30. Juni 2009, 13:48 - Kategorie: Job 1376 mal gelesen
Es war lange Zeit spannend... wird es das Fest trotz der extremen Regenfälle heuer auch geben oder nicht? Es klappte doch und ich begab mich am Freitag auf die Donauinsel. Da meine Begleitung kurzfristig schlapp gemacht hat ausgefallen ist, machte ich mich alleine auf dem Weg.
Das Wetter war gut, kein Regen und es war auch nicht besonders kalt. Die Veranstalter hatten auf dem Gelände massenhaft Riesensägespäne verteilt, so dass es trotz den von den massiven Regenfällen der letzten Tage durchtränkten Boden zu keiner Schlammschlacht kam.
Um 22h waren die US-Acoustic-Rocker Daughtry angekündigt. Da die Band definitiv geil ist, fand ich mich um 22h guter Dinge und mit Vorfreude bei der Ö3-Bühne ein und kämpfte mich durch die Zuschauermassen nach vorne.
Da stand ich nun, eingekreist von kreischenden Zahnspangen-Teenagern und eingehüllt in einer Clerasil-Wolke. Das Gedränge war mörderisch, aber Daughtry war es definitv wert.
Da ich mir mittlerweile einen Platz ganz vorne an der Bühne erkämpft hatte, blieb ich gleich dort und sah mir die britische Rockband Razorlight auch noch an.
Am Samstag ging ich mit Cheri hin, die sich an diesem Abend in Form des von ihr getragenen T-Shirts outete:
Der zweite Tag war musikalisch weniger spektakulär. Wir starteten mit einem Besuch in der Cocktailbar beim Eingang des Festes, lauschten eine Zeitlang Morton und Chi Coltrane und begaben uns am Ende in die Wiener Innenstadt, um nach Mitternacht müde heimzukehren.
Jetzt regnet es. Ich glaube, den dritten Tag schenke ich mir.
Mittlerweile gibt es ja die Version 3.1 der kostenlosen Konkurrenz von dem Microsoft'schen Office-Paket. Da mir hier auf meinem Firmen-Laptop ACCESS fehlt, war dies ein guter Anlass das OpenOffice mal auszuprobieren.
Ich habe 4 EXCEL-Tabellen zu je 50.000 Zeilen, die ich auswerten wollte. Da EXCEL nur 65535 Zeilen verkraftet, war es logisch dafür eine Datenbank und SQL zu verwenden. Das Ergebnis war ernüchternd. Der Modul BASE kann mit ACESSS nicht mithalten. Der Import der EXCEL-Zeilen in eine Datenbanktabelle war schon nicht so einfach, aber ich schaffte es und importierte 4 EXCEL-Files in 4 Tabellen. Dann wollte ich diese 4 Tabellen zu einer vereinen. Leider spießte es sich schon wieder.
Da versuchte ich einen anderen Weg. Ich probierte, die Datenbanktabellen direkt mittels SQL-Befehle zu verändern. Nach etlichen Versuchen fand ich einen Weg dies zu tun und konnte den Tabellen-Merge durchführen. Danach war ich in der Lage das Datengut auszuwerten. Die dadurch entstandene Liste wollte ich in EXCEL wieder zurückführen. Fehlanzeige. Copy&Paste funktionierte nicht. Bis jetzt habe ich für diesen Schritt noch keinen gangbaren Weg gefunden.
Mir kommt das Datenbank-Modul BASE des Open Office noch nicht sehr ausgereift vor. Tätigkeiten, wo man bei ACCESS nur wenige Handgriffe braucht, sind hier nicht sehr intuitiv und etwas umständlich durchzuführen. Ich habe mich schon früher gefragt, warum das Opensource-Office trotz Kostenfreiheit bei den Firmen eine eher untergeordnete Rolle spielt. Ich fürchte, ich habe die Antwort gefunden. Die Software ist einfach noch zu wenig ausgereift und die Kostenersparnis wiegen die Mängel nicht auf. Vielleicht (hoffentlich!) ändert sich dies mal, aber ich fürchte dass in den nächsten Jahren eine Trendwende eher nicht zum Erwarten sein wird.
PeZwo - Donnerstag, 25. Juni 2009, 09:56 - Kategorie: Job 1192 mal gelesen
Gestern war ich wieder in Steyrermühl. Die Finnin, mit der ich dort zusammenarbeite, kam - von Helsinki aus anreisend - zu Mittag an und war in Anbetracht der Wetterprognosen ganz frustriert: "da fliege ich im Hochsommer in den Süden nach Mitteleuropa, packe noch den Bikini ein, freue mich schon auf ein Bad im Traunsee nach der Arbeit ... und dann erlebt man nur Regen, Regen und nochmals Regen."
Tja, so kann es einem gehen...
PeZwo - Dienstag, 23. Juni 2009, 08:38 - Kategorie: Job 766 mal gelesen