Ich schaue hier im Hotel eine recht ausführliche mehrminütige Sendung über Ritchie "Mörtel" Lugner, seine Opernballgäste, seine Schwierigkeiten mit der aktuelle Loverin und seine Patchwork-Familie. Seit wann kann man in Berlin ATV empfangen?
Oh, nein!!!! Das ist ja gar nicht der ATV. Ich schaue gerade ARD! Na so was.
PeZwo - Mittwoch, 10. Februar 2010, 17:42 - Kategorie:
Filme und Fernsehen
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Gestern abend habe ich trotz der Kälte doch etwas unternommen.
Zuerst fuhr ich mit der U-Bahn gegen 19h zum Potsdamer Platz. Auffällig waren die Gruppen, die am Bahnhof beim Alexanderplatz herumstanden... Springerstiefel, schwarze Lederkleidung, Hunde an der Leine, Tätowierungen... beim Vorbeigehen dachte ich mir, dass ich bei meiner Rückkehr in der Nacht diesen Typen lieber nicht begegnen möchte.
Am Potsdamer Platz besorgte ich mir zuerst das Kinoticket und begab mich anschließend in ein daneben gelegenes Restaurant, wo ich mir ein Steak mit Känguruh-Fleisch gönnte.
Anschließend sah ich nochmals Avatar in 3D, aber diesmal auf der riesigen Leinwand des IMAX. Ich kann gut verstehen, dass so manche Besucher des Filmes nachher angegeben haben, nach dem Film schwer wieder in die Wirklichkeit zurück zu finden. Die Bilder dieses fernen Planeten wirken in dieser Größe fast schon hypnotisch. Man versinkt regelrecht in diese Welt.
Den 1. Teil von Avatar genoß ich wiederum, den 2. Teil mit der Schlacht empfand ich diesmal nicht so störend wie beim ersten Mal. Da ich die Handlung schon kannte, achtete ich diesmal mehr auf Details und mir fielen so manche Dinge auf, die ich beim ersten Mal gar nicht beachtet hatte.
Der Film war nach Mitternacht zu Ende und ich fuhr mit der U-Bahn wieder zurück. Die Springerstiefel-Typen blieben mir Gott sei Dank erspart, der besoffene Obdachlose sprach zwar ständig mit sich selbst aber ansonst verhielt er sich ruhig. Somit kam ich nach 1h früh wieder gut im Hotel an.
PeZwo - Mittwoch, 10. Februar 2010, 08:55 - Kategorie:
Urlaub und Reisen
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Berlin kommt mir derzeit vor wie ein Eiskasten, als hätte man ein überdimensionalen Gefrierschrank über die Stadt gestülpt. Es ist kalt, saukalt... Eine so richtig unangenehme Kälte, bei der man das Gefühl hat dass sie einem bis in die Knochen kriecht.
Die Fortbewegung ist nicht so einfach. Die Straßen und die vielbegangenen Fußgängerwege sind eisfrei, aber der Rand bzw. die Parks sind von einer dichten Eisdecke bedeckt, die - wenn man Glück hat - mit etwas Sand oder Schotter bestreut worden sind. Ich überquerte gestern auf dem Heimweg ins Hotel den Alexanderplatz und hätte in diesem Moment am liebsten meine Eislaufschuhe bei mir gehabt.
Dummerweise ist lt. Wetterbericht für dieser Woche auch keine Änderung der Wetterlage in Sicht. Ich sehe das schon kommen... viel werde ich hier nicht unternehmen. Ein Besuch im nahe liegenden DDR-Museum oder den Film Avatar in dem riesigen IMAX 3D Kino am Potsdamer Platz ist zwar möglich, aber ansonsten werde ich meine Abende diesmal vorwiegend in meinem angenehm geheizten Hotelzimmer verbringen.
PeZwo - Dienstag, 9. Februar 2010, 08:30 - Kategorie:
Urlaub und Reisen
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Nein, ich meine nicht das berühmte Buch von Alfred Döblin... ich meine den Ort, wo ich mich gerade befinde.
Ich befinde mich diese Woche zwecks Weiterbildung in der deutschen Hauptstadt und mein Hotel befindet sich direkt neben dem Alexanderplatz. Die Autofahrt nach Berlin war zu meiner Freude sehr problemlos und dauerte exakt 6 Stunden. Nach meiner Ankunft begab ich mich zum Alexanderplatz um noch etwas zu essen. Normalerweise bin ich recht sparsam, aber heute gönnte ich mir ein Essen in einem Steakhouse um 23 Euro.
Danach ging ich wieder ins Hotel zurück, schaute etwas fernsehen und schlief recht rasch ein. Dummerweise erwachte ich knapp nach Mitternacht wieder und bin seit dem putzmunter.
So schaue ich im ARD die Super Bowl und konnte in der Pause den Auftritt der Who live miterleben. Leider waren das Bild und der Ton zeitverschoben, aber das tat der Musik keinen Abbruch.
Ich bin froh, dass der Kurs morgen heute erst um 10h beginnt. Damit ist die Chance, dass trotz einer verkürzten Nacht ich trotzdem einigermaßen ausgeschlafen hinkommen werde, immer noch gegeben.
PeZwo - Montag, 8. Februar 2010, 02:10 - Kategorie:
Urlaub und Reisen
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Unglaublich. Schon so lange.
PeZwo - Samstag, 6. Februar 2010, 16:52 - Kategorie:
Around the Blog
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Es gab letzte Woche einen Club 2 zum 10-jährigen Jubiläum der Angelobung von Blau-Schwarz. Da ich zu dieser Zeit in Deutschland war, habe ich ihn mir erst heute über die ORF TvThek angesehen.
Negativ-Emotion pur. Klar war die Schwarz-Blaue Regierung nicht das Optimum so wie so viele anderen Regierungen vor und nach ihr auch. Aber diese geballte Dramatisierung dieser Zeit, die da teilweise immer noch stattfindet, empfinde ich als überzogen und kontraproduktiv. Die Angriffe, die da Grasser/Scheibner teilweise entgegen geschleudert wurden, waren unverhältnismäßig, subjektiv und teilweise auch dumm... an vorderster Front Hubsi Kramer. Das war unprofessionell, was da geboten wurde.
Man kann über Grasser sagen was man will, man kann ihn mögen bzw. zustimmen oder auch nicht, aber in der Diskussion ist er gut. Er blieb immer ruhig und sachlich. Es war ein leichtes Spiel für ihn, diese großteils undifferenzierten Angriffe problemlos zu parieren.
Auch Scheibner hatte ein paar gute Momente, aber am meisten hat mir Van Staa gefallen. Was er sagte hatte Hand und Fuß und war auch differenziert.
Diese teilweise schon hysterischen Tiraden des rot/linken Lagers wirkten auf mich befremdend und manchmal sogar abstoßend.
PeZwo - Samstag, 6. Februar 2010, 15:55 - Kategorie:
Politik
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Heute vor 10 Jahren wurde bekanntlich die umstrittene Schwarz-Blaue Regierung angelobt.
Ich persönlich bin heute immer noch der Meinung, dass dies damals der einzig richtige Schritt war. Rot/Schwarz war definitiv am Ende, da ging nichts mehr. Eine gewaltsame Fortsetzung der großen Koalition hätte nur Jörg Haiders Erfolgslauf noch weiter verstärkt und an dessen Ende wäre wohl unausweichlich bei der nächsten Wahl der Bundeskanzlerjob für ihn ganz konkret in Reichweite gewesen. Da sind mir die Nachteile, die Schwarz-Blau mit sich brachte, immer noch lieber als so ein Szenario.
PeZwo - Donnerstag, 4. Februar 2010, 10:00 - Kategorie:
Politik
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Heute morgen ging ich hier in Duisburg wie gewohnt vom Hotel zur Straßenbahn um zu meinem Kunden zu gelangen. Da erwartete mich eine unliebsame Überraschung. Aufgrund von Streikmaßnahmen der Duisburger Verkehrsbetriebe fährt heute keine Straßenbahn.
Na bravo.
Mit viel Glück bekam ich bei einem nahe liegenden Stand ein Taxi. Der Taxifahrer erzählte mir, dass die Gewerkschaft 5% Lohnerhöhung fordert und die Arbeitgeber nur 3% gewillt sind zu gewähren. Dies erstaunt mich etwas. Bei uns in Österreich wären 5% eine gewaltige Erhöhung. Wir plauderten auf der Fahrt so dahin und er erzählte mir einiges von den wirtschaftlichen Verhältnissen hier im Ruhrgebiet. Sein schwerster Fehler war, dass er vor Jahren bei seinem früheren Arbeitgeber Thyssen-Krupp der Auflösung seines Dienstverhältnisses wegen einer hohen Abschlagszahlung akzeptiert hatte. Danach hat er keine vernünftige Arbeit mehr gefunden.
Aus seiner Sicht begann die Misere mit dem Euro. Danach hat sich alles derart verteuert, dass man kaum mehr vernünftig leben kann.
Ich bezweifelte seine "nur-der-Euro-ist-schuld"-Theorie, aber ich bemerkte sehr schnell, dass diese Denkweise stark in ihm verankert war. In jedem Fall bestätigte sich wieder mein Eindruck, dass das Ruhrgebiet hier zu einem wirtschaftlichem Notfall geworden ist.
Da es heute Abend wieder zurück nach Österreich geht, habe ich mir schon vorsorglich für 18h ein Taxi reserviert. Gott sei Dank streiken die Fluglinien nicht.
PeZwo - Donnerstag, 4. Februar 2010, 09:27 - Kategorie:
Duisburg
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