Samstag, 20. Februar 2010

Geizhals

Der Lebenszyklus meines 15 Jahre alten Geschirrspülers neigt sich schön langsam seinem Ende zu.

Also begab ich mich in weise Voraussicht dieses Wochenende in die Elektrogroßmärkte, um ein für mich passendes neues Gerät zu sichten. Das Gerät beim Mediamarkt um 669 Euro kam nicht wirklich in Frage. Bei Saturn wurde ich fündig... ein Geschirrspüler der Mittelklasse von Siemens um 499 Euro. Der Verkäufer erklärte mir mit etwas dramatischer Stimme, dass dies ein Sonderangebot ist und er davon zu diesem exzellenten Preis nur mehr 3 Stück davon auf Lager hat. Vor einigen Jahren noch hätte ich vermutlich noch zugegriffen. Wir leben aber im 2. Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts.

So notierte ich die genaue Markenbezeichnung und griff zum Handy. Damit stieg ich ins Internet ein und rief die Seite von www.geizhals.at auf. Ich gab die Marke ein und sah, dass das gleiche Gerät von verschiedenen Händlern um teilweise 70 Euro billiger angeboten wurde. Also hat der nette Verkäufer beim Saturn leider Pech gehabt. Ich werde mir in den nächsten Wochen in aller Ruhe das Gerät irgendwo aussuchten, mir den Transport bzw. Installation organisieren und ermitteln, wohin ich das alte Gerät bringen kann.

Tja... den Großmärkten geht es jetzt so wie den Einzelhändlern vor vielen Jahren. Sie werden zum Beraten und Sondieren genutzt, gekauft wird jedoch dort, wo es am billigsten ist.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Schwein gehabt

Wie auf ORF-Online berichtet, geht der Elektrogroßmarkt Cosmos in den Konkurs.

Na gut... wenn man dort nicht gerade als Mitarbeiter beschäftigt ist, wird man mit den Schultern zucken und diese Meldung mehr oder weniger erstaunt zur Kenntnis nehmen. Aber ein Absatz in diesem Artikel hat mich dann doch elektrisiert: Gutscheine nicht mehr einlösbar.

WAAAAAS?!?!?!?!!!


Aber Gott sei Dank kann ich nach einer kurzen Nachdenkpause Entwarnung geben. Jene Cosmos-Gutscheine, die ich vor kurzem geschenkt bekommen habe, habe ich bereits eingelöst. Da kann ich nur sagen SCHWEIN GEHABT. Denn normalerweise kugeln solche Gutscheine bei mir ewig lange herum bis ich sie irgendwann dann doch einlöse.

Ich werde jetzt gleich am Wochenende noch schnell meine Media-Markt Gutscheine einlösen. Man weiß ja nie... :D

Dienstag, 16. Februar 2010

Wünschen ist erlaubt

Ach.... manchmal würde ich mir wirklich wünschen, ich wäre ein Milliardär...

Sonntag, 14. Februar 2010

Mr. Verschwörung persönlich

Ich schaue gerade die Diskussion "Zentrum" in ORF2, wo der links-populistische "Oberaufdecker" der Republik Peter Pilz, Mr. Verschwörung persönlich, die Staatsbürger mit seinen neuesten Erkenntnissen von der Korruptionsfront informiert.

Mit einer leisen und bedeutungsschwangeren Stimme sowie einer geheimnisvollen Körpersprache erklärt er der Nation, was sich da an Schmiergeldflüssen unter der Oberfläche so abspielt und stellt dabei die Frage, warum es in Österreich noch nie bei einem Korruptionsprozess zu einer Verurteilung gekommen ist. Der schüchterne Einwand der Moderatorin, dass sie von einem Nationalratsabgeordneten die Antwort und nicht die Frage erwarten würde, prallt ab und wurde mit neuen Verschwörungstheorien beantwortet.

Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass es wirklich keine Korruption gibt. Aber so eine Person wie Peter Pilz kommt mir vor wie eine ehemalige Nachbarin von mir. Die sagte jeden Tag voraus, dass es regnen wird und alleine schon aus mathematisch-statistischen Gründen musste sie dann und wann mal recht haben. Dann ist sie laut schreien durch Gegend gelaufen: "Seht ihr, ich hatte Recht, ich habe es gewusst!".

War sie deswegen eine Wetterexpertin?

statistische Logik

Deutschland beginnt wiedermal den "Superstar" suchen. Die Vorzeichen waren eindeutig. Die letzten Wochen wurden regelmäßig die manchmal mehr, manchmal weniger lustigen Castings der Kandidaten gezeigt.

Nun zeigte RTL die Vorausscheidung, wo von den 15 übrig gebliebenen Kandidaten jene 10 SängerInnen für die Mottoshows ausgewählt werden. Dabei kam es am Beginn zu der Bekanntgabe von folgender statistischer Logik:

"Es gab im Vorfeld bereits 10 Sendungen, die jeweils von 8 Millionen Deutschen gesehen wurde. Das macht 80 Millionen Zuseher. Das bedeutet, dass bereits JEDER Deutscher bei dieser Staffel zugesehen hat".

LOOOOOL!!! Der geht wirklich davon aus, dass bei jeder Sendung nie die gleichen 8 Millionen Deutsche eingeschaltet haben. Aber ich möchte nicht wissen, bei wie viel Prozent der Bevölkerung er damit anstandslos durchgekommen ist.

Donnerstag, 11. Februar 2010

Wiener Opernball 2010

Heute nach dem Kurs besuchte ich das naheliegende DDR-Museum, wo der DDR-Alltag gezeigt wurde. Es ist ein eher kleines Museum, aber es hat mir recht gut gefallen.

Weniger gut gefallen hat mir das Wetter. Schneefall, Wind und eisige Kälte haben mich danach sofort ins Hotelzimmer vertrieben, wo ich mich sehr seriös noch etwas meinen Job widmete. Aber dann begann mich der Teufel zu reiten und ich schaltetet 3Sat ein, wo der Wiener Opernball übertragen wurde.

Das Ganze ist so derartig blöd, dass es schon wieder gut ist. Ich hatte sogar etwas Spaß dabei. Hier ein paar Beobachtungen von mir:
  • Der scheidende Opernballdirektor Ioan Holender ist zwar gebürtiger Rumäne, aber er poltert wie ein echter Wiener. Ein Musterbeispiel für eine gelungene Integration.
  • Wer sorgt eigentlich dafür, dass der Super-GAU und Mega-Albtraum von 2 gleich gekleideten Frauen auf diesem Ball nicht passieren kann?
  • Warum musste ich bei so manchen Dekolletees unwillkürlich an das Bermuda-Dreieck denken?
  • Für die Herren ist Frackzwang. Alle sind gleich gekleidet. Kluge Regel.
  • Der Anblick dieser vielen befrackten Männer erzeugte bei mir auch eine Assoziation. Wer kennt den Film "die Reise der Pinguine"?
  • Dieter Bohlen im Frack ist eine ungewohnter Anblick.
  • Das Kleid der Frau von Vizekanzler Pröll war furchtbar.
  • Alfons Haider macht seinen Job sehr gut und professionell. Ich mag ihn trotzdem nicht.
  • Angesichts es vielen Schmucks fallen mir Worte von John Lennon, gefallen bei einem Beatles-Auftritt im Londoner Prince of Wales Theatre, ein: "Für das letzte Lied würde ich gerne um ihre Hilfe bitten. Würden die Leute auf den billigen Plätzen bitte in die Hände klatschen? Der Rest kann einfach mit den Juwelen rasseln."
  • Klugscheissen ist nicht geschlechterabhängig.
  • Schleimen auch nicht.

Und.... ich würde mir für 2011 so sehr Stermann&Grissemann als Kommentatoren für den Wiener Opernball wünschen!

Carpe Diem

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derzeit billigste Tankstelle in OÖ

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