Donnerstag, 29. Oktober 2009

Fuck You

Arnold Schwarzenegger hat im Zuge seines Amtes natürlich mit den einen oder anderen Menschen so seine Auseinandersetzungen. Da gibt es u.a. auch den demokratischen Abgeordneten Tom Ammiano, der Schwarzenegger wegen dessen Veto gegen die Homo-Ehe die Worte „Leck mich an meinem schwulen Arsch!“ zukommen lies.

Dieser Abgeordnete erhielt kürzlich von Schwarzenegger ein Schreiben über die Finanzierung eines Hafenprojektes. Allerdings scheint in dem Brief eine verschlüsselte Botschaft zu stecken.

Dieser Brief im englischen Wortlaut (man lese die ganz linken Anfangsbuchstaben von oben nach unten):


To the Members of the California State Assembly:
I am returning Assembly Bill 1176 without my signature.

For some time now I have lamented the fact that major issues are overlooked while many
unnecessary bills come to me for consideration. Water reform, prison reform, and health
care are major issues my Administration has brought to the table, but the Legislature just
kicks the can down the alley.

Yet another legislative year has come and gone without the major reforms Californians
overwhelmingly deserve. In light of this, and after careful consideration, I believe it is
unnecessary to sign this measure at this time.

Sincerely,
Arnold Schwarzenegger



SNAG-0007

Selbstverständlich wird diese Buchstabenfolge offiziell als reiner Zufall beschrieben. Vielleicht. Aber irgendwie will ich nicht so recht daran glauben... mir ist das zuviel Zufall und es wäre so richtig typisch für Arnie *lach*

der kritische Punkt

Es ist durchaus bekannt, dass sich Intelligenz und Dummheit einander nicht ausschließt. Es gibt recht intelligente Menschen, die sich dennoch recht dumm verhalten.
Steppenhund hatte mal in einem seiner Beiträge eine ziemlich gute Definition von Dummheit geschrieben. Da er in seinem Blog leider die Suchfunktion deaktiviert hat, kann ich sie nur mehr aus dem Gedächtnis sinngemäß wiedergeben: für ihn war Dummheit dann gegeben, wenn sich jemand durch seine Handlungen wissentlich selbst schadet und sie trotzdem tut.

Jetzt ist es so, dass es bei der Dummheit so etwas wie einen kritischen Punkt gibt. Dies ist jener Moment, wo ein Dummer selbst aus der eigenen Erkenntnis heraus erkennt, dass er sich dumm verhält.

Wenn er dies mal geschafft hat, dann ist definitiv noch Hoffnung vorhanden. Aber nicht alle Menschen kommen so weit.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Disneyland

Wir sind wieder wohlbehalten zuhause angekommen. In diesen 6 Tagen legten wir mit dem Auto ca. 2700 km zurück, besuchten 2 Tage den Disney Park, einen Tag die Disney Filmstudios und einen Tag Paris. Es klappte alles gut, keine erwähnenswerten Pannen und das Wetter war bis auf einen Tag auch ideal für so eine Reise.

Wie schon geschrieben. Das Disneyland ist eine einzige Kitschorgie,

wo kein Heile-Welt-Klischee auslassen wird. Aber ich mag den Ort dennoch.

Die Manager von Disney verstehen ihr Handwerk. Oberflächlich betrachtet betritt man dort einen Vergnügungspark. Tatsächlich wird eine heile Welt verkauft. Man wird umhegt und gepflegt. Das oberste Gesetz lautet: der Kunde muss sich wohl fühlen.

Alles ist perfekt auf Massentourismus ausgerichtet und entsprechend durchorganisiert. Man weiß immer wo man ist, wo der Eingang für die Attraktion ist und wie die Warteschlange verläuft. Während die einen aus den diversen Fahrzeugen und Wagen aussteigen, stehen die nächsten Besucher bereits bereit um unmittelbar danach den Wagen wieder zu betreten. Es gibt immer noch lange Warteschlangen vor beliebten Attraktionen, aber sie haben seit meinen letzten Besuch ein Fastticket eingeführt mit dem allzulange Wartezeiten vermieden werden können.

Aus den Lautsprechern ertönt ständig Musik im Stil der Disney-Musicals und - filme, die verschiedenen Attraktionen sind mit sehr viel Phantasie und Liebe zum Detail ausgestattet,
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immer wieder standen Schauspieler in der Maske von bekannten Disney-Figuren zum Angreifen am Weg und mehrmals am Tag gab es Paraden, wo die Figuren in einer Art Revue zur Musik tanzen und sich feiern ließen.
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Erwähnenswert sind auch die vielen Shops mit perfekten Merchandising, die bei meinen Mitreisenden im Angesicht der Kostüme kleine Schreie des Entzückens auslösten.
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Die 3 Tage waren durchaus anstrengend. Es gibt ein paar Attraktionen, die sowohl physisch als auch psychisch spürbare Ansprüche an die Kondition bzw. die Stimmbänder stellten... allen voran das Hollywood Tower Hotel und Space Mountain.


Die Fahrten mit den Achterbahnen bedingten minutenlanges Anspannen der Körpermuskulatur, manchmal hatte man längere Wartezeiten (30 Minuten und länger) und schließlich ist man es auch nicht gerade gewohnt sich den ganzen Tag in der frischen Luft aufzuhalten. Aber ich will da jetzt nicht beginnen auf hohem Niveau herum zu jammern.... a) schön und b) wie immer zu kurz war es trotzdem ;

Dienstag, 20. Oktober 2009

Paris ruft!

Ich habe es geschafft.

Der überwiegende Teil meiner Arbeit ist getan, der Rest kann auch nächste Woche vollendet werden. Die Koffer sind gepackt, die Hotelzimmer sind gebucht und das Auto ist vorbereitet (Winterreifen und frische Bremsbacken). Somit steht dem Urlaub in Paris inklusive Disneyland von morgen bis Montag nichts mehr im Wege. Morgen fahren ich, Cheri und ihre beiden Töchter die 1000 km hin (reine Fahrzeit 10 Std., Reisezeit ca. 12 Stunden) und am Montag wieder zurück. Dazwischen haben wir 4 volle Tage, die wir zwischen Disney und Paris aufteilen werden.

Paris-064


Es wird mein zweiter Besuch werden. Ich war bereits im Februar 2005 eine Woche lang dort (die Fotos stammen von diesem Besuch). Wir besuchten 3 Tage lang Disneyland und sahen uns zwei Tage Paris selbst an.

Ich mag Disneyland. Der Ort ist zwar eine einzige Kitschorgie, aber trotzdem fühlte ich mich in dieser Art von heilen Welt wohl. Mann ist manchmal ganz gerne für ein paar Tage wieder ein Kind.
Paris-045


Der Verkehr in Paris war brutal und der Kreisverkehr rund um den Triumphbogen war noch brutaler.... 7-spurig und keine Bodenmarkierungen. Wenn man als Autofahrer das überlebt hat, fürchtet man sich vor nichts mehr :)
Paris-005


Die Heimfahrt gehörte zu jenen Autofahrten, die mich definitiv an meine Grenzen brachte. Wir fuhren am Samstag Abend gegen 20h los. Ich rechnete mir aus, dass wir in der Nacht auf den deutschen Autobahnen wenig Verkehr haben würden und daher sollten wir rasch vorankommen. Leider konnte ich nicht wissen, dass ausgerechnet genau dieses Wochenende das schneereichste Wochenende dieses Winters werden würde.

Paris-024

Um ca. 23h überquerten wir die Grenze nach Deutschland. Bis dahin war alles ok. Aber dann begann es zu schneien. Und wie! Dicke und schwere Schneeflocken. Die Fahrbahn war innerhalb kurzer Zeit schneebedeckt. An ein schnelles Fahren war nicht zu denken. So tuckelte ich die ganze Nacht bei schlechter Sicht und Schneefahrbahn 600 km weit quer durch Deutschland. Es war sehr anstrengend, wenn durch die Windschutzscheibe die Schneeflocken scheinbar ständig auf einem zukommen. Manchmal blieb ich bei Raststationen stehen, trank Kaffee und schlief etwas. Um ca. 6h früh (eigentlich hätten wir da schon zuhause sein sollen) musste ich dann noch zwischen Regensburg und Passau als Draufgabe ca. 100 km weit zwei nicht überholbaren Schneepflügen mit ca. 50 km/h hinterherfahren. Da werden die Minuten zu gefühlten Stunden und die Stunden zu gefühlten Tagen. Das war hart, wirklich hart.

Wir kamen um 11h Vormittag wohlbehalten zu Hause an, 5 Stunden später als geplant.


Ich freue mich schon auf die nächsten 6 Tage :)))

Versprechungen und Realität

Ich erinnere mich an die Zeit vor etwas mehr als einem Jahr. Es war Wahlkampfzeit, die Nationalratswahlen standen bevor und die Parteien überschlugen sich geradezu vor sozialen Vorschlägen. Geld schien keine Rolle zu spielen. Am Ende machte dann Faymann Dank massiver Unterstützung vom EU-Hasser Onkel Hans das Rennen.


Zu dem Zeitpunkt der Wahl war die Wirtschaftskrise zwar noch nicht offiziell ausgerufen, aber deren Ausläufer waren bereits deutlich erkennbar (Lehmann Brothers gingen 2 Wochen vor der Wahl in Konkurs).

Ich bin mir sicher, dass die Parteichefs zu diesem Zeitpunkt schon ahnten was auf uns zukommt und dass sie ihre Vorschläge wohl kaum in die Realität umsetzen werden können. Aber sie schwiegen, versprachen und nun zeigt sich die knallharte Realität: weltweit explodierende Budgetdefizite und sparen, sparen, sparen.

Ich frage mich: was wäre wohl mit einem Parteichef passiert, der damals vor der Wahl das heutige Szenario öffentlich vorausgesagt und auch sein Wirtschaftsprogramm danach ausgerichtet hätte?

Montag, 19. Oktober 2009

Teil des Jobs

Heute Vormittag bekam ich von unseren Projektleiter in Steyrermühl noch eine saftige Überraschung präsentiert. Letzte Woche Montag ging mein derzeitiges Projekt in Betrieb. Leider wurde am Freitag ein gravierender Fehler in den Daten gefunden, der fatale Auswirkungen hat und dringend behoben werden muss.

Ich habe den Fehler zwar Gott sei Dank nicht gemacht, aber es ist meine Aufgabe

a) den Fehler zu beheben und
b) die bisherige Auswirkungen des Fehlers zu beseitigen.

Da das Problem nicht sofort bemerkt wurde, ist besonders bei Punkt b einiger Aufwand zu erwarten. Was die Situation noch weiter verschärft ist die Tatsache, dass ich ab Mittwoch auf Urlaub bin. Dies bedeutet, dass ich - neben meinen sonstigen Aufgaben - dies heute und morgen schaffen muss. Ich sehe mich schon heute ( und vermutlich auch morgen ) bis spät in die Nacht vor dem Computer sitzen und arbeiten, was das Zeug hält. Die Korrektur des Fehlers ist nicht das eigentliche Problem, das ist schnell gemacht. Den wirklichen Druck übt die Sanierung der bisher falsch gelaufenen Aufträge aus. Hier muss ich sehr konzentriert arbeiten, denn Fehler bei der Sanierung würden die Situation noch weiter verschlimmern.

Das war heute hart, ich musste schon wieder und leider zum wiederholten Male meinen derzeit laufenden Gitarrenkurs absagen, was mir sehr leid getan hat. Hohe Flexibilität und unter großem Zeitdruck kritische Fehler auszubessern sind eben essentielle Teile meines Jobs, mit denen ich wie auch immer klarkommen muss.

Freitag, 16. Oktober 2009

PeZwo auf Dienstreise(3)

Ich hatte aus Unkenntnis der zeitlichen Abfolge des Tages den letzten Flug nach Wien gebucht. Somit hatte ich wieder eine längere Wartezeit, die ich dazu nutzte mir den recht schönen und modernen Düsseldorfer Flughafen anzusehen. Ich spazierte herum und ich weiß auch nicht warum, aber aus irgendwelchen, nicht nachvollziehbaren Gründen ließ ich mich zu einem Besuch im Starbuck Coffee hinreißen. Ich trank einen Cappucino und aß dazu ein so richtig fettes Stück Nougattorte. Das war definitiv ein Fehler.

Ich setzte mich in den Wartebereich um auf das Boarding zu warten. Nach einiger Zeit bemerkte ich, wie es meinen Magen immer schlechter und schlechter ging. Ich begann zu schwitzen und mir wurde mir kotzübel. Gleich daneben war eine Toilette. Shit, ausgerechnet die Männerabteilung war gesperrt. Da wurde mir mulmig. Die nächste funktionierende Toilette war weit entfernt und ich hatte das Gefühl, dass ich jeden Moment kotzen muss. Gott sei Dank hatte ich einen Plastiksack dabei, der gab mir Sicherheit. Aber mir machte etwas anderes noch mehr Sorgen. In den nächsten Minuten wird der Aufruf zum Betreten des Flugzeuges kommen. Wie soll ich in diesem Zustand den Start überstehen? Ich sah mich geistig schon dem vorderen Nachbarn ins Genick kotzen.

Ich betrat das Flugzeug, setzte mich hin (hielt heimlich ständig den Plastiksack parat), schnallte mich an und konzentrierte mich um noch so lange durchzuhalten, bis man sich wieder abschnallen durfte um dann auf die Toilette aufzusuchen.

Da kam eine Durchsage des Kapitäns: "wegen der Überlastung des Flugraumes bekommen wir leider erst in ca. einer Stunde eine Starterlaubnis. Bleiben sie bitte im Flugzeug auf ihren Plätzen". Meine erste Reaktion war: "Na bravo. DAS hat jetzt gerade noch gefehlt". Es stellte sich aber heraus, dass diese Verzögerung meine "Rettung" war. Mein Magen beruhigte sich wieder und als wir eine Stunde später starteten, war das Übelkeitsgefühl bereits abgeklungen. Der Rest der Reise war Routine. Ich habe nochmals Glück gehabt.

Und ich werde nie wieder bei Starbucks eine Torte essen!!!

PeZwo auf Dienstreise(2)

Die weitere Anreise verlief problemlos. Das Flugzeug flog etwas später als geplant von Wien ab, die Flugzeit betrug etwas mehr als eine Stunde. Vom Flughafen Düsseldorf ging es mit einer Schwebebahn zum einem Bahnhof, wo ca. alle 15 Minuten ein Zug Richtung Duisburg fährt. Da die Fahrt zum Duisburger Hauptbahnhof gerade mal ganze 10 Minuten dauert und mein Hotel fast neben dem Hauptbahnhof lag, war ich um 23h im Hotel.

Am nächsten Tag wurde ich von einem Mitarbeiter unserer deutschen Stammfirma abgeholt und wir fuhren zum Kunden. Das Gespräch hatte den Zweck der Gesichtskontrolle des gegenseitigen Kennenlernens und Abtastens. Wir wurden geprüft und für gut befunden. Der Kunde hat mehrfach betont, dass er Interesse an einer langfristigen und kontinuierlichen Zusammenarbeit hat. Dies bedeutet, dass ich ab Anfang November zum Dauerpendler zwischen Wien und Duisburg werde. Vorerst werde ich mal jede Woche Montag bis Mittwoch vor Ort sein. Im Laufe der Zeit wird es sich dann ergeben, in welchem Ausmaß ich meine Arbeit auch von Österreich aus remote machen kann.

Das Gespräch war nach 90 Minuten vorbei und mein Kollege brachte mich zum Düsseldorfer Flughafen. Bis zu diesem Zeitpunkt war alles noch in Ordnung. Noch.

Fortsetzung folgt.

Carpe Diem

Nutze (und pflücke) den Tag

derzeit billigste Tankstelle in OÖ

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PeZwo - 13. Jan, 18:57
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