Dienstag, 11. Juli 2006

erstes Erfolgserlebnis

Zur Zeit sitze ich jeden Abend zu Hause vor dem PC und mache nach der Arbeit per Unterlagen und Beispiele einen Kurs durch. Ich bin gerade im ersten Drittel und werde sicher noch mindestens 2 Wochen dahinarbeiten - aber ein paar Prinzipen sind mir inzwischen schon klar geworden.

Heute konnte ich in der Arbeit zum ersten Mal von dem neu gewonnenen Wissen etwas praktisch anwenden. Es war zwar nur eine Kleinigkeit, aber dennoch. Vor 2 Wochen hätte ich bei der gleichen Aufgabenstellung noch ein ziemliches Problem gehabt. So konnte ich sie selbst lösen.

Das macht Freude...

Montag, 10. Juli 2006

Rudi Carrell

Anläßlich seines Todes sehe ich mir im RTL gerade einen Rückblick an. Da werden natürlich Ausschnitte aus seinen Shows der letzten 50 Jahre gezeigt.

Ach, da kommen in mir Kindheitserinnerungen auf. Ich weiß noch gut, wie ich mit meinen Eltern, meinem Bruder und meinen Großeltern immer gemeinsam "Am laufenden Band" gesehen habe. Ab und zu war auch meine Tante dabei. Da auf unserer Wohnzimmer-Couch und -Sofa nicht für alle genug Platz war, bin ich mit meinem Bruder immer am Boden vor dem Fernseher gelegen. Dieser Familien-Fernsehabend war ein echter Pflichttermin.

Irgendwie hat man das Gefühl, mit ihm aufgewachsen zu sein...

Witz des Tages

Announce einer Frau:

"suche Mann mit Pferdeschwanz. Frisur egal."


(Harald Schmidt)

Sonntag, 9. Juli 2006

Italien hat es geschafft

darauf werde ich mir jetzt eine tiefgefrorene Iglo-Pizza in den Backofen schmeissen *grins*

Videobeweis

Ich schaue mir natürlich - nona - auch das WM-Finale an. Die Franzosen haben einen Elfmeter als Anerkennung für die oscarreife Performance einer lupenreinen Schwalbe bekommen.

Es ist für mich absolut unverständlich, warum sich die FIFA weigert, einen vierten Schiedsrichter ausserhalb des Spielfeldes zu platzieren und dieser sieht sich in strittigen Fällen die Zeitlupe an. Da gibt es ein Milliardenunternehmen Fussball, welches wissentlich Fehlentscheidungen in Kauf nimmt. Das kann es doch nicht sein.

Wobei die Sache mit den Videoaufzeichnungen aber komischerweise doch in manchen Fällen zu Rate gezogen wird. Es gab nach dem Schlußpfiff der Partie Deutschland - Argentinien einiges Gerangle. Nach Durchsicht der Fernsehbilder wurde der Deutsche Jürgen Frings tags darauf für ein Spiel gesperrt.

Komischerweise gibt es aber auch ein Gegenbeispiel, passiert beim Spiel Ghana gegen Tschechien. Ghanas überragender Stürmer Gyan wartet darauf den Elfer auszuführen. Er hört einen Pfiff, läuft an und verwandelt. Doch statt eines Tores gibt es die gelbe Karte für Gyan. Nummer 2 für ihn in diesem Turnier und damit eine Sperre für das wichtige Abschlussspiel gegen die USA.
Der Pfiff kam nicht vom Schiri, sondern aus dem Publikum - wie auch die Fernsehbilder nachträglich bewiesen. Und selbst Tschechiens Keeper Cech lief zum Schiri und wies auf den Pfiff aus dem Publikum hin. Eigentlich eine tolle Geste des Fair Plays - nur leider spielte der Unparteiische nicht mit und bestand offensichtlich auf der gelben Karte…
M.E. ein total lächerliches Fehlverhalten - und der berühmt-berüchtigten Tatsachenentscheidung sei dank wurde nun auch noch ein Protest bei der FIFA gegen die gelbe Karte abgewiesen. Lächerlich! Bei einer Torentscheidung kann ich diese Regelung nachvollziehen, da müsste man gleich das Spiel wiederholen. Aber eine Spielersperre trotz falscher Schiri-Entscheidung aufrecht erhalten?!?

Liebe FIFA, ihr habt nach dieser WM einigen Diskussionsbedarf....

Samstag, 8. Juli 2006

Ein Fußballer,

der Lahm heißt ... hat einen ähnlichen Unterhaltungswert wie der Frauenarzt, auf dessen Ordinationschild der Nachname Kitzler steht...

Draussen schönes Wetter...

... und ich war den ganzen Tag zuhause und habe entweder gelernt oder geschlafen. Es gibt sicher bessere Möglichkeiten, so einen Tag zu verbringen, aber zur Zeit geht es nicht anders.

Wegen dem Projekt, welches ich in den nächsten Monaten machen werden, muss ich wieder viel neues Wissen aufbauen. Aber diesmal fahre ich nicht auf Kurs. Ich habe die Unterlagen in elektronischer Form bekommen und lese diese im Selbststudium bei mir zuhause. Ich hänge mich per Internet in unser Firmen-Computernetz, lese mir Kursunterlagen durch, installiere alles und mache die Beispiele. Das reicht für mich aus.

Es ist kein Zufall, dass jetzt meine Weiterbildungsaktivitäten so sehr ansteigen. Ich habe die letzten Jahre auf diesem Gebiet nicht sehr viel getan und die Schulung in Zürich hat mir klar gemacht, wie sehr diese Technologien bereits Alltag geworden ist. Ich würde sagen, dass es höchste Zeit für mich ist da nachzuziehen.

Am Freitag vormittag hatte ich zu diesem Projekt ein erstes Vorgespräch und da stellte ich zu meiner Freude fest, dass ich nicht nur Neues lernen muss. Jenes Produkt, für was ich in Zürich die Zertifizierungsprüfung machte, wird auch eingesetzt werden und ich werde mein Wissen bald anwenden können. Das hat mich gefreut.

Freitag, 7. Juli 2006

Dein ist mein ganzes Herz

Ich sehe gerade in ORF2 die Übertragung von der Berliner Waldbühne. Soeben haben Anna Netrebko (mein Liebling), Rolando Villazón und Plácido Domingo die Arie "Dein ist mein ganzes Herz" aus der Operette "Land des Lächelns" von Franz Lehar gemeinsam gesungen.

Wahnsinn, Gänsehaus pur.


Ich habe zu diesem Lied eine besondere Beziehung.
Mein Vater war 45 Jahre am Linzer Landestheater als Requisiteur beschäftigt und er hat mir ab und zu Freikarten verschafft. Eine der ersten Vorstellungen, an die ich mich erinnern kann ist eben jene Operette - und genau das Lied hat mich damals als Kind schon so sehr beeindruckt. Ich habe nachher immer und immer wieder eine alte Aufnahme von Richard Tauber, welche mein Vater als Schallplatte hatte, gehört. Daran musste ich jetzt denken, als ich das Lied hörte.

P.S. das ist einer jenen seltenen Momente, wo ich mir wirklich wünsche gut singen zu können...

Auftritt der besonderen Art

Ich habe heute nachmittag einen ca. 90 Minuten langen Auftritt absolviert. Einen der ganz besonderen Art. Es handelte sich um eine musikalische Untermalung einer Geburtstagsfeier in einem Seniorenheim.

Ich schrieb letztes Jahr hier und hier von einer Bekannten, welche beruflich eine schwere Zeit durchmachen musste. Inzwischen hat sie sich wieder gut erfangen und leitet jetzt mit viel Freude ein Seniorenheim. Dort feiern sie einmal pro Monat in einer kleinen Veranstaltung bei Kuchen und Kaffee die Geburtstagskinder dieses Monats. Vor einiger Zeit fragte sie mich, ob ich so eine Veranstaltung mit meiner Gitarre etwas begleiten würde. Ich sagte zu und heute war das Event.

Für mich war dies eine ganz ungewöhnliche Sache. Um 11h vormittag sass ich noch beim Kunden und wir sprachen über das neue Projekt, diskutierten über reichlich komplizierte e-Businessprozesse und technische Details. Dann fuhr ich heim, packte die Gitarre, fuhr hin und war plötzlich in einer völlig anderen Welt. Kein High-Tech, nichts Hektisches, nichts Lautes. Da saß eine Runde von Menschen, die im Winter ihres Lebens angekommen waren. Manche waren im Rollstuhl, manche gingen ganz, ganz langsam am Stock, andere zitterten mit der Hand beim Kaffeetrinken und freuten sich, wenn es gelang nichts zu verschütten.

Ich passte mich musikalisch der Situation an und spielte hauptsächlich deutsche Schlager aus den 50-er Jahren: Lilli Marlen, Che Sera, dann Stücke von Peter Kraus, Gus Backus, Peter Alexander Bill Ramsey usw. Damit habe ich ihren Geschmack getroffen. Das waren Musikstücke, welche sie kannten. Die meisten konnten aus körperlichen Gründen nicht mehr mitsingen, aber sie bewegten die Lippen. So wußte ich, dass sie im Kopf mitsangen.

Es war eine ganz eigenartige Situation, eine ganz andere Welt dort - so völlig verschieden von meiner sonstigen High-Tech-Business-Welt. Auch musikalisch war es ganz anders - ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich diese Schlager zuletzt gespielt hatte.

Während man den Geburtstagskindern gratulierte und kleine Geschenke verteilt wurden, spielte ich als Hintergrund instrumental einige klassische Stücke von Bach, John Dowland usw. Ich ließ es mir jedoch nicht nehmen, dabei das Anfangssolo von Metallica's "Nothing Else Matters" einzuflechten. Das war ich "meiner" sonstigen Welt schuldig *grins*

P.S. hätte mich einer der Geburtstagskinder darauf angesprochen "Ahhh, das ist doch Metallica?.." ich glaube ich wäre vom Stuhl gefallen...

Carpe Diem

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