Mittwoch, 19. November 2008

die Island-Krise

Gerade lief im ORF2 ein Bericht über die momentane wirtschaftliche Situation der Isländer. Auch auf der ORF-Seite befindet sich ein Bericht darüber.

Tja, das ist schon heftig. Die Inflation schreitet massiv voran. Im Juli bekam ich für einen Euro noch ca. 120 Kronen, heute würde ich 155 Kronen dafür bekommen. Am schlimmsten scheinen sich die Fremdwährungskredite auszuwirken. Sie sind in Euro oder Franken aufgenommen und da wirkt sich die ständig fallende Währung fatal aus. Es macht schon einen Unterschied ob man monatlich anstelle der kalkulierten 120.000 Kronen jetzt 155.000 Kronen aufbringen muss.... ohne jetzt abschätzen zu können wie sehr diese Raten noch steigen werden.

Es wurde ein seit 20 Jahren dort lebender Österreicher interviewt. Er sprach einen sehr interessanten Satz: " wenn man eine Idee hat wird in Österreich zuerst nachgedacht wie man das Geld dafür auftreibt und erst dann gehandelt. In Island wird erst die Idee ausgeführt und später überlegt man wie man das Geld dafür auftreibt". Hmmm.... ist der gute Mann schon zu lange von Österreich weg? Oder ist alles relativ und im Vergleich sind wir gar nicht so schlecht?


Wie auch immer, interessant ist jedoch dass Island plötzlich großes Interesse an einen EU-Beitritt hat.... so wie bei den Iren die bekannte EU-Abneigung stark im Abnehmen ist. So ist das mit der Sicherheit. Solange alles in Ordnung ist vergisst man recht rasch auf die Vorteile einer zwar manchmal etwas unbeweglichen, dafür aber recht stabilen Gemeinschaft. Das ist in der großen Politik offensichtlich auch nicht anders als wie in der kleinen Familie.

Dennoch.... ich sah im Beitrag mir inzwischen vertraute Orte wie Reykjavik, die Geysire, das kleine Städtchen Isafjördur mit seinem charakteristischen Bergrücken, die blaue Lagune... ach schön war's. Ich glaube ich muss bald wieder mit der Fortsetzung meiner vorläufig ausgesetzten Islandbeiträge beginnen.

fast wie ein Klassentreffen

Ich war bis vor 3 Jahren bei einem großen, weltweit agierenden Beratungsunternehmen tätig. Es ist eine ungemein nette Geste von diesem Unternehmen dass es alle seine ehemaligen Mitarbeiter einmal im Jahr zu einem gemeinsamen Abend einlädt. Bisher kam mir immer etwas dazwischen, aber heuer klappte es.

So trafen wir uns kürzlich im Kunstforum Austria. Zuerst bekamen wir eine Führung durch die derzeit laufenden GEORGES BRAQUE - Ausstellung und dann gab es anschließenden eine Party, wo ich viele Arbeitskollegen aus der damaligen Zeit wieder traf. Die Gespräche kamen zwar über einen in solchen Situationen üblichen Small-Talk Charakter "Wie geht es dir? Was machst du jetzt? Wo bist du jetzt beschäftigt?) nicht hinaus, aber es war dennoch sehr erfreulich und spannend zu erfahren wie sich das Leben der damaligen Kollegen weiterentwickelt hat.

Besonders erfreut war ich dass ich meine damaligen Chefs mal wieder gesehen habe. Es war ein sehr herzliches Wiedersehen, schon von weitem haben wir uns zugewunken. Einer der beiden ist inzwischen Geschäftsführer einer Beratungsfirma für Bereiche in südöstlichen Ländern und der andere ist am Sprung sich als Berater selbständig zu machen.

Ich war in der großen Firma ein kleines Rädchen von vielen und daher bin ich erstaunt dass ich bei so vielen Menschen offensichtlich doch einen scheinbar bleibenden Eindruck hinterlassen habe. Sogar der Geschäftsführer konnte sich noch recht gut an mich erinnern obwohl ich mit ihm nie viel zu tun hatte. Zum Abschied plauderte er mit mir ein paar Minuten und gab mir sogar seine Visitenkarte mit dem Angebot dass ich mich wieder mal melden soll.


Es war in der Tat wie so eine Art Klassentreffen. Schön war's und wir haben uns vorgenommen weiter im Kontakt zu bleiben.

Montag, 17. November 2008

keine gute Zeit

Vor zwei Wochen war meine Mutter 2 Tage im Krankenhaus wegen stark überhöhten Blutdruck ( >200). Sie wurde genau untersucht, aber die Ärzte haben nichts Besonderes gefunden. Wir vermuteten alle, dass dies auf das damals herrschende unnatürlich warme Wetter zurückzuführen war. Sie bekam ein Medikament gegen den hohen Blutdruck und es ging ihr 2 Wochen auch wirklich gut.

Aber vor 3 Stunden bekam ich einen ganz verzweifelten Anruf von ihr. Sie glaubt dass sie einen Herzanfall hat und hat schon die Rettung verständigt. Wie ich 15 Minuten später bei ihr eintraf waren die Rettungsleute schon bei ihr. Es war wieder der Blutdruck extrem hoch und sie hatte starkes Herzrasen. Die Rettungsmänner nahmen sie ins Krankenhaus mit.


Vorhin kam ihr Anruf. Die Ärzte haben ein Herzkammerflimmern festgestellt und sie muss nun einige Tage drinnenbleiben. Mal schauen was da noch rauskommt.

Donnerstag, 13. November 2008

3 Jahre

Unglaublich. Schon so lange her.

Heute vor 3 Jahren, sogar ziemlich genau um diese Uhrzeit, starb mein Vater. Ich weiß noch gut, ich hatte an diesem Tag in Wien einen Auftritt und fuhr gerade nach Linz zurück. Auf der A1 bei Ebelsberg erreichte mich der Anruf, dass er gerade stirbt.

Meiner Mutter geht es gut. Er spielt in ihrem Leben zwar immer noch eine gewisse Rolle, aber sie leidet nicht mehr unter seinen Tod. Dann und wann spreche wir über meinem Vater, aber ohne Wehmut. Sie hat sich an die Situation gewöhnt und genießt die Freiheit des Witwenleben. In der Praxis bedeutet dies, dass sie trotz ihrer 73 Jahre ständig unterwegs ist... mal findet man sie in Salzburg, dann wieder in Wien, oder zur Abwechslung im Burgenland... wir sehen uns nicht allzu oft, aber wir telefonieren mehrmals die Woche miteinander.

So ist es. Die Menschen kommen auf diese Welt und gehen von dieser Welt. Wir alle sind gekommen und werden wieder gehen. Eigentlich ganz normal.

Mittwoch, 12. November 2008

die Probleme der Postler

Ich fand im Zuge der aktuellen Diskussionen rund um die Post zufällig folgenden köstlichen satirischen Beitrag, den ich nicht verheimlichen möchte: http://www.meineuro.at/?p=656

Dienstag, 11. November 2008

Reinhard Mey

Er ist zur Zeit in Österreich auf Tour. Einer der letzten großen Troubadoure unserer Zeit und Musiker noch von jenem Schlag, der sich lediglich mit einer akustischen Gitarre "bewaffnet" alleine auf eine Bühne stellt und sein Publikum kraft seiner Musik und Persönlichkeit für mehr als 2 Stunden verzaubern und fesseln kann. Ich versuchte vor einiger Zeit zu einer Karte zu kommen, aber sämtliche Konzerte sind seit langer Zeit komplett ausverkauft.

Aber heute wurde eine liebe gute Fee in Form eines meiner besten Freunde aktiv und ich kam doch noch in den Genuss Reinhard live erleben zu dürfen. Nicht nur das, ich durfte ihn sogar nach dem Konzert kurz persönlich kennen lernen... mit Handshake und Erinnerungsfoto.

Ich gebe es zu. Das bedeutet mir was.

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